High-Tech im Klinikum Kaufbeuren: ein digital steuerbares, mechanisches Exoskelett entlastet das Pflegepersonal bei körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten
„Unsere Pflegekräfte leisten jeden Tag Enormes – körperlich wie auch menschlich“, betont Axel Wagner, der Pflegedirektor der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. „Mit dem Exoskelett erhalten sie im Arbeitsalltag beim kräftezehrenden Umlagern oder Heben von Patientinnen und Patienten wertvolle Unterstützung.“ Dadurch könne die körperliche Belastung reduziert werden, so Wagner weiter.
Das Exoskelett wird wie eine leichte Stützkonstruktion am Körper getragen. Durch Elektromotoren unterstützt es gezielt Bewegungsabläufe, bei denen hohe Kräfte auf Rücken und Schultern wirken. Gerade bei wiederkehrenden Hebe- und Haltearbeiten kann dies eine deutliche Entlastung bedeuten. „Unser Ziel ist es, damit langfristig die Gesundheit der Pflegekräfte zu fördern und arbeitsbedingten Beschwerden vorzubeugen“, erklärt Wagner.
Neben dem gesundheitlichen Aspekt ist es für den Pflegedirektor auch wichtig, mit technischen Entwicklungen Schritt zu halten und attraktive Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu bieten. „Die Anforderungen in der Pflege verändern sich stetig – und wir möchten darauf aktiv reagieren“, so Wagner. „Dazu gehört auch, neue Technologien zu prüfen und sinnvoll einzusetzen. Das Exoskelett ist für uns ein Beispiel dafür, wie Innovation ganz konkret im Alltag ankommen kann.“
Mit dem Einsatz solcher Unterstützungssysteme gehen die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren laut Wagner einen weiteren Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Pflege, mit dem Fokus auf Qualität, Sicherheit und die langfristige Gesundheit der Mitarbeitenden.



















