Eine Reise voller Überraschungen – Faschingsverein feiert mit Herz und Humor
Mit langanhaltendem Applaus und vielen lachenden Gesichtern feierte das Publikum am Freitagabend die Premiere der Jubiläumsshow des Faschingsvereins „Aufbruch-Umbruch“. Die Stimmung im ausverkauften Stadtsaal war von Beginn an ausgelassen, das Publikum ließ sich sofort mitreißen. Der Auftakt der Show – ein humorvoll inszenierter Aufbruch zum Memminger Flughafen – erwies sich als gelungene Idee und sorgte gleich zu Beginn für viele Lacher.
Vom Urlaubsflug zum Inselabenteuer
Was als Flucht vor dem Faschingsstress begann, entwickelte sich auf der Bühne zu einer abenteuerlichen Geschichte: Die Protagonisten, ursprünglich auf dem Weg in den Urlaub, stranden nach einem Flugzeugabsturz auf einer abgelegenen Insel. Dort treffen sie auf skurrile Charaktere, überraschende Ereignisse – und auf jede Menge Chaos, das mit viel Witz und Kreativität dargestellt wurde.
Musik, Tanz, Satire und Artistik wechselten sich in hohem Tempo ab. Ob Gardetanz, Akrobatik, Comedy oder Gesang – das Programm bot viel Abwechslung und zeigte das breite Können der Mitwirkenden.
Ein Abschied mit Standing Ovations
Für einen bewegenden Moment sorgte Regisseur und Schauspieler Jürgen Richter. In einer persönlichen Ansprache verabschiedete er sich von seiner langjährigen Bühnenfigur „Hausl“. Nach vielen Jahren im Kittel erklärte er: „Es ist an der Zeit, diese Rolle in Rente zu schicken.“ Das Publikum dankte ihm mit stehenden Ovationen für seine Leidenschaft und seinen Beitrag zur Vereinsgeschichte.
Ehrung für jahrzehntelanges Engagement
Ein weiterer emotionaler Höhepunkt des Abends war die Ehrung von Günther „Güschi“ Seydel. Für sein 40-jähriges ehrenamtliches Engagement im Verein erhielt er eine Auszeichnung vom Bund Deutscher Karneval. Sichtlich bewegt bedankte sich Seydel bei seinem Team und seiner Familie für die jahrelange Unterstützung.
Weitere Termine nicht verpassen
Wer die Premiere verpasst hat, hat noch Gelegenheit, die Show live zu erleben. Weitere Aufführungen finden am 6. Februar um 19:30 Uhr sowie am 7. Februar um 18:00 Uhr im Stadtsaal Kaufbeuren statt. Restkarten gibt es im Vorverkauf bei „Hyma-Laya“ in der Kaiser-Max-Straße oder an der Abendkasse – solange der Vorrat reicht.
Die Bilder des Abends – Fotos Claus Tenambergen





































































































