Das kurze Leben und der grausame Tod von Ludwig Endrass aus Kaufbeuren
Der Heimatverein Kaufbeuren und das Bezirksarchiv Schwaben laden am Mittwoch, den 17. September 2025, um 19:00 Uhr zum Vortrag „Verwaltet. Vergast. Vergessen. Das kurze Leben und der grausame Tod von Ludwig Endrass aus Kaufbeuren“ in den Kolpingsaal, Adolph-Kolping-Straße 2a in Kaufbeuren, ein.
Die Referenten sind Dr. Franz Josef Merkl von der Stiftung Sankt Johannes sowie Daniel Hildwein, M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Grafeneck. Die Stiftung Sankt Johannes in Marxheim betreut und fördert seit über 150 Jahren Menschen mit Behinderung. Zahlreiche Bewohner waren Opfer der NS-„Euthanasie“, viele in der Tötungsanstalt Grafeneck in Gomadingen. Diese ist heute die zentrale Erinnerungs- und Mahnstätte für die 10.654 Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie”-Verbrechen in Südwestdeutschland, darunter auch Patienten der Krankenanstalten Kaufbeuren und Irsee.
Die musikalische Begleitung des Abends übernimmt Marita Knauer. Der Eintritt ist frei, interessierte Gäste sind herzlich willkommen.
Veranstaltungsdetails:
Veranstalter: Heimatverein Kaufbeuren und Bezirksarchiv Schwaben
Ort: Kolpingsaal, Adolph-Kolping-Straße 2a, 87600 Kaufbeuren
Datum: Mittwoch, 17. September 2025
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Eintritt: frei



















