Am Samstag, den 17. Januar. Für die Kaufbeurer geht es dabei nicht mehr um den direkten Abstieg
Am kommenden Samstag, den 17. Januar um 17 Uhr, empfängt der TV Neugablonz in der Turnerstraße den TV 1880 Käfertal zum letzten Spieltag der Hinrunde in der 1. Bundesliga Süd. Für die Kaufbeurer geht es dabei nicht mehr um den direkten Abstieg – dieser kann rechnerisch nicht mehr erreicht werden. Dennoch bietet das Spiel gegen einen der Titelanwärter die Chance, sich mit einer guten Leistung Selbstvertrauen für die bevorstehenden Playoff-Spiele zu holen.
Mit derzeit vier Punkten und einem Satzverhältnis von 18:28 steht Neugablonz auf Platz 6 der Tabelle. Die wichtigen Siege gegen Oberndorf und Waibstadt haben dem Team die nötige Sicherheit gegeben.
Der Blick nach unten zeigt ein enges Rennen um den direkten Abstiegsplatz. Waibstadt (2:12 Punkte, 12:34 Sätze), Oberndorf (2:12, 19:34) und Vaihingen (2:12, 20:32) kämpfen um den Klassenerhalt. Mit dem letzten Spieltag der Hinrunde wird sich entscheiden, wer direkt absteigen muss und wer in die Playdowns einzieht. Für Neugablonz ist das erste Saisonziel – die Teilnahme an den Playdowns – bereits erreicht.
Der TV Käfertal reist als klarer Favorit an. Mit 12:2 Punkten und nur einer Niederlage in der bisherigen Saison kämpfen die Mannheimer um die Tabellenspitze und liegen aktuell auf Platz 3, punktgleich mit Pfungstadt & Stammheim. In der letzten Saison vor zwei Jahren verlor Neugablonz beide Spiele gegen Käfertal knapp – 2:5 daheim und 4:5 auswärts. Der Faustball, den die Kaufbeurer inzwischen zeigen, ist erstklassig und lässt auf ein spannendes Duell hoffen.
Auch wenn gegen das Spitzenteam aus Käfertal ein Punktgewinn schwierig wird, haben die Kaufbeurer vor heimischer Kulisse bereits bewiesen, dass sie jedem Gegner Paroli bieten können. Das Spiel dient vor allem der Vorbereitung auf die entscheidenden Playoff-Spiele Ende Januar, bei denen es dann um den Klassenerhalt geht.
Die Zuschauer dürfen sich auf ein hochklassiges Faustballspiel freuen, bei dem Neugablonz zeigen will, dass man auf dem hohen Niveau der ersten Liga angekommen ist.





















