Über 2.500 Zuschauer in der Arena honorierten immer wieder den großen Einsatz der Joker
Am 49. Spieltag war mit den Krefeld Pinguinen der aktuell DEL2 Ligaprimus in der energie schwaben arena zu Gast. ESVK-Cheftrainer Leif Carlsson konnte sich dabei über die Rückkehr von Max Oswald und Jere Laaksonen in den Spieltagskader freuen. Der Schwede musste jedoch neben den bereits verletzten Spielern Henri Kanninen, Dartagnan Joly, Joe Cassetti, Yannik Burghart und Brent Raedeke kurzfristig auch auf Max Hadraschek verzichten, der sich am Spieltag krank abmeldete. Sami Blomqvist fehlte ebenfalls weiterhin krankheitsbedingt. Im Tor stand Daniel Fießinger.
Die Krefelder machten in den ersten Minuten viel Druck und zeigten den Zuschauern in der energie schwaben arena eindrucksvoll, wer der aktuelle Tabellenprimus in der DEL2 ist. Die Joker hielten jedoch mit viel Kampf und Einsatzwillen dagegen, was die Fans in der Arena lautstark honorierten. Nach dem ersten Chancenfeuerwerk der Pinguine kamen die Kaufbeurer dann auch in der Offensive zu Torabschlüssen; sogar ein Powerplay nach achtMinuten war gefährlich und hätte den ESVK in Führung bringen können. Nach dem Überzahlspiel der Hausherren wurde das Spiel ausgeglichener, bis die Krefelder in den letzten zwei Minuten nochmals zu einer Druckphase ansetzten. Schlussendlich ging es jedoch ohne einen ersten Treffer zum Pausentee der Partie.
Das zweite Drittel ähnelte dem ersten Abschnitt, auch wenn der KEV nicht mehr ganz so viele große Chancen verzeichnen konnte wie zu Beginn der Partie. Die Krefelder machten auf jeden Fall weiter viel Dampf und kamen mit ihrem schnellen und präzisen Passspiel immer wieder schnell in die Defensive-Zone des ESVK. Die Wertachstädter stemmten sich jedoch als geschlossene Einheit vehement dagegen. Zudem hatten die Joker mit Daniel Fießinger einen sehr starken Rückhalt im Kasten, der mehrfach in allerhöchster Not stark parierte und auch ein Powerplay (26. Minute) des Tabellenführers ohne Gegentreffer überstand. In der Offensive wurde es aus Sicht der Allgäuer immer wieder gefährlich, vor allem dann, wenn der sehr agile Vadim Schreiner die Krefelder Defensive zusammen mit seinen Reihenkollegen ärgerte. Da weiterhin keine Treffer erzielt wurden, ging es mit dem Spielstand von 0:0 zum zweiten Pausentee.
Viele Tore sollten im Schlussabschnitt nicht mehr fallen. Die Gäste waren weiterhin das spielerisch bessere Team und bissen sich an den leidenschaftlich agierenden Kaufbeurern lange die Zähne aus. Ein schneller Angriff in der 48. Minute sollte das Spiel dann zugunsten des Tabellenführers entscheiden. Torschütze war dabei Matthew Santos, der frei vor Daniel Fießinger die Scheibe direkt zum 0:1 im Netz unterbrachte. Die Joker versuchten nochmals alles, um in die Partie zurückzukommen, aber man merkte besonders in der Offensive, dass einfach zu viele Spieler nicht dabei waren, um mehr Druck aufbauen zu können. Am Einsatz und Kampfeswillen scheiterte es auf jeden Fall nicht, was auch die über 2.500 Zuschauer in der Arena immer wieder honorierten.
Schlussendlich war es erneut Matthew Santos, der das Spiel für seine Farben entscheiden konnte. Die Joker agierten bereits mit dem sechsten Feldspieler, als der Top-Torjäger des KEV die Gunst der Stunde nutzte und nach einem abgefangenen Pass der Joker die Scheibe im leeren ESVK-Tor zum 0:2-Endstand unterbrachte.



















