Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren; Lea Kreul
Ideen fĂĽr mehr Mitbestimmung
Wie kann ehrenamtliches Engagement für Menschen mit Beeinträchtigung leichter möglich werden? Welche Chancen bietet die Digitalisierung und wo braucht es weiterhin persönliche Unterstützung? Mit diesen Fragen beschäftigten sich rund 30 Menschen mit Beeinträchtigung beim zweiten Teilhabe-Forum im Stadtsaal Kaufbeuren.
Nach einem Rückblick auf das erste Forum mit den Schwerpunkten Mitbestimmung und Barrierefreiheit standen diesmal „Ehrenamt und Behinderung“ sowie „Digitale Teilhabe und einfache Zugänge“ im Mittelpunkt. Gemeinsam entwickelten die Teilnehmenden Ideen, benannten Hürden und formulierten konkrete Wünsche.
Deutlich wurde: Viele Menschen mit Beeinträchtigung engagieren sich bereits ehrenamtlich und erleben dabei Wertschätzung und Gemeinschaft. Gleichzeitig erschweren fehlende Mobilitätsangebote häufig den Einsatz. Auch bei der Digitalisierung waren sich die Teilnehmenden einig: Digitale Angebote können den Alltag erleichtern, persönliche Beratung bleibt jedoch unverzichtbar und digitale Angebote müssen für alle Menschen leicht zugänglich sein. Dafür wurden ein guter Internetzugang und öffentliches WLAN als wichtige Voraussetzungen genannt.
Die Anregungen aus dem Forum sollen nun in weitere Projekte einfließen und auch bei der nächsten Bürgerversammlung der Stadt Kaufbeuren vorgestellt werden.
Organisiert wurde das Teilhabe-Forum von Lea Kreul von der Fachstelle für Selbstvertretung der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren gemeinsam mit Ben Lutz, Leitung der Offenen Hilfen, sowie Helga Holzhausen von der FreiwilligenAgentur Knotenpunkt im Generationenhaus Kaufbeuren. Ein besonderer Dank gilt außerdem Herrn Marx von der Stadt Kaufbeuren. Seine Teilnahme wurde von den Anwesenden als wichtiges Zeichen der Wertschätzung und des Interesses an den Anliegen von Menschen mit Beeinträchtigung wahrgenommen. Ermöglicht wurde das Forum durch eine Förderung der Aktion Mensch.



















