Übersicht über den Krankenstand der AOK-versicherten Beschäftigten in Kaufbeuren 2025.
Die meisten Ausfalltage durch Muskel-Skelett-Erkrankungen
Im Jahr 2025 haben sich in Kaufbeuren etwas weniger AOK-versicherte Beschäftigte krankgemeldet als 2024. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der AOK Bayern. „Im Vergleich zum Vorjahr sank der Krankenstand in Kaufbeuren um 0,2 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent“, erläutert Bernd Ruppert, Direktor der AOK Kaufbeuren-Ostallgäu. Damit liegen die AOK-versicherten Berufstätigen in Kaufbeuren weiterhin über dem bayerischen Durchschnitt von 5,8 Prozent. Der Regierungsbezirk Schwaben weist mit einem Krankenstand von 5,8 Prozent im Jahr 2025 den gleichen Wert auf wie der Freistaat. Bei den Landkreisen erreicht Kronach die höchste Quote von 7,8 Prozent, der Landkreis Garmisch-Partenkirchen rangiert mit 4,7 Prozent am untersten Ende der Skala.
Kaufbeurer waren etwas kürzer krank als 2024
„Die Gesamtzahl der Krankmeldungen ging im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent zurück“, so Bernd Ruppert. Die durchschnittliche Dauer der Erkrankungen je AOK-versicherten Berufstätigen hat sich auf rund 23 Arbeitsunfähigkeitstage verringert. Zum Vergleich: Insgesamt waren im Freistaat die AOK-versicherten Beschäftigen durchschnittlich 21,1 Kalendertage krank. Atemwegserkrankungen verursachten 2025 in Bayern die meisten Krankmeldungen: 77,1 Krankmeldungen je 100 Versicherte. „Auf diese Diagnose entfielen in Kaufbeuren im vergangenen Jahr 97,2 Krankmeldungen je 100 AOK-versicherte Berufstätige“, so Bernd Ruppert.
Die meisten Ausfalltage durch Muskel-Skelett-Erkrankungen
Betrachtet man die Dauer der jeweiligen Erkrankung, so verursachen Muskel- und Skeletterkrankungen in Kaufbeuren von allen Krankheitsarten weiterhin die meisten Ausfalltage. Statistisch gesehen war wegen Muskel- und Skeletterkrankungen 2025 jeder AOK-versicherte Berufstätige aus Kaufbeuren für 6,4 Tage krankgeschrieben (Bayern: 5,9 Tage). 4,9 Fehltage ergaben sich aus Atemwegserkrankungen (Bayern: 4,1) und 3,4 Krankheitstage aufgrund von psychischen Erkrankungen (Bayern: 3,5). „Wir beobachten mit Sorge einen Anstieg der Langzeiterkrankungen mit einer Dauer von über sechs Wochen“, sagt Bernd Ruppert. Diese machen zwar nur einen geringen Teil der Arbeitsunfähigkeitsfälle aus, sind aber durch ihre Dauer ein Hauptgrund für den fortwährend hohen Krankenstand. Die psychischen Erkrankungen sind laut den aktuellen Auswertungen größter Treiber für den Anstieg der Langzeiterkrankungen.
Fehlzeiten entgegenwirken
Die AOK Bayern hat 2025 knapp 2.600 Unternehmen mit 6.400 Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) unterstützt. Mehr Informationen für Unternehmen sind auf www.aok.de/fk/bayern/ >Betriebliche Gesundheit > Aus der Praxis zu finden. Versicherte, die individuell etwas für ihre Gesundheit tun wollen, finden Angebote zu gesunder Ernährung, Bewegung und Entspannung unter www.aok.de/pk/bayern/ > Die AOK – mehr als nur versichert > Gesundheitskurse.



















