Trainer Leif Carlsson musste auf insgesamt zehn Akteure verzichten. Vom Kooperationspartner Red Bull München waren dafür alle fünf Förderlizenzspieler mit dabei
Joker unterliegen in Ravensburg mit 5:3
Am 45. Spieltag gastierten die Buron Joker beim Tabellenvierten, den Ravensburg Towerstars. Dabei musste Trainer Leif Carlsson auf insgesamt zehn Akteure verzichten. Krankheitsbedingt fehlten Sami Blomqvist, Jonas Fischer und Rihards Babulis. Aufgrund von Verletzungen mussten Jonny Tychonick, Henri Kanninen, Dartagnan Joly, Joe Cassetti, Jere Laaksonen und Max Oswald ebenfalls im Aufgebot fehlen. Vom Kooperationspartner Red Bull München waren dafür alle fünf Förderlizenzspieler mit dabei. Im Tor stand Cody Porter.
Die Joker kamen dann nur sehr schwer in die Partie. Zuerst hatten sie zwar einen Alleingang durch Klausi Heigl liegen gelassen und somit die erste große Chance der Partie. Nur wenige Augenblicke später war aber auch Alec Alroth alleine durch, aber auch er scheiterte mit seinem Schuss und vergab ebenfalls einen frühen Führungstreffer für seine Farben. Der Führungstreffer für die Oberschwaben sollte dann aber doch relativ früh fallen. Odeen Tufto konnte in der vierten Minute unbedrängt in die Zone der Joker fahren und traf mit einem satten Handgelenkschuss in den linken Torwinkel zum 1:0. Der ESVK hatte nach neun Minuten ein erstes Powerplay. In diesem mussten die Kaufbeurer jedoch eher darum bangen, keinen Gegentreffer zu bekommen. Das Überzahlspiel war total fahrig und von Scheibenverlusten geprägt, so dass die Ravensburger drei große Konterchancen bekamen, die sie jedoch zum Glück aus Sicht des ESVK nicht nutzen konnten. Nachdem auch die Oberschwaben ein eigenes Powerplay nicht gut spielten bzw. der ESVK dieses gut verteidigte, kamen die Allgäuer in den letzten Minuten besser in die Partie. Tyson McLellan traf dann in der 17. Minute zum 1:1. Nachdem Ilja Sharipov einen Schuss von Alec Zawatsky nicht festhalten konnte, war der Top-Scorer der Joker zur Stelle und schob den Puck zum Ausgleich in die Maschen. Mit diesem Spielstand ging es dann auch zum ersten Pausentee.
Im Mitteldrittel hatten die Joker dann gar nichts mehr zu melden. Wie schon im ersten Abschnitt wirkte der ESVK saft- und kraftlos und kam in der Offensive so gut wie nicht vor; wenn doch, ließ man sich eiskalt auskontern. Zudem wirkte das Spiel der Allgäuer einfach viel zu fahrig und sorglos. Die Oberschwaben nutzten dies zu insgesamt vier Treffern und stellten den Spielstand auf 5:1. Den Anfang machten Luca Hauf und Robbie Czarnik, die mit ihren Kontertoren in der 24. und 27. Minute ihr Team auf die Siegerstraße brachten. Ein Doppelschlag in der 35. Minute durch Denis Pfaffengut und Alec Alroth erhöhte den Spielstand dann binnen 14 Sekunden auf 5:1. Weitere Chancen, darunter auch Alleingänge, ließen die Towerstars liegen, bzw. konnte Cody Porter diese entschärfen. Trotz der vier Gegentore hätte der Spielstand also auch noch höher ausfallen können, und für die Mannschaft von Trainer Leif Carlsson war dies nach dem Heimerfolg und dem guten Auftritt gegen Landshut hier nach 40 gespielten Minuten schon wieder einmal ein Spiel zum Vergessen.
Leif Carlsson brachte zu Beginn des dritten Drittels Daniel Fießinger für Cody Porter, der nach fünf Gegentreffern in 40 Minuten wohl mehr als bedient gewesen sein dürfte. Daniel Fießinger stand dann die gesamte Zeit im Mittelpunkt und verhinderte im Minutentakt Großchancen der Oberschwaben, die mit den Jokern teils Katz und Maus spielten. Unterbrochen wurde der Offensivwirbel der Ravensburger in der 46. Minute, als Maximilian Hadraschek nach einem Pass von Philipp Krening alleine vor Ilja Sharipov auftauchte und zum 5:2 traf. Die Hausherren schafften es immer wieder, die Kaufbeurer in ihrer Zone festzuspielen, und hielten somit den Druck auf das Tor von Daniel Fießinger konstant aufrecht, wodurch sie zu weiteren Chancen kamen.
Die Joker hatten nach einer ihrer wenigen Offensivaktionen ein Powerplay zugesprochen bekommen, welches Nikolaus Heigl nach bereits 13 Sekunden zum dritten ESVK-Treffer in der 55. Minute ausnutzen konnte. 90 Sekunden vor dem Ende nahm Trainer Leif Carlsson dann eine Auszeit und holte Daniel Fießinger zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Joker kamen noch zu ein paar guten Chancen, unter anderem durch Klausi Heigl und Philipp Krening, aber am Endstand sollte sich nichts mehr ändern.



















