Meldung vom 18.07.2026
KAUFBEUREN. Am Abend des 09.07.2026 brannte die sogenannte „Pfadfinderhütte“ Am Klosterwald, sodass sie komplett zerstört wurde. Es entstand ein Sachschaden von etwa 30.000 Euro. Im Zuge der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht auf Brandstiftung. Nach zahlreichen Zeugenbefragungen konnte nun ein 13-jähriger Schüler als Tatverdächtiger ermittelt werden. Zusammen mit drei anderen Jugendlichen hatte er sich zur Tatzeit an der Hütte aufgehalten. Es besteht der Tatverdacht, dass der 13-jährige Schüler den Brand gelegt hat. Der Jugendliche hat die Tat gestanden. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Kempten geführt. (KPS Kaufbeuren)
Meldung vom 10. Juli 2026
Feuerwehr Kaufbeuren und Kleinkemnat verhindern Ausbreitung des Feuers auf angrenzenden Waldrand
Am Donnerstagabend, 9. Juli 2026, wurden die Feuerwehren Kaufbeuren und Kleinkemnat um 19:40 Uhr zu einem Brand am Staffelwald alarmiert. Betroffen war eine Hütte am Waldrand im Bereich des Erdbeerfeldes an der Hangkante zur Wohnbebauung Klosterwald.
Hütte stand beim Eintreffen bereits in Vollbrand
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die rund 6 x 15 Meter große Hütte bereits in Vollbrand. Zudem hatten die Flammen auf angrenzende Bäume am Waldrand übergegriffen. Die Wasserversorgung wurde zunächst mit Löschfahrzeugen sichergestellt. Im weiteren Einsatzverlauf kamen zusätzlich ein Vakuumfass sowie eine lange Schlauchleitung von der Wohnbebauung am Kaiserweiher zum Einsatz, um die Löschwasserversorgung dauerhaft sicherzustellen.
Umfangreiche Löscharbeiten unter Atemschutz
Die Brandbekämpfung erfolgte mit vier C-Strahlrohren, teilweise unter Atemschutz. Aufgrund der massiven Holzbauweise der Hütte sowie der Blechdacheindeckung war eine vollständige Brandbekämpfung ohne Abriss des Gebäudes nicht möglich. Nachdem der örtliche Stromversorger die Hütte vom Stromnetz getrennt hatte, wurde das Gebäude mithilfe eines Mobilbaggers vollständig abgebrochen. Erst dadurch konnten die letzten Brandnester gelöscht werden. Nach insgesamt 4 Stunden und 27 Minuten war der schweißtreibende Einsatz für die Feuerwehren Kaufbeuren und Kleinkemnat beendet.
Einsatzkräfte und Fahrzeuge
An dem Einsatz waren insgesamt 59 Einsatzkräfte beteiligt.
Zum Einsatz kamen folgende Fahrzeuge: SBR (KF 1), SBM (KF 1/1), FL-Ke 43/1, FL-Ke 50/1, MZF 1/11/1, ELW 1/12/1, MTW 1/14/1, MTW 1/14/2, TLF 1/23/1, DLK 1/30/1, WLF 1/35/1, LF 1/40/1, LF 1/43/1, GW-L 1/55/1 sowie SW 2000 1/58/1.


















