Stephan Stracke diskutiert mit Jugendlichen über Wehrdienst, Verantwortung und den politischen Alltag in Berlin
Der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) hat 18 Schüler der Staatlichen Berufsschule Kaufbeuren und ihre beiden Lehrkräfte im Deutschen Bundestag willkommen geheißen. Im Rahmen ihrer Klassenfahrt besuchten die Jugendlichen die Schaltzentrale der Bundespolitik und erhielten einen unmittelbaren Einblick in den parlamentarischen Betrieb in Berlin.
Dort, wo politische Entscheidungen vorbereitet, debattiert und getroffen werden, sprach Stracke mit den Schülern über aktuelle politische Entwicklungen. Besonders groß war das Interesse der Schüler am neuen Wehrdienst. Stracke ermutigte die Klasse, sich die Bundeswehr auch als Arbeitgeber näher anzuschauen. „Der Wehrdienst hat mir selbst wertvolle Erfahrungen vermittelt und mir gezeigt, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen, Disziplin zu lernen und Gemeinschaft zu erleben“, berichtete Stracke.
Auch die zuletzt aufgekommene Diskussion über die Pflicht junger Männer, sich bei längeren Auslandsaufenthalten abzumelden, war Thema des Austausches. „Diese Pflicht ist nicht neu. Sie galt bereits bis 2011, also bevor die Wehrpflicht ausgesetzt wurde. Praktisch relevant wird sie aber erst in einer echten Verteidigungslage“, stellte der Abgeordnete mit Blick auf diese Debatte klar.
Im Anschluss führte der Allgäuer Abgeordnete seine Gäste durch die Liegenschaften des Bundestages und zeigte den Jugendlichen, wo der politische Alltag der Abgeordneten stattfindet. Dabei erhielten sie Einblicke in die Abläufe und Orte, an denen parlamentarische Arbeit organisiert wird. „Mir ist wichtig, dass junge Menschen Politik nicht nur aus den Nachrichten kennen, sondern unmittelbar erleben können, wie Demokratie in Berlin funktioniert“, betonte Stracke.
Anschließend begleitete der Abgeordnete die Schüler zu ihrem Vortrag im Plenarsaal. Den Abschluss des Besuchs bildete ein gemeinsames Mittagessen im Besucherrestaurant des Bundestages, bevor die Gruppe ihre Erkundungstour durch die Bundeshauptstadt fortsetzte.



















