Schulpartnerschaft ermöglicht besonderen Konzertabend beim Festival der Nationen
Mit leuchtenden Augen verlässt Ruben, Neuntklässler der Sophie-La-Roche-Realschule Kaufbeuren, den Konzertsaal in Bad Wörishofen. „Besonders das Gespräch mit den Solisten war für mich ein tolles Erlebnis! Das motiviert mich, mich noch mehr in unserer Streicherklasse zu engagieren“, sagt er begeistert.
Er gehört zu einer Gruppe von 30 Schülerinnen und Schülern, die am 2. Oktober 2025 das Konzert „Bella Italia“ beim Festival der Nationen besuchten – begleitet von ihren Lehrkräften. Auf dem Programm standen unter anderem Auftritte der international bekannten Cellistin Julia Hagen, des Pianisten Lukas Sternath sowie des Orchesters Camerata Salzburg.
Außerschulische Partnerschaft macht Kulturerlebnis möglich
Ermöglicht wurde der Konzertbesuch durch die Unterstützung des langjährigen Partners, der Firma Chr. Mayr Antriebstechnik GmbH & Co. KG aus Mauerstetten. Über das Bildungsprojekt „Junge Festivalfamilie“ erhielten die Jugendlichen nicht nur Freikarten für das Konzert, sondern auch eine Werkeinführung und die seltene Gelegenheit, nach dem Konzert mit den Solisten ins Gespräch zu kommen.
Kulturelle Bildung als Schulprofil
Musiklehrer Wolfgang Kirchmann, der die Exkursion organisiert hat, sieht in solchen Erlebnissen einen festen Bestandteil der pädagogischen Arbeit:
„Musik in dieser Qualität live zu hören, ist ein Erlebnis, das junge Menschen, vor allem auch die vielen Mitglieder der Musikklassen unserer Schule, prägt und inspiriert.“
Die Konzertfahrten sind seit Jahren fest im Schulprogramm der Sophie-La-Roche-Realschule verankert. Ziel ist es, Hemmschwellen gegenüber klassischer Musik abzubauen und Kultur auf Augenhöhe zu vermitteln.
Begeisterung auch bei den Schülern
Auch bei den Jugendlichen kommt das Projekt gut an. Jasmin, selbst Cellistin in der Streicherklasse, sagt: „Für mich ist es etwas ganz Besonderes, eine so berühmte Cellistin wie Julia Hagen live zu erleben. Und dass wir dafür sogar Freikarten bekommen, ist einfach super!“
Die Realschuldirektorin Cornelia Lipinski betont die Bedeutung kultureller Impulse für die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler. Das vielfältige außerschulische Angebot der Schule – von sportlichen Aktivitäten bis hin zu Konzertfahrten – trage dazu bei, den Unterricht „über das Klassenzimmer hinaus lebendig zu machen“.
Klassische Musik als Erlebnis der Gegenwart
Musiklehrer Kirchmann stellt klar: „Besonders die Konzertfahrten zeigen, dass klassische Musik kein Relikt der Vergangenheit ist, sondern junge Menschen begeistern kann und ihnen neue Horizonte eröffnet.“
Der Besuch beim Festival der Nationen sei für viele Teilnehmende mehr als nur ein Konzert gewesen: ein intensives Kulturerlebnis, das noch lange nachwirken dürfte.


















