Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West blickt auf eine arbeitsreiche Silvesternacht zurück.
Der Rutsch ins Jahr 2026 verlief im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West größtenteils friedlich. Insgesamt 267 Einsätze registrierte die Einsatzzentrale zwischen dem Silvesterabend (18:00 Uhr) und dem Neujahrsmorgen (07:00 Uhr). Das sind drei Einsätze mehr als im Vorjahr.
Kaufbeuren: Einer von drei größeren Bränden in der Region
Auffällig war in diesem Jahr die hohe Zahl an Brandeinsätzen. Insgesamt musste die Polizei zu 79 Bränden ausrücken – oft verursacht durch Feuerwerkskörper, die Hecken oder Müllcontainer entzündeten.
Zu den schwerwiegenderen Vorfällen in der Region zählte der Brand im Kaufbeurer Brunnenweg. Wie bereits berichtet, kam es dort in einem Mehrfamilienhaus zu starker Rauchentwicklung, weshalb Bewohner von der Feuerwehr gerettet werden mussten. Neben Kaufbeuren gab es zwei weitere Großbrände in der Region: In Gunzesried (Oberallgäu) brannte ein Wohnanwesen, wobei vermutlich sieben Personen verletzt wurden, und in Günzburg griff ein Gartenhüttenbrand auf zwei Wohnhäuser über.
Die Einsatz-Zahlen im Detail
Abseits der Brände waren die Einsatzgründe meist „niederschwellig“, wie die Polizei berichtet. Die Bilanz im Überblick:
Ruhestörungen: 23 Fälle (im Vorjahr: 30).
Körperverletzungen: Rund 15 Delikte, meist mit nur leichten Verletzungen.
Verkehr: 8 Unfälle mit einem Gesamtschaden von ca. 61.500 Euro.
Trotz der hohen Arbeitsbelastung für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zieht das Präsidium ein vorsichtig positives Fazit: Größere Sicherheitsstörungen blieben aus.




















