Konzertabend am 6. Februar 2026 in Obergünzburg mit dem Akkordeonclub Günzach
Mit einem Auftaktkonzert des Akkordeonclubs Günzach beginnt am Freitag, 6. Februar 2026, das Jubiläumsjahr des Hospizvereins Kaufbeuren/Ostallgäu e.V. Der Verein feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen, die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) unter seiner Trägerschaft blickt auf zehn Jahre Tätigkeit zurück.
Hospizarbeit vor Ort erlebbar machen
„Uns war wichtig, dieses besondere Jahr nicht einmalig zentral zu feiern, sondern dort, wo unsere Arbeit wirkt – bei den Menschen vor Ort“, sagt Michael Feistl, 1. Vorsitzender des Hospizvereins. Mit der Veranstaltung in Obergünzburg beginnt eine Reihe von Angeboten, die das gesamte Jubiläumsjahr über in Stadt und Landkreis stattfinden – darunter Vorträge, Führungen, Theaterabende und Konzerte. „Unser Ziel ist es, Menschen auf vielfältige Weise einzuladen – sie zu unterhalten, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und sich gemeinsam mit den letzten Dingen des Lebens auseinanderzusetzen. Und das in einer Atmosphäre, die Offenheit ermöglicht und Berührungsängste abbaut.“
Ein musikalisches Programm – offen für alle
Der Akkordeonclub Günzach wurde 1976 gegründet und ist seit vielen Jahren fest im kulturellen Leben der Region verankert. Er gestaltet diesen musikalischen Abend mit einem vielseitigen und abwechslungsreichen Programm – von klassischen und volkstümlichen Stücken bis hin zu moderner Unterhaltungsmusik. Der Konzertabend mit dem Akkordeonclub Günzach findet am 6. Februar im Evangelischen Gemeindehaus, Klosterweg 5, in Obergünzburg statt und beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden für die Hospizarbeit sind willkommen. Einlass ist ab 18:30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Rückblick mit Haltung
„Als im Jahr 1996 mutige Menschen aus Kaufbeuren und dem Ostallgäu den damals noch jungen Hospizgedanken in Deutschland aufgriffen, gründeten sie unseren Hospizverein. Sie wollten einer Gesellschaft, die Sterben und Tod weitgehend aus dem Alltag verdrängt hatte, etwas Menschliches und Zuwendendes entgegensetzen“, erklärt Michael Feistl. „Ihre Absicht war es, schwerstkranken und sterbenden Menschen sowie ihren Zugehörigen Zeit, Raum und Begleitung zu schenken – damit ein Leben bis zuletzt in Würde möglich ist. Heute blicken wir auf drei erfolgreiche Jahrzehnte zurück, in denen sich viel Positives entwickelt hat – und gleichzeitig vieles erhalten geblieben ist: unser Leitbild, unsere Haltung und unser Wunsch, Menschen am Ende ihres Lebens nicht allein zu lassen.“
Der Baum des Lebens – Gedanken, die sichtbar werden
Alle Veranstaltungen des Hospizvereins und des SAPV im Jubiläumsjahr werden von einer Mitmach-Aktion begleitet: dem „Baum des Lebens“. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, ihre Gedanken zur Frage ‚Nur noch kurze Zeit zu leben – was würde ich tun, was wäre mir wichtig? auf ein Blatt aufzuschreiben und an den Baum zu hängen. Michael Feistl freut sich auf die Aktion: „So entsteht im Laufe des Jahres ein vielfältiges Bild dessen, was Menschen im Hinblick auf ihre letzte Lebensphase bewegt.“
Der Auftakt in Obergünzburg
Feistl betont: „Das gesamte Team, das sich in der Vorbereitung intensiv mit dem Jubiläumsjahr beschäftigt hat, freut sich nun auf den Auftakt am 6. Februar in Obergünzburg – und auf viele weitere Begegnungen im Lauf des Jahres.“
Das vollständige Programm des Jubiläumsjahres hier auf Wir sind Kaufbeuren




















