Urhebervermerk: © PantherMedia / nblxer Sommergenuss pur: Salat mit Gurke und Radieschen
Gurke, das ideale Sommergemüse
Freilandgurken haben von Juni bis September Saison. Mit ihrer knackigen Konsistenz und ihrem typischen erfrischenden Aroma sind sie genau richtig als Zutat für eine leichte Kost im Sommer. Botanisch zählen die Gurken zu den Kürbisgewächsen und sind mit Zucchini, Melonen und Kürbissen verwandt. Man unterscheidet vor allem zwischen Salatgurken, auch bekannt als Schlangengurken, sowie Einlegegurken und Schmorgurken. „Die langen Salatgurken sind ganzjährig erhältlich und kommen außerhalb der Saison meist aus dem Gewächshaus“, sagt Susanne Hasel, Ernährungsexpertin bei der AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu.
Wasser-, aber auch nährstoffreich
Mit bis zu 97 Prozent Wasser sind Gurken perfekt für heiße Tage. Sie helfen nicht nur, den Durst zu löschen, sondern liefern gleichzeitig wertvolle Vitamine, vor allem die Vitamine C und K, B-Vitamine und Provitamin A sowie Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Dazu kommen verdauungsfördernde und entzündungshemmende sekundäre Pflanzenstoffe sowie natürliche Enzyme, die die Eiweißverdauung unterstützen und den Magen-Darm-Trakt in Schwung halten. „Da viele Nährstoffe der Gurke direkt in der Schale sitzen, empfehle ich, sie möglichst ungeschält zu essen“, so Susanne Hasel. Beim Einkauf ist es wichtig, dass die Gurke fest und nicht biegsam ist. Auch eine glatte, unbeschädigte Schale ist ein Zeichen für Frische und Qualität. Für die Lagerung ist eine kühle Speisekammer besser geeignet als der Kühlschrank, optimal sind etwa acht bis 15 Grad. „Kälte macht Gurken schnell weich und wässrig, deshalb eignen sie sich auch nicht zum Einfrieren“, sagt Susanne Hasel.
Vielseitig in der Küche einsetzbar
Klassische Gurkenrezepte sind etwa Gurkensalat, Tsatsiki oder die Kombination mit Tomaten und Blattsalat. Schmorgurken geben warmen Gerichten eine eigene aromatische Note. Andere Sorten kann man auch gut als Essig- oder Senfgurken haltbar machen. „Gurken schmecken auch gut als Rohkost, in Dips, auf dem Brot oder als Basis für kalte Suppen und erfrischende Sommergerichte“, sagt Susanne Hasel und hat gleich auch eine Rezeptempfehlung parat:
Gurke-Radieschen-Salat (für 4 Personen als Beilage)
Zutaten:
1 Salatgurke
1 Bund Radieschen
1 Frühlingszwiebel
einige Stängel Dill (nach Belieben)
1-2 EL Weißwein-Essig
1 EL Rapsöl
3 EL Sauerrahm
Kräutersalz, Pfeffer
Frühlingszwiebel waschen, putzen und in sehr dünne Röllchen schneiden. Dill waschen, trocken schütteln und fein hacken. Beides in eine Salatschüssel geben. Essig, Öl und Sauerrahm hinzufügen und gut verquirlen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gurke und Radieschen waschen. Gurke ungeschält in feine Scheiben hobeln. Radieschen ebenfalls hobeln oder in sehr dünne Scheiben schneiden. Gemüse in die Salatsoße geben und den Salat etwas durchziehen lassen.
Im Internet: Die Gurke: Alles nur Wasser oder doch voller Nährstoffe? (www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/lebensmittel/die-gurke-alles-nur-wasser-oder-doch-voller-naehrstoffe/).


















