In Playdown-Runde 2 nun gegen den Verlierer des Duells Blue Devils Weiden vs. EC Bad Nauheim
Im dritten Spiel der Playdown-Serie zwischem dem EHC Freiburg und dem ESV Kaufbeuren hieß es für die Joker also schon siegen oder fliegen. Dabei setzte Trainer Leif Carlsson im Tor auf Cody Porter. Dazu war mit Nikolaus Heigl neben Rio Kaiser weitere Verstärkung aus München mit an Board.
Im ersten Drittel gab es, typisch für diese Serie, auch gleich wieder ein paar zu viele Strafen. Auf beiden Seiten wurden je sechs Strafminuten ausgesprochen, die Special-Teams kamen jedoch nur je einmal zum Zug. Insgesamt war die Partie im ersten Abschnitt sehr ausgeglichen. Die Kaufbeurer spielten von Beginn an sehr körperbetont und versuchten, die Freiburger erst gar nicht in die eigene Zone kommen zu lassen, was gut gelang. In der Offensive konnte man zudem die eine oder andere gute Chance herausarbeiten, und somit war man bereits deutlich besser in diesem Auswärtsspiel heute Abend als noch im ersten Spiel der Serie am Freitag, als man erst nach gut 30 Minuten in der Offensive zum Zug kam.
Im zweiten Abschnitt waren die Allgäuer das bessere und tonangebende Team. Die Joker schafften es dabei, sich immer wieder in der Zone der „Wölfe“ festzusetzen und das von Patrik Cerveny gehütete Tor unter Druck zu setzen. Ein Powerplay nach 31 Minuten brachte dem ESVK mehrere dicke Chancen ein. Gerade als die Freiburger wieder komplett waren, war es Dartagnan Joly, der die Scheibe mit einem satten Direktschuss zum ersten Treffer des Abends in die Maschen bugsierte. Der Führungstreffer für die Wertachstädter war zu diesem Zeitpunkt auch verdient. Ein weiteres Powerplay in Minute 36 hätte dem ESVK eine weitere gute Chance auf einen weiteren Treffer ermöglicht. Leider ließ sich Brent Raedeke jedoch zu einem Faustschlag provozieren, wodurch es nur zu einem kurzen Überzahlspiel kam. Dies war ein Fingerzeig für die Joker, in dieser Serie cleverer zu agieren und sich nicht immer wieder auf unnötige Situationen einzulassen, die zu Strafen führen. Nach einer weiteren guten Chance für Yannik Burghart hatten die Hausherren dann nach einem Konter zwei große Chancen, doch Cody Porter reagierte stark und hielt seiner Mannschaft somit die Führung, mit der es dann auch zum zweiten Pausentee ging.
Im dritten Drittel gelang den Breisgauern in der 45. Minute der Ausgleichstreffer. Wer sonst als der in der Serie überragende Fabian Ilestedt ließ die Kaufbeurer Abwehrspieler stehen und verwandelte mit etwas Glück alleine vor Cody Porter zum 1:1. Vorausgegangen war ein offensives Bully der ersten Kaufbeurer Sturmformation. Trotz des Gegentreffers waren die Joker auch im dritten Abschnitt das aktivere Team und hatten dabei durchaus Chancen, wieder in Führung zu gehen. Vor allem in den Schlussminuten waren die Joker nahe dran, das Spiel noch für sich zu entscheiden. Es sollte jedoch leider nicht gelingen, und es ging in die Overtime. Dort dauerte es nur fünf Minuten, bis die Freiburger das Spiel und somit auch die Serie entscheiden konnten. Erneut war Top-Scorer Fabian Ilestedt zur Stelle und nutzte eine Zwei-auf-eins-Situation zum Siegtreffer aus. Damit sicherten sich die Freiburger den Klassenerhalt in der DEL2. Für den ESV Kaufbeuren geht es dann mit der alles entscheidenden Serie gegen den Verlierer des Duells zwischen den Blue Devils Weiden und dem EC Bad Nauheim weiter.
Über das Ticketing zur alles entscheidenden Serie wird in Kürze vom WSVK noch separat informiert.
Spieltermine Playdowns 2. Runde:
02.04. (auswärts) / 04.04. / 06.04. (auswärts) / 08.04. / 10.04. (auswärts) / 12.04 / 14.04.2026 (auswärts)



















