Neue Chance am Dienstag daheim gegen Landshut
Der 43. Spieltag in der DEL2 Saison 2025/2026 und der ESVK gastierte dabei am Sonntagabend beim EHC Freiburg. Verletzungsbedingt fehlten heute Jere Laaksonen (MRT nach Trainingsverletzung ausstehend), Yannik Burghart, John Rogl, Jonny Tychonick, Joe Cassetti und Dartagnan Joly. Dazu waren auch Vincent Schlenker (krank), Fabian Koziol (private Gründe) und Daniel Fießinger genauso nicht mit dabei wie Florian Reinwald, der noch mit der U19 Nationalmannschaft unterwegs war. Im Tor stand Cody Porter.
Die Joker waren in den ersten Minuten der Partie ebenbürtig und hatten durch Alec Zawatsky, der im Slot frei zum Schuss kam, in der dritten Minute eine große Möglichkeit, in Führung zu gehen. Fabian Hegmann im Tor der Breisgauer konnte jedoch mit der Stockhand parieren. Die erste von drei Strafzeiten im ersten Drittel gegen die Joker nach sechs Spielminuten hatte es dann schon in sich. Zuerst hatten die Hausherren zwei dicke Chancen, in Führung zu gehen. Cody Porter konnte seine Mannschaft jedoch die Null halten. Zuvor brachten die Joker mehrfach die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel, obwohl es klare Möglichkeiten dazu gab. Dann stachen aber die Joker zu. Brent Raedeke brachte seine Farben in Unterzahl mit 0:1 in Führung. Nach einem Scheibengewinn im Forecheck ließ er Fabian Hegmann mit einem platzierten Schuss in den linken Torwinkel keine Chance. Kaum waren die Kaufbeurer wieder komplett, musste der nächste Joker auf die Strafbank. Nach einem weiteren leichten Scheibenverlust in der eigenen Zone tauchte ein Freiburger frei vor Cody Porter auf. Nachdem er umspielt wurde, verhinderte der ESVK Torhüter mit einem Beinstellen den Torerfolg der Freiburger, sodass die Breisgauer erneut im Powerplay agieren konnten. Auch hier konnten sich die Joker nicht befreien, und dieses Mal nutzten die Freiburger das Geschenk auch aus und glichen die Partie durch Lynden McCallum zum 1:1 in der neunten Spielminute aus. Nur vier Minuten später gingen die „Wölfe“ dann auch schon in Führung. Lynden McCallum fand den vor dem Tor völlig unbeachteten Fabian Ilstedt, und dieser hatte keine Mühe, den Spielstand auf 2:1 zu stellen. Ein weiteres Powerplay für den EHC Freiburg brachte dann auch gleich den nächsten Treffer in der 16. Minute. Erneut war Lynden McCallum zur Stelle und erhöhte den Spielstand auf 3:1 für die Breisgauer. Sekunden vor der Pausensirene hatte Tyson McLellan noch die Chance, die Joker auf einen Treffer heranzubringen, scheiterte jedoch an Fabian Hegmann.
Die Hausherren kamen dann zuerst wie die Feuerwehr aus der Kabine, und die Kaufbeurer hatten großes Glück, dass es nicht gleich den vierten Gegentreffer zu beklagen gab. In der Folge war das Spiel ausgeglichener, und die Joker kamen auch in der Offensive zu Aktionen und auch zu einem leichten Übergewicht an Spielanteilen. Die größte Chance auf den Anschlusstreffer hatte Vadim Schreiner, der im Powerplay frei vor Fabian Hegmann auftauchte, aber mit seinem Abschluss leider am Pfosten scheiterte. Aus Sicht des ESVK hätte dies wohl der Anschlusstreffer sein müssen. Im Anschluss an diese Chance spielten die Freiburger die Kaufbeurer für mehrere Minuten immer wieder in deren Drittel fest, auch hier wieder das gleiche Bild. Die Joker konnten die Scheibe dabei mehrfach nicht klären oder verloren diese im Vorwärtsgang sofort wieder, sodass die Breisgauer es leicht hatten, sich immer wieder vor dem Tor von Cody Porter festzusetzen. Daraus resultierte dann folgerichtig auch der vierte Treffer der Freiburger. Lukas Mühlbauer konnte dabei den Torschützen Ero Elo, der frei vor Cody Porter auftauchte, seelenruhig in Szene setzen und den Spielstand in der 34. Minute auf 4:1 stellen. Danach war es mit dem ESVK dann auch vorbei. Die Freiburger erspielten sich mühelos Chance um Chance, verpassten es jedoch, den Spielstand weiter zu erhöhen. Einzig Cody Porter hatte hier immer wieder etwas entgegenzusetzen und verhinderte mehrfach einen weiteren Gegentreffer. In den letzten drei Minuten brannten dann wie aus dem Nichts auf einmal die Joker ein Chancenfeuerwerk ab und verpassten es dabei mehrfach, sich ein zweites Mal auf die Anzeigentafel zu bringen und somit noch einmal vor der Pause ins Spiel zurückzukommen.
Nach ein paar Minuten im letzten Abschnitt schafften es die Joker immer wieder, sich gut in der Offensive zu zeigen und die Freiburger vom eigenen Gehäuse fernzuhalten. Wirkliche Großchancen gab es zwar auf Seiten des ESVK nicht, aber die Mannschaft zeigte trotz des Rückstands, dass sie das Spiel auf jeden Fall noch gewinnen wollte. Sieben Minuten vor dem Ende wurden die Wertachstädter dann auch für ihre Leistungssteigerung belohnt. Max Kislinger fälschte dabei einen Schuss von Rio Kaiser zum 4:2 in die Maschen ab. In der Folge spielte nur noch der ESVK. Die Joker hatten Chance um Chance auf einen weiteren Treffer und agierten zudem mit dem sechsten Feldspieler. Auch hier hatte der ESVK noch zwei riesige Chancen, das Spiel noch einmal zu verkürzen, was jedoch einfach nicht gelingen sollte. Wie so oft mussten die Joker dann aber auch eine Minute vor dem Ende noch einen Treffer ins leere Gehäuse hinnehmen. Torschütze war Ero Elo, der somit auch den 5:2-Endstand herstellte.



















