Julia Lübbecke, Installation view: „Zärtlichkeit, Zins & Zusammenbruch. Über den Körper als erschöpfte Ressource“, Kunsthaus Kaufbeuren, 2026, Foto: Stefanie Giesder.
Künstlerin Julia Lübbecke und Elisabeth Brock (ehemalige Stadträtin der Kempt’ner Frauenliste) im Gespräch über Herausforderungen für feministische Bewegungen sowie über Sammeln und Archivieren als künstlerische Praxis.
Anlässlich der Finissage ihrer Ausstellung „Zärtlichkeit, Zins und Zusammenbruch. Über den Körper als erschöpfte Ressource“ stellt die Künstlerin Julia Lübbecke anhand der drei ausgestellten Werkreihen ihre künstlerisch-forschende Praxis vor. Ausgehend von den Arbeiten wird es um das Spannungsfeld zwischen sensiblen Inhalten, politischer Haltung und dem lustvollen Umgang mit Ästhetik und Fantasie gehen. Insbesondere wird sie auf ihre Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit sogenannten Archiven von unten eingehen. Archive von unten sind Archive sozialer und politischer Bewegungen, unter anderem queer*feministischer Bewegungen, Arbeiter*innenbewegungen sowie Umweltbewegungen.
Im Anschluss unterhalten sich Julia Lübbecke und Elisabeth Brock (Übersetzerin und ehemalige Stadträtin der Kempt’ner Frauenliste, Kempten) über fortwährende und neue Herausforderungen für feministische Bewegungen sowie die Praxis des Sammelns und Archivierens als künstlerischen Ansatz bei Julia Lübbecke und als Form eines subjektiven Zeitzeug*innenarchivs bei Elisabeth Brock.
Moderiert von Lisa Britzger (Kunsthaus Kaufbeuren)
Eintritt frei / Keine Anmeldung erforderlich


















