Kapitän Roman Haggenmüller: “Wir haben heute eine starke Leistung in einem bedeutenden Spiel gezeigt.“
Eines war für die Kaufbeurer Handballer am Sonntag klar: Ein Sieg muss her. Nach zwei bitteren Niederlagen sollte in Herrsching der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt werden. In der Aufstellung musste die SG weiterhin auf Kapitän Roman Haggenmüller verzichten, ansonsten konnte Trainer Kuba Mrklas auf einen vollständigen Kader zurückgreifen.
Den besseren Start ins Spiel erwischten die Kaufbeurer Gäste und konnten in der siebten Spielminute mit 3:7 in Führung gehen. Früh zeigte sich, dass die SG deutlich sicherer agierte als in den vergangenen Spielen. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr konnten technische Fehler und Unsicherheiten, die den Kaufbeurern in den letzten Partien zu schaffen gemacht hatten, vermieden werden. Erwartungsgemäß fanden aber die Hausherren auch wieder in die Spur. Nach 17 Minuten konnten die Herrschinger zum 11:11 ausgleichen.
Dann zogen die Wertachstädter das Tempo an. Nils Hipper im Tor der SG konnte in dieser Phase des Spiels mit zahlreichen Paraden und zwei eigenen Toren dafür sorgen, dass sich die Gäste mit 12:16 absetzen konnten. In die Halbzeit ging es beim Stand von 17:22.
In Halbzeit zwei dominierten dann die Kaufbeurer. Eine sichere Abwehrleistung und der effektive Kaufbeurer Angriff verschafften den Gästen in der 36. Minute eine Zehn-Tore-Führung zum 20:30. Eine besonders starke Partie spielten dabei Stefan Gellrich, mit 13 Toren bester Torschütze, und Jakob Kittner mit neun Toren. Die SG ruhte sich jedoch nicht auf der Führung aus, sondern spielte munter weiter. Mit einem Vier-Tore-Lauf in der 53. Spielminute zum 29:43 machten die Wertachstädter dann die Vorentscheidung klar. Nach 60 Minuten stand ein hochverdientes 32:49 auf der Herrschinger Anzeigetafel. Die SG erringt damit zwei extrem wichtige Punkte im Abstiegskampf.
Kapitän Roman Haggenmüller, gesundheitsbedingt in der Sonderrolle als Assistenzcoach, resümiert: “Wir haben heute eine starke Leistung in einem bedeutenden Spiel gezeigt. Wir haben uns auf das konzentriert, was wir in den letzten Wochen trainiert haben, und uns für unsere Arbeit belohnt. Die zwei Punkte waren im Kampf um den Klassenerhalt Pflicht. Endlich konnten wir die technischen Fehler auf ein Minimum begrenzen und haben mit einer konzentrierten Teamleistung einen verdienten Sieg eingefahren.”


















