Sonderschau „80 – Schmuck und mehr von 1946 bis 2026“ lädt zum Entdecken ein
Die Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie präsentiert mit der Sonderschau „80 – Schmuck und mehr von 1946 bis 2026“ eine eindrucksvolle Zeitreise durch acht Jahrzehnte industrieller Kreativität, handwerklicher Präzision und unternehmerischer Anpassungsfähigkeit. Die Ausstellung ist vom 31. März bis 8. Oktober 2026 zu sehen.
Im Mittelpunkt steht die außergewöhnliche Entwicklung der Gablonzer Industrie seit dem Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg. Aus einfachsten Materialien gefertigt, entstanden in den ersten Jahren Schmuckstücke. Fachwissen und Improvisationstalent hießen die wichtigsten Tugenden. Daraus entwickelte sich in erstaunlich kurzer Zeit wieder eine international erfolgreiche Branche, die mit Modeschmuck „die Frauen der Welt schmückte“ und zugleich zahlreiche weitere Märkte erschloss.
Die Sonderschau zeigt exemplarisch die enorme Bandbreite dieser Industrie: von klassischem Modeschmuck über Designobjekte bis hin zu Souvenirs und Miniaturen. Besucherinnen und Besucher erleben nicht nur massentaugliche Trendprodukte und ästhetisch herausragende Stücke, sondern auch die Geschichten dahinter – von globalen Handelsbeziehungen, kreativen Innovationen und tiefgreifenden Strukturwandelprozessen.
Dabei versteht sich die Ausstellung bewusst nicht als vollständige Chronik, sondern als feine Auswahl: ein persönlicher Blick auf prägende Entwicklungen, ikonische Objekte und überraschende Facetten einer Branche, die weit mehr ist als ihr bekanntestes Produkt.
Das Spannungsfeld zwischen Tradition und Zukunft bildet einen weiten Bogen: Neben historischen Exponaten werden auch Fragen nach kommenden Entwicklungen gestellt: Welche Rolle wird Modeschmuck künftig spielen? Welche Potenziale hat der Standort Neugablonz?
Die Sonderschau bietet einen ausgesuchten Querschnitt aus acht Jahrzehnten einzigartiger Industriekultur. Sie zeugt von schwierigen Anfängen, erfolgreichen Trendprodukten, von herausragendem Designer-Schmuck und unerwarteten Abwandlungen. Eingebettet in die Fragen: Wo liegen die Wurzeln? Und wohin führt die Zukunft? Dazu bietet sie wirtschaftshistorische Perspektiven auf eine Entwicklung, die regionale Identität wurde.



















