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5.500 Euro für den guten Zweck: Hirschzell zeigt Zusammenhalt

Beim Helferfest werden Spenden aus Weihnachtsmarkt und „Hirschzell leuchtet“ übergeben

Beim Helferfest des Vereins „Hirschzell-gemeinsam-aktiv.de“ (HGA) am 7. Februar 2026 im Dorfgemeinschaftshaus Sonne in Hirschzell standen nicht die Organisatoren, sondern die Spendenempfänger im Mittelpunkt. Insgesamt 5.500 Euro konnten an soziale Einrichtungen und Projekte in der Region übergeben werden.

4.000 Euro aus dem Weihnachtsmarkt

Der Erlös des Weihnachtsmarkts in Hirschzell in Höhe von 4.000 Euro ging an die Kinderbeihilfe der Stadt Kaufbeuren, die Tafel Kaufbeuren, den SKM Kaufbeuren – unter anderem für die Wärmestube – sowie an die Kinderbrücke Allgäu.

1.500 Euro aus „Hirschzell leuchtet“

Weitere 1.500 Euro stammen aus der Aktion „Hirschzell leuchtet“. Die Spende ging an die Biberburg Pforzen sowie an die Grundschule Hirschzell.

Bei der Übergabe waren Katrin Neitzel und Luca Eder von der Biberburg Pforzen sowie Ute Schönhaar von der Grundschule Hirschzell anwesend. Für die Aktion „Hirschzell leuchtet“ nahmen Katharina Wiedemann, Brigitte Schneider und Julia Schneider teil. Foto: Hirschzell-gemeinsam-aktiv.de

Engagement mit Wirkung

Die Spendensumme ist das Ergebnis zahlreicher ehrenamtlicher Stunden und der Unterstützung vieler Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen. Mit den Erlösen aus Weihnachtsmarkt und „Hirschzell leuchtet“ werden Einrichtungen gestärkt, die im Alltag wichtige soziale Aufgaben übernehmen.

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Allgemein Newsletter Sport Top

ESVK gegen den Tabellenführer: Viel Leidenschaft, viel Kampf aber leider keine Punkte

Über 2.500 Zuschauer in der Arena honorierten immer wieder den großen Einsatz der Joker

Am 49. Spieltag war mit den Krefeld Pinguinen der aktuell DEL2 Ligaprimus in der energie schwaben arena zu Gast. ESVK-Cheftrainer Leif Carlsson konnte sich dabei über die Rückkehr von Max Oswald und Jere Laaksonen in den Spieltagskader freuen. Der Schwede musste jedoch neben den bereits verletzten Spielern Henri Kanninen, Dartagnan Joly, Joe Cassetti, Yannik Burghart und Brent Raedeke kurzfristig auch auf Max Hadraschek verzichten, der sich am Spieltag krank abmeldete. Sami Blomqvist fehlte ebenfalls weiterhin krankheitsbedingt. Im Tor stand Daniel Fießinger.

Die Krefelder machten in den ersten Minuten viel Druck und zeigten den Zuschauern in der energie schwaben arena eindrucksvoll, wer der aktuelle Tabellenprimus in der DEL2 ist. Die Joker hielten jedoch mit viel Kampf und Einsatzwillen dagegen, was die Fans in der Arena lautstark honorierten. Nach dem ersten Chancenfeuerwerk der Pinguine kamen die Kaufbeurer dann auch in der Offensive zu Torabschlüssen; sogar ein Powerplay nach achtMinuten war gefährlich und hätte den ESVK in Führung bringen können. Nach dem Überzahlspiel der Hausherren wurde das Spiel ausgeglichener, bis die Krefelder in den letzten zwei Minuten nochmals zu einer Druckphase ansetzten. Schlussendlich ging es jedoch ohne einen ersten Treffer zum Pausentee der Partie.

Das zweite Drittel ähnelte dem ersten Abschnitt, auch wenn der KEV nicht mehr ganz so viele große Chancen verzeichnen konnte wie zu Beginn der Partie. Die Krefelder machten auf jeden Fall weiter viel Dampf und kamen mit ihrem schnellen und präzisen Passspiel immer wieder schnell in die Defensive-Zone des ESVK. Die Wertachstädter stemmten sich jedoch als geschlossene Einheit vehement dagegen. Zudem hatten die Joker mit Daniel Fießinger einen sehr starken Rückhalt im Kasten, der mehrfach in allerhöchster Not stark parierte und auch ein Powerplay (26. Minute) des Tabellenführers ohne Gegentreffer überstand. In der Offensive wurde es aus Sicht der Allgäuer immer wieder gefährlich, vor allem dann, wenn der sehr agile Vadim Schreiner die Krefelder Defensive zusammen mit seinen Reihenkollegen ärgerte. Da weiterhin keine Treffer erzielt wurden, ging es mit dem Spielstand von 0:0 zum zweiten Pausentee.

Viele Tore sollten im Schlussabschnitt nicht mehr fallen. Die Gäste waren weiterhin das spielerisch bessere Team und bissen sich an den leidenschaftlich agierenden Kaufbeurern lange die Zähne aus. Ein schneller Angriff in der 48. Minute sollte das Spiel dann zugunsten des Tabellenführers entscheiden. Torschütze war dabei Matthew Santos, der frei vor Daniel Fießinger die Scheibe direkt zum 0:1 im Netz unterbrachte. Die Joker versuchten nochmals alles, um in die Partie zurückzukommen, aber man merkte besonders in der Offensive, dass einfach zu viele Spieler nicht dabei waren, um mehr Druck aufbauen zu können. Am Einsatz und Kampfeswillen scheiterte es auf jeden Fall nicht, was auch die über 2.500 Zuschauer in der Arena immer wieder honorierten.

Schlussendlich war es erneut Matthew Santos, der das Spiel für seine Farben entscheiden konnte. Die Joker agierten bereits mit dem sechsten Feldspieler, als der Top-Torjäger des KEV die Gunst der Stunde nutzte und nach einem abgefangenen Pass der Joker die Scheibe im leeren ESVK-Tor zum 0:2-Endstand unterbrachte.

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Kultur Newsletter Top

Historischer Vortrag: Gold aus den Fingern

Ein historischer Film über Neugablonz und seine Entstehungsgeschichte am 17./18./19. März 2026, jeweils 19:00 Uhr

Der Heimatverein Kaufbeuren und der Bundesverband der Gablonzer Industrie laden gemeinsam mit dem Historiker Manfred Heerdegen zu einem spannenden Rückblick ein. Schon 1952 entstand der Film GOLD AUS DEN FINGERN im Auftrag der amerikanischen Marshallplan-Behörde. Der erste Vortragsabend im Juli 2025 löste unerwartet großes Interesse aus. Nicht nur aus Kaufbeuren, sondern auch aus dem weiteren Umland waren Gäste angereist, um den Film zu sehen. Diesem enormen Zuspruch waren die Räumlichkeiten nicht gewachsen. Für alle Menschen, die damals nicht teilnehmen konnten, wird der Vortrag nun an drei aufeinanderfolgenden Abenden wiederholt. 

Der Film dokumentiert den Wiederaufbau der Gablonzer Industrie im Allgäu. Darüber hinaus spielten beim Aufbau von Neugablonz Fördermittel aus dem Marshallplan eine wichtige Rolle, die von der amerikanischen Politik für den Wiederaufbau Deutschlands zur Verfügung gestellt wurden. Somit war es sehr wichtig, der Öffentlichkeit vorzuführen, welche Wirkung amerikanische Fördergelder für das zerstörte Land hatten. 

Die Filmproduktion war hochkarätig besetzt und es gab sowohl eine deutsche wie auch eine englische Fassung, die in Kinos als Beiprogramm von Spielfilmen gezeigt wurden. Die Uraufführung fand im Juni 1952 auf der BERLINALE statt. Als Hauptdarsteller konnte der Schauspieler Albert Hehn, Vater des bekannten Darstellers Sascha Hehn, gewonnen werden. Regisseur und Drehbuchautor war Herbert Lander, ein erfahrener Kameramann, der sich als Dokumentarfilmer einen Namen gemacht hatte. Er war unter anderem für die UfA tätig und später beispielsweise an Produktionen mit Bernhard Grzimek beteiligt.

Der Film GOLD AUS DEN FINGERN wurde in Neugablonz noch lange nach seiner Erstveröffentlichung gerne gezeigt, weil viele Einwohner des Stadtteils als Statisten an dem Film mitgewirkt haben. Auch für Kaufbeurer hat der Film einen historischen Reiz, weil in einer Einstellung die Kaiser-Max-Straße und die Fassade des Rathauses vor dem großen Brand gezeigt werden.

An den drei Terminen wird jeweils zunächst der Film gezeigt, Dauer ca. 15 Minuten. Anschließend berichtet der Historiker Manfred Heerdegen über die Entstehungsgeschichte und die Hintergründe des Films. Der Eintritt am Abend ist frei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich (info@gablonzer-industrie.de).

Die Erlebnisausstellung

Schmuck und mehr

Dauerhaft präsentiert die Erlebnisausstellung der Gablonzer Industrie vor allem Modeschmuck in vielen Farben und Stilrichtungen. Ein Highlight sind die vielen liebevoll gestalteten Schneekugeln. 

Erleben. Informieren. Einkaufen.

Erlebnisstationen begeistern Besucher allen Alters. Der integrierte Shop lädt zum Einkaufen ein. Zusätzlich bietet die kleine KaffeeWerkstatt einen Kaffee in gemütlicher Atmosphäre. Junge Besucher können in der Erlebnisausstellung mit kleinen Rätselspielen auf Entdeckungsreise gehen.

Der Eintritt ist frei!

Weitere Informationen: www.erlebnisausstellung.info

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Gesundheit Newsletter Top

Staffelübergabe in der Radiologie: Dr. Annette Ruffer folgt auf Dr. Wolfgang Beinborn

Zum 1. März steht die Radiologie der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren unter neuer Führung. Dr. Annette Ruffer folgt auf Dr. Wolfgang Beinborn, der sich nach vielen Jahren als Chefarzt in den verdienten Ruhestand verabschiedet.

Mit Dr. Annette Ruffer übernimmt eine erfahrene Radiologin die chefärztliche Leitung der Abteilung. Sie war bislang als geschäftsführende leitende Oberärztin tätig und ist daher mit den Strukturen und den drei Klinikstandorten Kaufbeuren, Füssen und Buchloe bestens vertraut. Medizinisch liegt ihr Schwerpunkt in der interventionellen Radiologie – einem Bereich, in dem moderne Bildgebung mit minimalinvasiven Therapieverfahren kombiniert wird.

„Interventionelle Radiologie bedeutet für mich, mit präziser Technik gezielt helfen zu können – und dabei den Menschen hinter dem Bild nie aus dem Blick zu verlieren“, betont Ruffer. Hinter jedem radiologischen Befund stehe ein Patient mit individueller Geschichte. „Respekt und Wertschätzung sind deshalb für mich zentrale Werte – im Team ebenso wie in der Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen.“

Diese Haltung prägt auch die enge Kooperation mit der Gefäßzentrum und dem Wundzentrum, wo radiologische Interventionen häufig Teil komplexer Behandlungsstrategien sind. Ebenso hebt Ruffer die kollegiale Zusammenarbeit mit ihrem Vorgänger hervor: „Dr. Beinborn hat die Radiologie strategisch stark aufgestellt. Dass ich nun auf dieser Basis aufbauen darf, empfinde ich als große Verantwortung.“

Würdigung eines prägenden Chefarztes

Dr. Wolfgang Beinborn verlässt die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren Ende Februar nach über anderthalb Jahrzehnten an der Spitze der Radiologie. Seit 2008 war er Chefarzt der Abteilung und hat die radiologische Versorgung maßgeblich geprägt.

Unter seiner Leitung entstand am Klinikum Kaufbeuren ein DEGIR-zertifiziertes Zentrum für interventionelle Radiologie – eines von vergleichsweise wenigen spezialisierten Zentren dieser Art in Deutschland. Zudem etablierte er die Neuroradiologie, wodurch die Abteilung auch als Dienstleister mit den Bezirkskliniken Schwaben eng verzahnt ist. Darüber hinaus wurde die Radiologie in seiner Ära zum Lehrkrankenhaus der Uniklinik Innsbruck.

„Wir danken Dr. Beinborn sehr für sein tatkräftiges Engagement in den vergangenen Jahrzehnten“, betont Andreas Kutschker. „Er führte die Radiologie durch die strukturellen Veränderungen im Zuge der Neuaufstellung des Kommunalunternehmens und etablierte sie als standortübergreifende Fachabteilung für alle drei Kliniken“, so der Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren weiter.

Mit dem Wechsel an der Spitze bleibt die Radiologie strategisch und fachlich auf einem klaren Kurs. „Moderne und leistungsstarke Bildgebung, zunehmend minimalinvasive Behandlungsmöglichkeiten sowie die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen bleiben die Grundlage unserer Arbeit“, betont Kutschker abschließend.

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Kultur Newsletter Top

Geschichte, Geist & Gaumen – mit Genuss das Stadtmuseum entdecken

Neue Themen und Preiserhöhung ab März 2026

Jeden zweiten Mittwoch des Monats um 18 Uhr sind Interessierte eingeladen in lockerer Atmosphäre jeweils ein besonderes Thema oder Objekt des Stadtmuseums kennenzulernen. Bei einer Weinverkostung klingt die Kurzführung in gemütlicher Runde aus. Der Wein wird durch die Weinhandlung De Crignis ausgewählt. Ausstellungsbegleiterin Barbara Schlichtherle übernimmt die kurzweilige Führung und hat für März 2026 bis Februar 2027 ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Aufgrund steigender Kosten muss das Stadtmuseum ab März 2026 eine Erhöhung des Preises auf 14,50 € vornehmen. Darin enthalten sind der Eintritt, Führungsgebühr, Abendöffnungspauschale und die Weinverkostung.

Termine

11.03.2026    Die Geschichte der Dreifaltigkeitskirche
08.04.2026   Aus dem Leben eines Scharfrichters
13.05.2026   Verschwundene Wirtschaften im alten Kaufbeuren (Teil 1)
10.06.2026   Jörg Lederer und der Heilige Sebastian
08.07.2026   Ein Paradies für Genießer – das Essen im Mittelalter
09.09.2026   Verschwundene Wirtschaften im alten Kaufbeuren (Teil 2)
14.10.2026   „Café Viereck“ – die Geschichte des Kaufbeurer Gefängnisses
11.11.2026   Strenggläubig und Fromm – Kirchen im alten Kaufbeuren
09.12.2026   Kerzen – Spender von Licht, Schutz und Segen
10.02.2027   Der Dreißigjährige Krieg in Kaufbeuren

Anmeldung: Tel. 08341 / 9668390 oder E-Mail an stadtmuseum@kaufbeuren.de

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