13 Schülerinnen und Schüler der FOS Kaufbeuren verbrachten zwei Wochen in den USA
FOS Kaufbeuren/Die Jugendlichen mit ihren Lehrkräften in der Lebanon High School
Für 13 Schülerinnen und Schüler der FOS Kaufbeuren wurde der zweiwöchige Austausch nach Lebanon, Tennessee, zu einer ganz besonderen Erfahrung. Gemeinsam mit ihren Austauschpartnern der Lebanon High School lernten die Jugendlichen nicht nur ein anderes Land kennen, sondern tauchten in einen völlig neuen Alltag ein. Ziel des Austauschs war es, die englische Sprache im Alltag besser anzuwenden, kulturelle Unterschiede zu erleben und internationale Freundschaften zu knüpfen. Rückblickend zeigt sich: Diese Reise war weit mehr als ein Schulprojekt.
Schon die Anreise war ein Erlebnis für sich. Müde und aufgeregt kamen die Jugendlichen in den USA an. Doch der herzliche Empfang, das gute Essen und die freundliche Atmosphäre in den Gastfamilien sorgten schnell dafür, dass die erste Nervosität nachließ.
Der Schulalltag an der Lebanon High School erwies sich als besonders spannend. Die Jugendlichen erhielten Einblicke in ein völlig anderes Schulsystem und stellten fest, dass Schule in den USA anders funktioniert als in Deutschland. Besonders der Umgang zwischen Lehrkräften und Schülern sowie die Organisation des Tages hinterließen bleibenden Eindruck.
Eine der größten Herausforderungen bestand darin, dass Englisch plötzlich den gesamten Alltag bestimmte. Vor allem zu Beginn kostete es die Teilnehmenden Überwindung zu sprechen. Der Südstaaten-Dialekt, das schnelle Sprechen und die Angst, etwas Falsches zu sagen, erschwerten die Kommunikation zusätzlich. Doch genau daran wuchsen die Schülerinnen und Schüler. Mit jedem Tag wurden sie sicherer, und am Ende fiel das Sprechen deutlich leichter.
Zu den Highlights zählten gemeinsame Freizeitaktivitäten wie Bowling, Line Dance, Quadfahren, Topgolf, der Besuch des Musikmuseums in Nashville, die Besichtigung des Lipscomb College und sogar ein NASCAR-Rennen. Doch vor allem die Zeit mit neuen Freunden und den Gastfamilien machte den Austausch besonders. Die Gastfamilien erwiesen sich als eines der größten Highlights. Dort konnten die Jugendlichen den amerikanischen Alltag direkt miterleben. Schnell wurden aus Fremden Vertraute – gemeinsam lachen, neue Dinge ausprobieren, schöne Momente teilen. Natürlich lief nicht alles perfekt. Müdigkeit, Heimweh, Jetlag und manchmal Missverständnisse gehörten dazu. Doch genau das machte die Erfahrung authentisch.
Der Abschied fiel schwer. Traurigkeit und Dankbarkeit lagen nah beieinander. Gleichzeitig überwog die Freude über echte Freundschaften und wertvolle Erinnerungen. Besonders berührend: Viele Teilnehmende erhielten das Angebot, wiederzukommen. Nun hoffen sie darauf, ihre amerikanischen Austauschpartner bald in Deutschland begrüßen zu dürfen.



















