Ein Meilenstein für 191 Absolvent/innen an der Berufsschule Kaufbeuren
Im festlichen Rahmen wurden in der vollbesetzten neuen Mensa der Berufsschule, begleitet von rockigen Klängen der Lehrerband „metal & friends“, 191 Absolvent/innen in einen neuen Lebensabschnitt verabschiedet. 31 von ihnen durften sich zusätzlich zum erfolgreichen Berufsschulabschluss über den mittleren Schulabschluss freuen.
Schulleiter Bertram Knitl würdigte in seiner Ansprache die Leistungen des Jahrgangs und blickte zugleich in die Zukunft: „Starke Menschen wie Sie werden die Künstliche Intelligenz als Werkzeug nutzen.“ Entscheidend sei, selbst Initiative zu ergreifen. Die Berufsausbildung bilde die sichere Ausgangsbasis für alles Weitere – „die Ihnen keiner mehr wegnehmen kann“.
Oberbürgermeister Stefan Bosse hob in seiner Grußansprache hervor, dass das Erfolgsmodell Schule ein Gemeinschaftsprojekt vieler Akteure sei. Nun gelte es, Wissen mit Praxiserfahrung zu verbinden und Bündnisse zu schließen – Fähigkeiten, die keine KI ersetzen könne.
„Das Lernen hat sich für Sie gelohnt“, resümierte Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl. Mit Blick auf die Digitalisierung und in Bezug auf seine Vorredner erklärte er: „KI werde Arbeitsprozesse beschleunigen – der Chef müssen aber immer noch Sie sein“.
Landtagsabgeordneter Peter Wachler hob hervor, dass sich vieles verändere, eines jedoch konstant bleibe: Gute Bildung sei der Schlüssel zum Erfolg. „Ihr sorgt dafür, dass die Wirtschaft funktionieren wird“ – getragen von Werten wie Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft und Teamgeist.
Einen persönlichen Akzent setzte Kristina Rauch in ihrer Schülerrede. Sie verglich die Welt mit einem großen Puzzle: Manche ihrer Mitstreiter haben nun ihren beruflichen Platz gefunden, andere sind noch auf der Suche, indem Sie sich weiterbilden oder einen anderen Weg einschlagen und dann ihren Platz im Puzzle der Arbeitswelt finden.
Der Kreishandwerksmeister Robert Klauer machte Mut: Mit dem Abschluss hätten die jungen Fachkräfte die Tür in die Zukunft weit aufgestoßen. Sie würden gebraucht – heute und auch einmal in Führungspositionen.
Birgit Pfeifer, Vorsitzende des Fördervereins, gratulierte herzlich und ermunterte dazu, das erworbene Wissen anzuwenden und sich mit Freude weiterzuentwickeln.
Den Höhepunkt bildete die Ehrung der Jahrgangsbesten durch den stellvertretenden Schulleiter Christian Gruber. Einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser erreichten 30 Absolventen, darunter fünf mit 1,0 – ein herausragender Erfolg.
Zwischen Stolz, Dankbarkeit und Zuversicht wurde deutlich: Dieser Jahrgang ist bestens gerüstet für eine Zukunft im Wandel – und bereit, sie aktiv mitzugestalten.


















