OB Bosse stellt sich dem närrischen Angriff – notfalls auch im Rathausinneren
Rathaus bleibt in Narrenhand – mit flexibler Planung
Trotz der Wetterunsicherheiten wird der traditionelle Sturm auf das Kaufbeurer Rathaus am Lumpigen Donnerstag nicht abgesagt. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Stefan Bosse haben sich die Verantwortlichen entschieden, den närrischen Schlagabtausch stattfinden zu lassen – mit entsprechender Flexibilität bei der Durchführung.
Bühne fällt aus – alternative Lösung gefunden
Da die große Bühne mit Technik wetterbedingt nicht zur Verfügung steht, mussten kurzfristige Umplanungen erfolgen. Sollte das Wetter zu schlecht sein, wird der symbolische Machtwechsel zwischen Günther Seydel („Güschi“) und OB Bosse ins Innere des Rathauses verlegt.
In diesem Fall wird der Schlagabtausch allerdings nur im kleinen Rahmen durchgeführt – vor Pressevertretern, Repräsentanten der Stadt, den Mitwirkenden sowie deren Partnerinnen und Partnern. Die Verantwortlichen betonen: Eine komplette Absage sollte unbedingt vermieden werden. Dank der flexiblen Lösung kann der Rathaussturm auch bei Sturm und Regen sicher über die Bühne – oder eben durchs Foyer – gehen.
Ein Zeichen für den Fasching
Auch die Karnevalsgesellschaft Kunstreiter Kaufbeuren e.V. steht hinter dieser Entscheidung. Für Organisator Güschi Seydel (Aufbruch-Umbruch) ist klar: „Der Rathaussturm ist ein Herzstück des Faschings – ihn ganz ausfallen zu lassen, kam für uns nicht infrage.“



















