Die TOP-News der letzten Tage
Die Wiedereröffnung des Hallenbads rückt näher, die Zukunft des Klinikmanagements ist geregelt und zwei größere Ladenflächen erhalten neue Mieter. Auch bei der Martinskirche, der Spittelmühle und dem TSV Oberbeuren gibt es Neuigkeiten. KAUFBEUREN KOMPAKT fasst wichtigste Entwicklungen der vergangenen Tage zusammen.
Hallenbad: Wiedereröffnung am 31. Oktober
Nach dreieinhalb Jahren Sanierung öffnet das Kaufbeurer Hallenbad am Samstag, 31. Oktober 2026, wieder. Rund 15 Millionen Euro hat die Stadt investiert. Am Eröffnungswochenende können Besucher am Samstag und Sonntag jeweils drei Stunden kostenlos schwimmen. Die große Wasserrutsche soll erst im ersten Quartal 2027 in Betrieb gehen.
Kliniken: Sana bleibt Managementpartner
Die Sana Kliniken AG übernimmt für weitere fünf Jahre das Management der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. Der neue Vertrag beginnt im März 2027 und kann nochmals verlängert werden. Die Krankenhäuser in Kaufbeuren, Füssen und Buchloe bleiben in öffentlicher Trägerschaft. Bis Ende 2027 soll Sana ein Konzept zur weiteren wirtschaftlichen Verbesserung vorlegen.
Einzelhandel: Poco und Tedi kommen nach Kaufbeuren
Am Bavariaring eröffnet Poco am 28. November einen Möbelmarkt mit rund 6.500 Quadratmetern Verkaufsfläche. Damit wird das ehemalige Gebäude von Opti-Wohnwelt wieder genutzt. Auch für die frühere Depot-Filiale im Märzenpark gibt es einen Nachfolger: Tedi übernimmt die rund 700 Quadratmeter große Fläche. Ein Eröffnungstermin steht dort noch nicht fest.
Martinskirche: Sanierung für 8,2 Millionen Euro
Die Kaufbeurer Stadtpfarrkirche St. Martin muss umfassend saniert werden. Für die Arbeiten an Dach, Tragwerk und weiteren Gebäudeteilen sind insgesamt rund 8,2 Millionen Euro veranschlagt. Der erste Bauabschnitt soll 2027 beginnen. Neben kirchlichen und öffentlichen Fördermitteln ist die Kirchenstiftung auf Spenden angewiesen. Auch Benefizkonzerte sollen zur Finanzierung beitragen.
TSV Oberbeuren: Vereinsheim wird neu gebaut
Mehr als fünf Jahre nach der Explosion des früheren Vereinsheims haben beim TSV Oberbeuren die Bauarbeiten begonnen. Der Neubau kostet voraussichtlich rund 2,4 Millionen Euro. Vereinsmitglieder werden sich mit Eigenleistungen beteiligen, insbesondere beim Innenausbau. Bis Weihnachten soll möglichst das Dach fertig sein. Die Fertigstellung ist für Herbst 2027 geplant.
Spittelmühle: Feuerwehrmuseum braucht neue Räume
Für die Spittelmühle hat sich nach Angaben der Stadt ein Investor gefunden. Über die Zukunft des Gebäudes soll der Stadtrat entscheiden. Das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu muss deshalb sein bisheriges Depot räumen und sucht bezahlbare Lagerflächen in der Umgebung. Besonders für große historische Feuerwehrgeräte und Leitern fehlt bislang eine geeignete Unterbringung.
Arrow: Diskussion um Standort Friesenried geht weiter
Die Bundeswehr hält an der geplanten Arrow-Radaranlage bei Friesenried fest. Sie soll 2029 betriebsbereit sein. Die Bürgerinitiative kritisiert weiterhin die Standortwahl und mögliche Auswirkungen auf Wald und Trinkwasser. Bürgermeister Bernhard Huber fordert insbesondere Lösungen für die Wasserversorgung und eine bessere Information der betroffenen Bevölkerung.
„Buronia ruft“: Mehr Frauen für die Kommunalpolitik
Im Kaufbeurer Stadtrat sind derzeit elf der 40 Mitglieder Frauen. Die überparteiliche Initiative „Buronia ruft“ möchte das ändern und mehr Frauen für kommunalpolitisches Engagement gewinnen. Geplant sind Informationsveranstaltungen und regelmäßige Treffen. Ein offener Stammtisch findet am 13. November um 16 Uhr in der Schauburg statt.


















