Ein Leben im Zeichen des Glaubens
Der Gablonzer Heimatkreis trauert um Pater Hadrian Lucke. Der Kapuziner und Priester Hadrian Lucke verstarb am 27. Juni in München. Er war unter anderem in den Kapuzinerklöstern in Altötting, Eichstätt, München und Ingolstadt tätig. Hadrian Lucke, mit bürgerlichem Namen Gerhard Lucke, wurde am 7. August 1930 in Gablonz an der Neiße geboren. Nach seinem Abitur im Spätberufenenseminar der Kapuziner in Dillingen an der Donau trat er 1950 in das Noviziat in Laufen als Bruder Hadrian von Gablonz ein. Nach seinem Studium in Eichstätt und seiner Priesterweihe feierte er am 1. Juli 1956 mit mehr als 2000 Gläubigen seine Primiz im damaligen Rohbau der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz. Als junger Seelsorger war er zunächst in Altötting tätig. 1959 wurde er Präfekt im Seraphischen Liebeswerk in St. Ingbert, ab 1964 leitete er das Haus bis zu dessen Auflösung 1978. Danach war er in vielfältigen klerikalen und seelsorgerischen Funktionen tätig, z.B. als Klerikermagister in Eichstätt, Krankenhausseelsorger in München oder Gefängnisseelsorger in Aschaffenburg. 2001 kehrte er nach Eichstätt zurück, später ging er mit in den neu gegründeten Konvent in Ingolstadt. Nach der Aufgabe des Klosters übersiedelte er 2023 nach München in den Konvent St. Anton. Im Februar 2025 musste er ins Kreszentia-Stift neben dem Kloster umziehen.
„Pater Hadrian Lucke war Zeit seines Lebens seiner Gablonzer Heimat sehr verbunden und nahm an zahlreichen Heimattreffen der Gablonzer und Isergebirgler teil,“ so Heimatkreisbetreuer Dr. Thomas Jahn. 2006 durfte Pater Hadrian Lucke beim 45. Bundestreffen der Gablonzer und Isergebirgler sein 50. Priesterjubiläum in Neugablonz feiern.



















