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Wahlkampfendspurt in Kaufbeuren: René Westermayr sucht das direkte Gespräch

René Westermayr kandidiert bei der Stadtratswahl am 8. März 2026 für die Freien Wähler auf Liste 2, Platz 12

In den letzten Tagen vor der Stadtratswahl am Sonntag, den 08. März 2026 setzt der Kaufbeurer Kandidat René Westermayr noch einmal auf den unmittelbaren Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Bei mehreren öffentlichen Terminen im Stadtgebiet steht er persönlich für Gespräche, Fragen und Anregungen zur Verfügung. =b beim traditionellen Starkbieranstich oder auf den Infoständen der Freien Wähler im Stadtgebiet, möchte Westermayr weiterhin Präsenz zeigen und setzt bewusst auf das persönliche Wort.

Mittwoch, 04. März

Starkbieranstich der Freien Wähler in Oberbeuren

Den Auftakt im Wahlkampfendspurt bildet der traditionelle Starkbieranstich mit Rahmenprogramm im Gasthaus Engel in Oberbeuren.

Ort: Gasthaus Engel, Oberbeuren
Zeit: ab 19:00 Uhr

In geselliger Atmosphäre bietet sich die Gelegenheit, politische Themen ebenso wie lokale Anliegen direkt anzusprechen. Westermayr wird gemeinsam mit den anderen Kandidaten der Freien Wähler vor Ort sein und freut sich auf den Austausch mit den Gästen.

Donnerstag, 05. März

Infostand in der Kaiser-Max-Straße

Am Donnerstagvormittag ist René Westermayr in der Innenstadt präsent.

Ort: Kaiser-Max-Straße, vor Suree’s Siam Store
Zeit: 09:00 – 12:00 Uhr

Am Kaufbeurer Wochenmarkt informiert der Kandidat über seine Ziele für die kommende Legislaturperiode und nimmt sich Zeit für persönliche Gespräche.

Freitag, 06. März

Infostand V-Markt Kaufbeuren

Ort: Buron Center Kaufbeuren
Zeit: 14:00 – 18:00 Uhr

Am Freitagnachmittag setzt Westermayr sein Angebot zur Information im Buron Center fort. Besonders Berufstätige und Familien haben hier die Möglichkeit, unkompliziert mit ihm ins Gespräch zu kommen.

Samstag, 07. März

Doppelter Einsatz in der Kaufbeurer Altstadt und in Neugablonz

Vormittag:
Ort: Kaiser-Max-Straße, Neptunbrunnen
Zeit: 09:00 – 12:00 Uhr

Nachmittag:
Ort: V-Markt Neugablonz
Zeit: 14:00 – 18:00 Uhr

Am letzten Samstag vor der Wahl zeigt der Kandidat noch einmal volle Präsenz, zunächst am Neptunbrunnen in der Kaiser-Max-Straße, später im V-Markt in Neugablonz. Ziel ist es, möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern nochmals die Gelegenheit zu geben, den Kandidaten kennenzulernen und Ihre Anliegen persönlich vorzubringen.

Der persönliche Austausch steht im Mittelpunkt

René Westermayr betont, dass ihm gerade in den letzten Tagen vor der Wahl der direkte Dialog besonders wichtig sei. „Kommunalpolitik lebt vom Gespräch“, so der Kandidat. Mit mehreren Terminen quer durch Kaufbeuren geht der Wahlkampf damit in seine entscheidende Phase. Wer noch Fragen hat oder sich ein persönliches Bild machen möchte, hat in den kommenden Tagen mehrfach Gelegenheit dazu.

Bei der Stadtratswahl am 8. März 2026 kandidiert er für die Freien Wähler auf Liste 2, Platz 12. Über breite Unterstützung aus der Bürgerschaft würde er sich freuen.

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Verantwortlich: Freie Wähler Kreisvereinigung Kaufbeuren e.V., René Westermayr, Gutenbergstraße 2a, 87600 Kaufbeuren. Der Beitrag wurde von den genannten Verantwortlichen zur Veröffentlichung bereitgestellt. Für den Inhalt sind ausschließlich die genannten Verantwortlichen verantwortlich.

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Starkbieranstich in Oberbeuren: FREIE WÄHLER laden zum geselligen Abend ein

Politischer Austausch und bayerische Tradition am 4.3.2026 im Gasthof Engel

Die FREIEN WÄHLER Kaufbeuren laden zum Starkbieranstich am Mittwoch, 4. März, um 19 Uhr in den Gasthof Engel nach Oberbeuren ein. Die Veranstaltung verbindet politische Begegnung mit bayerischer Wirtshauskultur.

Musik und Bewirtung im Mittelpunkt

Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Irseer Heubodenmusik. Mit traditioneller Blasmusik schafft sie den passenden Rahmen für einen geselligen Abend. Auch kulinarisch ist für die Gäste gesorgt: Das Team des Gasthofs Engel übernimmt die Bewirtung und bietet eine Auswahl an Speisen und Getränken an.

Einladung an alle Interessierten

Die FREIEN WÄHLER freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und auf einen gemeinsamen Abend in angenehmer Atmosphäre.

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Verantwortlich: Freie Wähler Kreisvereinigung Kaufbeuren, vertreten durch Bernhard Pohl, Gutenbergstraße 2a, 87600 Kaufbeuren

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Für ein starkes, sicheres und lebenswertes Kaufbeuren

René Westermayr kandidiert bei der Stadtratswahl am 8. März 2026 für die Freien Wähler auf Liste 2, Platz 12

Mit klaren politischen Grundsätzen und starker kommunaler Verwurzelung bewirbt sich René Westermayr um einen Sitz im Stadtrat, weil ihm Kaufbeuren und der Erhalt unserer gewachsenen Werte besonders am Herzen liegen. Der 1981 Geborene tritt auf der Liste der Freie Wähler an und stellt seine Kandidatur unter das Leitmotiv eines starken, sicheren und lebenswerten Kaufbeuren.

Sein politisches Selbstverständnis beschreibt er als unabhängig, konservativ sowie konsequent ergebnis- und sachorientiert. Ideologischen Debatten erteilt er eine klare Absage. Stattdessen setzt er auf gesunden Menschenverstand, Eigenverantwortung statt Bevormundung sowie einen respektvollen Umgang miteinander. Eine deutliche Distanzierung von jeder Form des Extremismus versteht er als selbstverständliche Grundlage seines Handelns.

Nach dem Abitur am Jakob-Brucker-Gymnasium studierte er Rechtswissenschaften in Augsburg und Hagen. Beruflich ist er heute als Geschäftsführer, Vorstand und Aufsichtsrat in mehreren deutschen und europäischen Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien tätig. Seine wirtschaftliche Expertise und Führungserfahrung möchte er auch in die kommunalpolitische Arbeit einbringen.

René Westermayr ist verheiratet, katholisch und Vater eines elfjährigen Sohnes. Seine Heimatstadt liegt ihm nicht nur politisch, sondern auch gesellschaftlich am Herzen. Seit Jahren engagiert er sich ehrenamtlich in verschiedenen Funktionen: als Vorstand im Förderverein des Handballsports in Kaufbeuren e.V., als Beirat der SG Kaufbeuren/Neugablonz im TV Kaufbeuren e.V. und TV Neugablonz e.V. sowie als vom DOSB und DHB lizenzierter Trainer Leistungssport in der Jugendförderung.

Auch in seiner Freizeit bleibt er aktiv.

Neben Reisen, Literatur und gutem Essen ist er sportlich eng mit dem Handball verbunden und durch seinen Sohn begleitet ihn zudem die Begeisterung für den Eishockeysport.

Bei der Stadtratswahl am 8. März 2026 kandidiert er für die Freien Wähler auf Liste 2, Platz 12. Über breite Unterstützung aus der Bürgerschaft würde er sich freuen.

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Ausstieg aus dem „Würgegriff der Bürokratie“ – Politischer Ascherdonnerstag der Freien Wähler

„Deutliche Worte zum Nachdenken, Hintergrundinformationen und Starkbier“: Das versprach die Einladung zum alljährlichen Ascherdonnerstag der Freien Wähler in diesem Jahr.

Die Besucher konnten sich im gut gefüllten Saal des Gasthauses „Zum Goldenen Schwanen“ in Frankenried davon überzeugen, dass die Veranstalter damit nicht zu viel versprochen hatten. Das Redner-Ensemble, bestehend aus Susen Knabner, Vorsitzende der Freien Wähler Ostallgäu und ehemalige Landesvorsitzende der Bayerischen Wirtschaftsjunioren, Tobias Gotthardt, Staatssekretär für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Bernd Stapfner, Landratskandidat für das Ostallgäu, und Bernhard Pohl, der Erste Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FW-Landtagsfraktion, sorgten dabei im politischen Teil der Veranstaltung für Stimmung. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung wie gewohnt von der Blasmusik Mauerstetten.

Armin Holderried, Bürgermeister von Mauerstetten, betonte als Hausherr nicht nur, dass in seiner Amtszeit seine Gemeinde in den fetten Jahren die Chance genutzt und klug investiert hatte, wovon man in den jetzt angebrochenen mageren Jahren zehren könne. Er sorgte auch später dafür, dass beim Anzapfen des Starkbierfasses nicht allzu viel Bier verloren ging.

Susen Knabner betonte, wie wichtig eine funktionierende Wirtschaft für das Wohlergehen eines Landes, einer Region, einer Kommune sei. „Wirtschaft schafft Arbeitsplätze und Lebensqualität – daher müssen wir die richtige Grundlage für die Unternehmen schaffen.“ Schließlich legte sie dar, warum Bernd Stapfner in Zukunft der richtige Landrat für das Ostallgäu ist, und gab der Hoffnung Ausdruck, dass sich ihre Vision von drei Hand in Hand arbeitenden FW-Landräten im Allgäu erfüllen möge.

Im Anschluss präsentierte Bernd Stapfner seine Agenda als Landratskandidat. „Mittelstand muss Chefsache sein!“ machte Stapfner deutlich. Die Stärkung des Mittelstands sieht er als zentrale Aufgabe. Er kündigte eine bürgernahe und unternehmerfreundliche Verwaltung mit weniger Bürokratie und mehr Digitalisierung an, sollte er zum Landrat gewählt werden. Auch den Landwirten sicherte er seine Unterstützung zu. Er wolle als Landrat nicht Ordnungsbehörde, sondern vorrangig Partner sein. „Die Landwirtschaft sichert die Ernährung unserer Bevölkerung und trägt durch die Pflege der Kulturlandschaft entscheidend zur Schönheit des Ostallgäus bei, Grundlage für den heimischen Tourismus“, erläuterte Stapfner. Als Polizeibeamter in leitender Funktion machte er aber auch klar, dass es bei der Sicherheit der Bevölkerung keine Abstriche geben werde. Das sei nicht verhandelbar. Als langjähriger Vorsitzender eines Veteranenvereins stehe das Ehrenamt als Kit unserer Gesellschaft im Mittelpunkt. Er werde im Übrigen auch viel Zeit bei den Bürgern und Bürgermeistern, dafür weniger in seinem Amtszimmer verbringen. Als amtierender zweiter Bürgermeister einer kleinen Gemeinde wisse er, wie wichtig der direkte Draht vor Ort sei.

Mit dem Zitat von Ludwig Erhard „Freiheit in Verantwortung“ leitete Wirtschafts-Staatssekretär Tobias Gotthard seine zündende und mit Szenenapplaus bedachte Rede zur Entbürokratisierung ein. Vertrauen sei hierfür das Schlüsselwort: In die Wirtschaft, in den Staat und in einen Gesetzesvollzug mit Augenmaß, ohne die Umsetzung von oben bis ins kleinste Detail zu reglementieren. „Wir nehmen in der Bayerischen Staatsregierung Entbürokratisierung ernst! Da wird es natürlich Widerstände geben, es muss aber gemacht werden. Der Freistaat hat von über 3500 Ausführungsvorschriften zum Gesetzesvollzug bereits 1119 gestrichen“, bilanzierte er.

Gotthard, früher selbst als Referent in Brüssel tätig, bezeichnete sich als glühenden Europäer, aber: „Wir müssen als Vertreter des Freistaats Bayern in Berlin und Brüssel noch deutlicher werden. Statt gute Miene zum bösen Spiel brauchen wir eine klare Kommunikation. Was Mist ist, muss weg! Das geht mit dem europäischen Vergaberecht los. Selbst bei der Landeshauptstadt München bewirbt sich bei normalen Ausschreibungen fast nie ein ausländisches Unternehmen. Es kann auch nicht sein, dass ich einem Unternehmen im Ostallgäu keine Investitionsförderung geben kann, weil es mehr als 250 Mitarbeiter hat, während in Osteuropa der Staat mit 40% und mehr fördert. Damit schaffen wir keine neuen Arbeitsplätze, wir verlagern sie nur weg von Bayern. Damit verschieben wir Wirtschaftskraft zu unseren Lasten, das geht so nicht weiter!“ wurde Gotthard deutlich.

Gotthard sprach sich nachdrücklich für die Stärkung der Kommunen aus. Er lobte Bernhard Pohl als „Säule für einen starken Haushalt im Bayerischen Landtag“ und wies darauf hin, dass der Freistaat die Mittel für die Kommunen noch einmal kräftig erhöht habe.

Zudem stellte Gotthardt die Forderungen auf, dass Leistung wieder stärker zu belohnen sei, dass anstelle einer Tageshöchstarbeitszeit eine Wochenhöchstarbeitszeit eingeführt werden solle und dass der Staat „die Finger von der Besteuerung von Überstunden lassen“ müsse. Die Besteuerung von vererbten Immobilien und Unternehmen sei ein Unding, weil die Erblasser das alles schon einmal versteuert hätten. Für die Rückkehr Deutschlands an die wirtschaftliche Weltspitze sei außerdem erschwingliche Energie wesentlich, daher sei das Ziel, den Strompreis in den nächsten drei Jahren zu halbieren. Last, but not least, distanzierte auch er sich von radikalen Kräften und sprach sich für Zusammenarbeit in der Mitte aus.

Bernhard Pohl als heimischer Landtagsabgeordneter hatte das letzte Wort vor dem Starkbieranstich. Er berichtete aus den Verhandlungen mit den kommunalen Spitzenverbänden, bei denen er auf Seiten des Freistaats mit am Tisch sitzt. „Wir haben zwei Drittel der zu erwartenden Defizite der Bezirke noch obendrauf gelegt, um Erhöhungen der Bezirksumlage zu vermeiden. Kaum war die Tinte trocken, kamen aber neue Schreckensmeldungen aus den sieben bayerischen Bezirken. So kann es nicht weitergehen! Der Bund muss das Bundesteilhabegesetz reformieren, damit die Kostenspirale endlich gebremst wird. Ansonsten fahren wir das System an die Wand“, wurde er deutlich. Er kündigte an, gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden nach Berlin zu fahren und die Abgeordneten ganz persönlich mit der Misere zu konfrontieren. Er verwies darauf, dass die Freien Wähler bei der Stärkung der Heimatregionen in Bayern gut vorankommen. Davon profitierten auch die Kommunen. Ein Lob hatte er für Mauerstettens Bürgermeister Armin Holderried parat. Er und sein Vorgänger Alexander Müller hätten Herausragendes bei der Entwicklung der Gemeinde Mauerstetten geleistet. Sie sei eine Vorzeigekommune im Ostallgäu. Er wünschte sich ein deutliches Ergebnis für eine Wiederwahl von Stefan Bosse und einen klaren Mandatszuwachs für seine Freien Wähler im Stadtrat. „In schwierigen Zeiten braucht es ein starkes Führungsteam. Stefan Bosse und ich sind hierzu bereit. Wir brauchen dazu aber auch stabile Mehrheiten, also eine starke Stadtratsfraktion der Freien Wähler.“ Er plädierte auch für eine Wahl von Bernd Stapfner, damit er endlich auch gemeinsam und auf Augenhöhe mit dem Landrat die Themen des Ostallgäus anpacken können. Die Vorgängerin habe den Kontakt leider nie gesucht.

Mit einem Lob für Staatssekretär Tobias Gotthard, der sich aktuell gemeinsam mit Bernhard Pohl und Stefan Bosse um die Ansiedlung eines größeren Unternehmens in Kaufbeuren bemüht, und mit dem er in Paris bei der Luft- und Raumfahrtausstellung insgesamt 35 Firmenbesuche absolviert hat, schloss er seine Rede. Mit frisch angezapftem Starkbier leitete er zum gemütlichen Teil des Abends über.

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Verantwortlich: Freie Wähler Kreisvereinigung Kaufbeuren, vertreten durch Bernhard Pohl, Gutenbergstraße 2a, 87600 Kaufbeuren

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Bauen neu denken: Umweltminister Thorsten Glauber wirbt in Kaufbeuren für mehr Spielraum und neue Standards

Umweltminister Thorsten Glauber in Kaufbeuren!

Auf Einladung der Freien Wähler informierte der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber (FW), am Dienstagabend im Kolpingsaal über Möglichkeiten eines kostengünstigeren und ressourcenschonenden Bauens. Unter den Gästen begrüßte der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER Kaufbeuren, Bernhard Pohl, auch Oberbürgermeister Stefan Bosse und den Fraktionsvorsitzenden der CSU-Stadtratsfraktion, Christian Sobl.

In seinen Ausführungen bestätigte Minister Glauber aus eigener kommunalpolitischer Erfahrung, dass insbesondere die Baukosten die Kommunen in ihren Investitionsmöglichkeiten stark belasten und damit auch den dringend notwendigen Wohnungsbau bremsen. Als eine Ursache stetiger Kostensteigerungen im Bauwesen kritisierte Glauber insbesondere überbordende Bauvorschriften und übertriebene und sachlich oft nicht zu rechtfertigende Standardvorgaben, was er mit zahlreichen Beispielen belegte. Möglichkeiten, hier gegenzusteuern, sieht der Minister u.a. im neu geschaffenen Gebäudetyp E und im seriellen Bauen. Vor allem der Gebäudetyp E, so Glauber, ermögliche das Abweichen von kostenverursachenden bautechnischen Vorgaben, ohne dass damit der Sicherheitsaspekt tangiert werde. Der Minister beziffert das Einsparpotential durch die Einführung dieses Gebäudetyps auf 20 – 30 % der Gesamtkosten.

„Deshalb habe ich für die Stadtratsfraktion der Freien Wähler einen Antrag im Stadtrat eingebracht, dass Kaufbeuren sich bei künftigen Bauvorhaben am Gebäudetyp E orientiert und diese Form für künftige Vorhaben erprobt. Der Antrag war erfolgreich“, so FREIE WÄHLER Stadtrat Peter Kempf.

Eine Ursache für die rasant steigenden Kosten liege, so Glauber, auch darin begründet, dass die Normausschüsse, die die Standards definieren, mit Fachleuten aus der Baubranche besetzt sind. Da gehe es weniger um Kosteneffizienz als darum, einen immer höheren Stand der Technik zu realisieren. Glauber erläuterte dies am Beispiel des Schallschutzes. Im Gegensatz zu früher nehme man heutzutage überhaupt keinen Straßenlärm mehr wahr, wenn man in einem neu errichteten Gebäude sitzt. Er warf außerdem die Frage auf, ob beim Passivhaus-Standard nicht ein Grenznutzen bereits überschritten sei. Damit meint der Minister, dass ab einem bestimmten Punkt Verbesserungen nur mit unverhältnismäßig hohen Kosten erkauft werden.

In einem anschließenden Podiumsgespräch zwischen Glauber und dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der FREIEN WÄHLER im Stadtrat, Peter Kempf, wurden einzelne Aspekte vertieft. Kempf nutzte aber auch die Möglichkeit, den Umweltminister zu seinen umweltpolitischen Zielsetzungen zu befragen. Glauber machte dabei deutlich, dass er keinen grundsätzlichen Widerspruch zwischen Ökologie und Ökonomie sehe. Mit seiner Politik, so Glauber, verfolge er das Ziel, beide Bereiche in Einklang zu bringen.

Der Umweltminister sprach sich sehr deutlich und leidenschaftlich für einen Umwelt- und Landschaftsschutz aus, der sich am Eigentum orientiert. Man müsse die Landschaft mit und nicht gegen die Grundstücksbesitzer entwickeln. Wenn im Raum steht, dass jeder größere Haselnussstrauch unter Schutz gestellt werde, dann wird der Eigentümer keine neuen Sträucher pflanzen.

Auch zur Frage der Politikverdrossenheit hatte Glauber eine klare Meinung. Er plädierte für klare Entscheidungen, auch wenn diese nicht immer jedem gefallen. Er sei immer einen geraden Weg gegangen und erinnerte daran, dass er beispielsweise zur Regelung der Überpopulation von Wölfen eine Wolfsverordnung in Kraft gesetzt habe, lange bevor sich der Bund des Themas angenommen habe. Dafür habe er nicht nur Beifall bekommen.

Diesen spendete aber das Publikum für den sachlichen, tiefgründigen und hochinformativen Auftritt des Staatsministers.

Bevor Stadtrat und Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl (FW) die Anwesenden verabschiedete, ging Oberbürgermeister Bosse kurz auf die aktuelle Haushaltssituation der Stadt ein. Bei allem Sparzwang, so der OB, gebe es in Kaufbeuren aber keinen Investitionsstillstand. Der Haushaltsentwurf 2026, so der OB, sehe immer noch ein Investitionsvolumen von 21 Mio. Euro vor, mit denen u.a. die Erneuerung der Wertachbrücke in der Neugablonzer Str. sowie Schul- und Turnhallensanierungen umgesetzt werden.

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Politischer Ascherdonnerstag in Frankenried: FREIE WÄHLER Kaufbeuren laden zum Austausch ein

Ascherdonnerstag am 19. Februar im Gasthaus zum Goldenen Schwanen – am 4. März zum Starkbieranstich in den Gasthof Engel

Die FREIEN WÄHLER Kaufbeuren laden zum diesjährigen Ascherdonnerstag am 19. Februar um 19 Uhr in das Gasthaus zum Goldenen Schwanen in Frankenried ein. Die Veranstaltung verbindet politische Reden mit traditioneller Wirtshausatmosphäre.

Als Redner angekündigt sind Tobias Gotthardt, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Susen Knabner, Vorsitzende der Freien Wähler Ostallgäu, sowie Bernd Stapfner, Landratskandidat für das Ostallgäu. Ebenfalls erwartet wird Bernhard Pohl, 1. stellvertretender Vorsitzender der FREIE WÄHLER-Landtagsfraktion. Ein Grußwort spricht der Bürgermeister von Mauerstetten, Armin Holderried.

Politische Impulse und Hintergrundinformationen

Nach Angaben der Veranstalter sollen aktuelle politische Themen aufgegriffen und eingeordnet werden. Neben den Redebeiträgen ist Raum für Gespräche vorgesehen. Traditionell gehört auch Starkbier zum Ablauf des Abends.

Weiterer Termin Anfang März

Darüber hinaus laden die FREIEN WÄHLER Kaufbeuren am 4. März um 19 Uhr zum Starkbieranstich in den Gasthof Engel in Oberbeuren ein. Auch hier soll neben dem geselligen Teil der Austausch im Mittelpunkt stehen.

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Freie Wähler Kaufbeuren nominieren Kandidaten und Kandidatinnen für die Stadtratswahl 2026

Nominierungsversammlung der Freien Wähler Kaufbeuren

Am 24. November 2025 haben die Freien Wähler Kaufbeuren im Gasthof Engel in Oberbeuren ihre Liste für die Stadtratswahl 2026 aufgestellt. Unter der Leitung von Stadtrat Peter Kempf fand die Nominierungsversammlung statt. Die Wahlvorschläge wurden ohne Gegenstimme angenommen.

Zu Beginn begrüßte Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl als Vorsitzender der Freien Wähler Kaufbeuren und der FW-Stadtratsfraktion die Anwesenden. Im Anschluss stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten der Versammlung kurz vor.

Kandidatenliste: Vielfalt aus allen Teilen Kaufbeurens

Die aufgestellte Liste umfasst 40 Kandidatinnen und Kandidaten sowie zwei Ersatzbewerber. Laut Freien Wählern spiegelt die Zusammensetzung die ganze Bandbreite der Stadtgesellschaft wider: Menschen aller Altersgruppen, darunter mehr als ein Viertel unter 40 Jahren, aus sämtlichen Stadtteilen Kaufbeurens und mit unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen.

Angeführt wird die Liste von Bernhard Pohl und den amtierenden Stadtratsmitgliedern. Ergänzt wird das Team durch neue Gesichter, die frische Impulse in die Kommunalpolitik einbringen sollen.

Rückblick auf die Arbeit im Stadtrat

Die Freien Wähler ziehen eine positive Bilanz ihrer Arbeit in der laufenden Amtsperiode. Man habe, so heißt es aus Reihen der Partei, durch zahlreiche Anträge und Initiativen zur Entwicklung Kaufbeurens beigetragen.

Als Beispiele nennt die Fraktion unter anderem:

  • Kostenfreies Parken samstags im Parkhaus Kunsthaus, um den Einzelhandel zu stärken
  • Anbringung der Wappen am Gablonzer Haus als Zeichen lokaler Identität
  • Engagement für den Ausbau der B12
  • Maßnahmen zur Stärkung des Bundeswehrstandorts
  • Förderung zukunftsorientierter Unternehmensansiedlungen
  • Impulse für mehr Wohnungsbau und bezahlbaren Wohnraum

Auch in finanziell schwierigen Zeiten habe man sich laut Freien Wählern aktiv in die Haushaltskonsolidierung eingebracht.

Unterstützung aus dem Landtag

Ein besonderer Vorteil sei die Verbindung zum Bayerischen Landtag durch Bernhard Pohl. Dieser hebt hervor, dass es gemeinsam mit Oberbürgermeister Stefan Bosse gelungen sei, Stabilisierungshilfen in Höhe von 4,5 Millionen Euro für Kaufbeuren zu sichern. Diese Mittel kamen aus dem Staatshaushalt des Freistaats Bayern und stärkten den kommunalen Spielraum der Stadt.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Freien Wähler Kaufbeuren 2026

1. Bernhard Pohl, MdL, Rechtsanwalt, Stadtrat
2. Peter Kempf, Leitender Oberstudiendirektor a.D., Stadtrat
3. Dr. Ulrike Höhne-Wachter, Apothekerin, Stadträtin
4. Charly Eichinger, Polizeibeamter i.R., Stadtrat
5. Volker Kollmeder, Maschineneinsteller, Reiseverkehrskaufmann
6. Daniel Oppolzer, Fahrlehrer
7. Michael Martin, Gastronom, Hotelbetriebswirt, Stadtrat
8. Jons Menzel, Selbstständiger Kaufmann
9. Uli Wiedemann, Konditormeister
10. Alexander Folter, Leiter der Intralogistik (Umformtechnik)
11. Florian Horend, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Abgeordnetenbüro
12. René Westermayr, Unternehmer
13. Ulrike Landgraf, Lehrerin, Qualifizierte Beratungslehrerin
14. Eva Brey, Wirtschaftsinformatikerin, EDV- und DaF/DaZ-Lehrkraft
15. Annette Kohlbauer, Erzieherin
16. Ingrid Zasche, IT-Angestellte i.R., Journalistin
17. Felix Martin, Photovoltaik-Fachberater
18. Stefanie Holy, Bankbetriebswirtin, Gesundheitspraktikerin
19. Christian Schelb, Versicherungskaufmann
20. Eva Folter, Projektmanagement
21. Fabio Fohry, Zerspanungsmechaniker
22. Thorsten Krüger, Physiotherapeut
23. Christian Königsperger, Diplom-Kaufmann (Univ.), international tätig
24. Dr. Tobias Langer, Landwirtschaftsdirektor, Molkereiwirtschaft KE
25. Alex Fuchs, Firmenberater Sparkasse
26. Michael Sauter, Student
27. Gracia Schwieren, Unternehmerin Personenbeförderung
28. Sebastian Königsperger, Student
29. Argyrios Gkizdimidis, Gastronom
30. Wolfgang Hawel, Diplom-Sozialpädagoge
31. Kristina Svetlov, Chief Marketing Officer
32. Lisa Schmidle, Gastronomin
33. Jürgen Michel, Kaufmann
34. Gregor Zasche, Diplom-Braumeister
35. Lino Panuccio, Immobilien-Projektentwicklung
36. Brigitte Allgayer, Krankenschwester
37. Inge Fehrmann, Friseurmeisterin, Mitglied des Berufsschullehrerverbandes i.R.
38. Ralf Wachter, Finanzberater / Versicherungsmakler
39. Richard Drexl, Oberst a.D. / Autor
40. Dr. Roland Zasche, Arzt i.R.

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Stefan Bosse geht als gemeinsamer OB-Kandidat von CSU und Freien Wählern ins Rennen

Klare Geschlossenheit bei der Nominierung – Ein starkes Signal für Kaufbeuren

Nun haben auch die Freien Wähler Nägel mit Köpfen gemacht und Stefan Bosse einstimmig zu ihrem Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl am 8. März 2026 nominiert. Bosse geht damit als gemeinsamer Kandidat von Freien Wählern und CSU ins Rennen.

Den Grundstein für die Zusammenarbeit haben Freie Wähler und CSU bereits im März gelegt. Nach einer Reihe von Vorgesprächen haben beide Gruppierungen im Juli verkündet, in der kommenden Stadtratsperiode eine Zusammenarbeit anzustreben und gemeinsam für eine Wiederwahl des amtierenden Oberbürgermeisters Stefan Bosse zu kämpfen. Bei der Veranstaltung in Oberbeuren sollte nun die Absichtserklärung auch formell von den anwesenden Mitgliedern bestätigt werden.

Bereits die Grußworte zur Nominierungsversammlung atmeten den Geist des angestrebten Bündnisses. Die Vorsitzende der CSU in Kaufbeuren, Julia von Stillfried, appellierte dabei an die Gemeinsamkeiten und positionierte sich deutlich gegen Spaltung und Extremismus. Die gemeinsame Nominierung eines Kandidaten sei ein wichtiges Zeichen der Stabilität für Kaufbeuren. Peter Kempf, Vorsitzender der FREIE WÄHLER-Stadtratsfraktion, unterstrich dies: „Die Schnittmengen zwischen Freien Wählern und CSU waren bereits in den letzten Jahren sichtbar, man arbeitet bereits lange im Kaufbeurer Stadtrat zusammen, auch wenn nicht jeder Antrag auf Zustimmung gestoßen ist. Auf dieser Grundlage wollen wir künftig eng und vertrauensvoll mit unserem Partner zum Wohle der Stadt Kaufbeuren zusammenarbeiten.“ Jons Menzel, zweiter Vorsitzender der FREIEN WÄHLER Kaufbeuren, unterstrich ebenfalls die besondere Signalwirkung eines gemeinsamen Kandidaten. Man vereine mit zwei starken Stadtratslisten und einem erfahrenen OB-Kandidaten Stabilität und Kreativität.

Der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der FREIEN WÄHLER Kaufbeuren, Bernhard Pohl, blickte in seiner Rede zurück: „Nach seiner ersten Wahl 2004 bin ich auf Stefan Bosse zugegangen und habe ihm eine konstruktive Mitarbeit der Freien Wähler angeboten. Das hat auf politischer Ebene unterschiedlich gut geklappt. Persönlich haben wir uns aber mindestens wertgeschätzt und wussten, wir konnten uns immer aufeinander verlassen. Vor der letzten Kommunalwahl hatte ich den Eindruck, Stefan Bosse habe nicht mehr den notwendigen Elan, die Stadt erfolgreich zu führen. Der OB hat mich eines Besseren belehrt. Beginnend mit einem exzellenten Krisenmanagement bei Corona spüre ich: Stefan Bosse brennt wie am ersten Tag für seine Heimatstadt und verfügt jetzt zusätzlich über langjährige Erfahrung. Momentan spüren wir in Kaufbeuren ganz besonders schwierige Herausforderungen, insbesondere beim Haushalt. Da müssen die stärksten Kräfte zusammenwirken, und das sind nun einmal Freie Wähler und CSU. Stefan Bosse im Rathaus und ich im Bayerischen Landtag und meiner Scharnierfunktion im Stadtrat können Kaufbeuren voranbringen.“

Bei seiner Vorstellung beleuchtete Oberbürgermeister Stefan Bosse die Herausforderungen der vergangenen Jahre auf.  Natürlich habe es mit den Freien Wählern und auch mit Bernhard Pohl zeitweise Rivalitäten gegeben. Durch die Koalition von CSU und Freien Wählern im Bayerischen Landtag und der Staatsregierung sei eine Zusammenarbeit auch intern besser vermittelbar gewesen. Mit Bernhard Pohl habe er einen Kämpfer in München, der gut vernetzt ist. Er habe auch aus Kreisen der Staatsregierung schon zustimmende Worte zu der geplanten Zusammenarbeit in Kaufbeuren erhalten.

Stefan Bosse schwor die anwesenden Mitglieder der FREIEN WÄHLER zugleich auf die kommenden Herausforderungen ein. Die Kommunalfinanzen seien in der größten Krise seit dem zweiten Weltkrieg. Diese mache auch vor Kaufbeuren keinen Halt. Man müsse sich also auf die Gemeinsamkeiten konzentrieren und dann kreative Lösungen für die vorhandenen Probleme finden. Mit Zuversicht blicke er in die nächsten sechs Jahre, die zwar auch geprägt würden von schwierigen Entscheidungen, aber auch den Nährboden für Innovation und Transformation liefern könnten.

Die Abstimmungen des Abends lieferten dann ein klares Signal und erfreuliche Ergebnisse: Sowohl der Beschluss für einen gemeinsamen Oberbürgermeisterkandidaten als auch die Wahl des Kandidaten Stefan Bosse waren einstimmig. 42:0 bei der CSU und 30:0 bei den Freien Wählern, Traumergebnisse für den Amtsinhaber!

Damit steht nun fest: Stefan Bosse ist der gemeinsame OB-Kandidat von CSU und FREIEN WÄHLERN.

In seiner kurzen Dankesrede machte der amtierende Oberbürgermeister klar: „Jetzt geht’s los! Beide müssen jetzt anpacken und zeigen, dass diese Zusammenarbeit das Beste für Kaufbeuren ist“.

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Frühschoppen mit Musik und Begegnung in Neugablonz

FREIE WÄHLER Kaufbeuren laden zum Konzert am Gablonzer Haus ein

Am Samstag, den 6. September 2025, veranstalten die FREIEN WÄHLER Kaufbeuren ein Frühschoppenkonzert vor dem Gablonzer Haus in Neugablonz. Von 10:00 bis 13:00 Uhr sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, einen musikalischen Vormittag in entspannter Atmosphäre zu genießen.

Musikverein Harmonie Oberbeuren sorgt für den musikalischen Rahmen

Für die passende musikalische Begleitung sorgt der Musikverein Harmonie Oberbeuren. Mit einem vielseitigen Repertoire schaffen die Musikerinnen und Musiker den Rahmen für einen geselligen Start ins Wochenende.

Verpflegung und Begegnung am Bürgerplatz

Neben der Musik ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Veranstaltung findet auf dem Bürgerplatz 1, direkt vor dem Gablonzer Haus, statt. Bei günstigem Wetter bietet sich hier die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen und den Stadtteil Neugablonz einmal anders zu erleben.

Wann: Samstag, 6. September 2025, 10:00 – 13:00 Uhr
Wo: Bürgerplatz 1(vor dem Gablonzer Haus), Neugablonz

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Freie Wähler setzten auf Kontinuität bei der Mitgliederversammlung

Bernhard Pohl im Amt bestätigt – Volker Kollmeder neu im Vorstand

Ganz im Zeichen der Kontinuität fand die Mitgliederversammlung der Freien Wähler im Gasthaus Engel in Oberbeuren statt. Die Mitglieder bestätigten jeweils einstimmig Bernhard Pohl als Vorsitzenden und Jons Menzel als Stellvertreter im Amt. Weiterer Stellvertreter ist nun das langjährige Stadtratsmitglied Volker Kollmeder.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Bernhard Pohl folgten Berichte der Stadträte Dr. Ulrike Höhne-Wachter und Peter Kempf. Hauptthema hier, wie so oft in den vergangenen Monaten, die Finanzen der Stadt Kaufbeuren. Besonders das Thema des Wohnraums beschäftigte den Stadtrat in der laufenden Periode langfristig. Die hohen Kosten, die Schwierigkeiten auf dem Baugrund des Blasiusblicks und die Suche nach Lösungen für die zunehmend leere Innenstadt standen dabei immer wieder im Fokus.

Aus dem Schul-, Kultur- und Sportausschuss berichtete Frau Dr. Höhne Wachter vor allem über die Suche nach Lösungen für die fehlenden Kita-Plätze sowie die, zumindest für den Moment, gedämpfte Hoffnung, dass auf dem Gelände der alten Gießerei ein Kita-Campus entstehen könnte. Einig waren sich die Stadträte vor allem in einem: Die kommenden Jahre werden für Kaufbeuren eine Vielzahl an Herausforderungen mit sich bringen. Einigkeit herrschte aber im Angesicht dessen auch bei Zielsetzung für die Zukunft: Ärmel hochkrempeln und anpacken! Kreative Lösungen und Arbeitseifer können auch diese Herausforderungen bewältigen!

Bernhard Pohl, im Bayerischen Landtag Stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses beleuchtete anschließend landespolitische Themen. Er konnte aus erster Hand über die Verhandlungen zum Kommunalen Finanzausgleich berichten, an denen er gemeinsam mit dem Stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger als Verhandlungsführer der Freien Wähler teilgenommen hatte. Schien die Suche nach einer Lösung zunächst wie die Quadratur des Kreises, konnten die Beteiligten dennoch am Ende doch noch einen guten Kompromiss finden.

Obwohl dem Freistaat aufgrund der vom Bund verursachten Wirtschaftskrise 1,3 Milliarden Euro Steuereinnahmen fehlen, einigten sich die Vertreter des Freistaats mit den kommunalen Spitzenverbänden auf einen Zuschlag von 608 Millionen Euro. Das ist ein Aufwuchs von etwa 5 % und gibt den Kreisen, Städten und Gemeinden, die ebenfalls unter Steuermindereinnahmen zu leiden haben, etwas mehr Luft zum Atmen. Die Erhöhung des Anteils am allgemeinen Steuerverbund auf 13 % wird auch langfristig der Stadt Kaufbeuren und den Gemeinden des Ostallgäus, stellvertretend für ganz Bayern, zugutekommen.

Insgesamt werde man aber nicht darum herumkommen, Standards zu senken: „Wir müssen raus aus der Komfortzone. In vielen Bereichen wird statt Goldrand künftig Eisenstandard genügen müssen“, betonte er.

Pohl berichtete darüber, dass die Gespräche zum Kauf eines Grundstücks für die Finanzhochschule in Kaufbeuren nun geführt werden. Er zeigte sich optimistisch, dass hier eine Lösung gefunden werden kann. Als hohe Priorität sieht er die Stärkung des Bundeswehrstandorts um weitere Komponenten wie Arrow 3 an. Auch die Gestaltung des Bahnhofsareals durch einen Investor und der vierspurige Ausbau der B 12 stünden bei ihm auf der Agenda. Mit Dank und Freude erfüllt ihn der erfolgreiche Kampf um Stabilisierungshilfen, die mit 3,5 Millionen Euro deutlich höher als erhofft ausgefallen sind.

Nach den Berichten aus den Vorstandschaften folgten die turnusgemäßen Neuwahlen. Hier müssen sowohl in der Partei als auch dem örtlichen Verein der Freien Wähler Vorstandschaften gewählt werden, die in der Regel personenidentisch sind. Dabei wurde Bernhard Pohl einstimmig im Amt bestätigt. An seiner Seite stehen als stellvertretende Vorstände Jons Menzel und Volker Kollmeder. Zudem wurden die Schriftführerin Eva Folter und als neue Schatzmeisterin der Partei Jolanda Urbanek gewählt, Roland Geh wurde als Schatzmeister für den Verein in seinem Amt bestätigt.

Als Beisitzer fungieren: Inge Fehrmann, Wolfgang Hawel, Stefanie Holy, Ursula Horend, Felix Martin, Jürgen Michel und Ingrid Zasche.

Bernhard Pohl bedankte sich anschließend bei Wolfgang Klöck sowie ganz besonders bei den langjährigen Vorstandsmitgliedern Wolfgang Müller und Brigitte Allgayer für ihr engagiertes Wirken im Vorstand jeweils mit einem kleinen Geschenk und der Hoffnung, dass sie auch weiterhin an einer guten Zukunft der Freien Wähler in Kaufbeuren mitarbeiten.

Die Freien Wähler Kaufbeuren bedanken sich bei allen Teilnehmern und neuen Interessierten sowie beim Team des Gasthofs zum Engel, das bei der Verpflegung und Unterbringung mal wieder keine Wünsche offenließ.

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Politik

Freien Wähler freuen sich über einen gelungenen Ascherdonnerstag in Frankenried

Deutliche Worte, Starkbier und etwas deftiger Humor!

Deutliche Worte, Starkbier und etwas deftiger Humor! Das versprach die Einladung für den alljährlichen Ascherdonnerstag der Freien Wähler. Die etwa 70 Besucher konnten sich im gut gefüllten Saal des Gasthauses zum Goldenen Schwanen in Frankenried davon überzeugen, dass die Veranstalter nicht zu hoch gegriffen hatten. Das Ensemble aus Christine Singer, Landesbäuerin und Spitzenkandidatin der Freien Wähler für die Europawahl, Armin Holderried, Bürgermeister der Gemeinde Mauerstetten und natürlich Bernhard Pohl, Erster Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Freie Wähler Landtagsfraktion, sorgte dabei im politischen Teil der Veranstaltung für die versprochene Unterhaltung. Der Redebeitrag von Susen Knabner fiel einer kurzfristigen Erkrankung zum Opfer. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung wie gewohnt von der Blasmusik Mauerstetten.

Schon bei der Begrüßung ließen aktuelle politische Themen nicht lange auf sich warten. Andreas Schmid, Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes begrüßte Bernhard Pohl etwas verspätet: „Wir waren jetzt auf so vielen Demonstrationen gemeinsam, da fällt man sich gegenseitig gar nicht mehr so auf.“ Armin Holderried machte in seiner Begrüßung die anwesenden Politiker auf die Sorgen der kleineren Gemeinden in Bayern aufmerksam. Er beklagte insbesondere die erdrückende Bürokratie. Das hemme die Kreativität und führe zu immer höherem Personalbedarf in der Verwaltung.

Christine Singer, zuvor fulminant als „das Feuerwerk aus dem Oberland“ angekündigt, machte in der Folge klar, warum Sie die richtige Spitzenkandidatin der Freien Wähler für die Europawahl ist. Realismus, Volksnähe, Landwirtschaft und ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr waren die Hauptthemen der Europawahl-Spitzenkandidatin. „Bei uns fährt man alles runter und der Bundeslandwirtschaftsminister fliegt nach Argentinien und schaut die Rindviecher an!“ kommentierte Christine Singer die Südamerikareise von Robert Habeck und Cem Özdemir und die immer höher werdenden Produktionsauflagen für die heimische Landwirtschaft. Einen kleinen Seitenhieb in Richtung der CSU gabs in Hinsicht auf die Europawahl dann auch noch: „Die Leute sagen: ´Europawahl, da geh ich nicht hin, beim letzten Mal hab ich den Weber gewählt und die von der Leyen bekommen´. Das gibt’s bei uns nicht!“

Auch der Lokalmatador Bernhard Pohl scheute in seiner folgenden Rede keine klaren Worte. „Herr Habeck sagt, so kann es nicht mehr weitergehen. Da hat er Recht. Dann gib das Amt in andere Hände!“ kommentierte der Landtagsabgeordnete. Bürokratieabbau, ein Ausflug in die internationale Politik, das verpflichtende Gesellschaftsjahr und natürlich das leistungsfeindliche Bürgergeld waren die zentralen Themen. Unter anhaltendem Beifall aus dem Publikum stellte

Pohl fest: „Es ist unangenehm zu sagen ´Wir müssen die Ärmel hochkrempeln´ weil es immer die trifft, die die Ärmel schon oben haben.“ Er spielte dabei insbesondere auf die politisch arg gebeutelten Landwirte, aber auch die Gastronomen und Handwerkmeister an.

Nach dem politischen Teil der Veranstaltung durfte natürlich auch das versprochene Starkbier nicht zu kurz kommen. Unter dem kritischen Blick von Alexander Müller schaffte es sein Nachfolger Armin Holderried das Fass mit drei kräftigen Schlägen anzuzapfen.

Abschließend bedankte sich Bernhard Pohl bei Landesbäuerin Christine Singer und gab ihr einen Geschenkkorb mit ausschließlich Mauerstettener Produkten als Wegzehrung für einen langen und kräftezehrenden Europa-Wahlkampf mit.

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Politik Wirtschaft

Landtag besetzt Ausschüsse – Pohl wird stellvertretender Vorsitzender des Haushaltsausschusses

Landtag setzt Ausschüsse für 19. Wahlperiode ein

Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat in seiner 1. Sitzung am heutigen Dienstag einstimmig bei Enthaltung der AfD-Fraktion den bisherigen Vorsitzenden Josef Zellmeier (CSU) aus Laberweinting (Landkreis Straubing-Bogen) zum Vorsitzenden gewählt. Ebenfalls einstimmig bei Enthaltung der AfD wurde der Erste stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Freie Wähler -Landtagsfraktion Bernhard Pohl (Kaufbeuren) zum stellvertretenden Ausschussvorsitzenden gewählt.

Der Allgäuer Landtagsabgeordnete freut sich hierüber und erinnert an einen großen Vorgänger: „Seit den Zeiten des legendären Haushaltsausschuss-Vorsitzenden Richard Wengenmeier aus Marktoberdorf hat es keinen Abgeordneten aus dem Allgäu mehr gegeben, der in dem wichtigsten Landtags-Ausschuss den Vorsitz oder den Stellvertreter bekleidet hat. Ich bin mir dieser besonderen Ehre sehr wohl bewusst und werde alles tun, um das Amt im Sinne des Freistaats, aber auch unserer Heimatregion gut auszufüllen.“

Als konkrete Ziele nennt Pohl die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Bayern. „Als Freie Wähler haben wir im Bayerischen Landtag mit besonderem Engagement und auch sehr erfolgreich dafür gekämpft, dass nicht nur die Metropole München, sondern insbesondere auch die starken Regionen des Freistaats angemessen finanziell ausgestattet und gefördert werden. Hier liegt das größte Potential Bayerns! Die Politik in Bayern hat sich hier unter unserem Einfluss in den letzten Jahren sehr wohltuend verändert.“

Ein wichtiges Anliegen ist Pohl auch die weiterhin starke Unterstützung der Kommunen. Auch dies war und ist ein zentrales Anliegen der Freien Wähler, die sich aus der kommunalen Ebene entwickelt und dort ihre Wurzeln haben. „Ich werde künftig gemeinsam mit Finanzminister Füracker, Wirtschaftsminister Aiwanger, Innenminister Herrmann und Josef Zellmeier den kommunalen Finanzausgleich für den Freistaat Bayern mit den kommunalen Spitzenverbänden verhandeln. Ich freue mich, dass ich hier meinen Sachverstand auch aus knapp drei Jahrzehnten Kommunalpolitik mit einbringen kann. Die besten Gesetze sind gut gemeint, aber nichts wert, wenn sie vor Ort nicht umgesetzt werden. Dafür brauchen unsere Landkreise, Städte und Gemeinden aber auch die notwendigen Finanzmittel. Dies gilt insbesondere auch für Diejenigen, denen es nicht so gut geht. Deswegen werde ich mich auch weiterhin für die Beibehaltung der Stabilisierungshilfen stark machen. Hier habe ich ja auch recht erfolgreich dazu beigetragen, dass die Stadt Füssen in den letzten zwei Jahren über sieben Millionen erhält“, betont Bernhard Pohl.

Als Ausschussvize ist ihm auch der überparteiliche Konsens wichtig. „Natürlich gibt es festgelegte Rollenbilder. Auf der einen Seite stehen die Regierungsfraktionen, auf der anderen die Opposition. Wir haben aber in der Vergangenheit schon konstruktiv über Fraktionsgrenzen hinweg zusammengearbeitet. Das möchte ich beibehalten und wenn möglich sogar verstärken. Als Vorsitzender des Untersuchungsausschusses „Stammstrecke“ habe ich das bereits erfolgreich praktiziert. Die Herausforderungen der nächsten Jahre werden gerade beim Haushalt enorm. Da sollten wir Kompetenz auch der Oppositionsfraktionen nutzen und den Konsens suchen“, so Pohl abschließend.

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Politisch getrennt – musikalisch vereint

Biergartenkonzert für die Jugendarbeit von Harmonie Oberbeuren

Ein zünftiges Biergartenkonzert fand am Donnerstagabend, 03.05.2023 unter den alten Kastanien beim Gasthof Engel statt. Ende März hatten Bernhard Pohl (Freie Wähler) und Franz Pschierer (FDP) bei der Stadl-Night des Musikvereins Harmonie Oberbeuren die Veranstaltung gemeinsam ersteigert.

Der Versteigerungserlös war der Jugendarbeit des Musikvereins zugedacht. Die beiden Politiker haben nun, anstatt bierernsten Wahlkampf zu betreiben, zur Unterhaltung im vollbesetzten Biergarten kräftig beigetragen, indem sie Anekdoten aus ihrem Landtagsleben zum Besten gaben. Als Moderator und launiger Interviewer fungierte hierbei Stadtbrandmeister Stefan Waldner.

Außerdem stellten Pschierer und Pohl ihre musikalischen Talente unter Beweis: Franz Pschierer, der auch Präsident des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes ist, löste Harmonie-Dirigent Peter Vogt bei einigen Stücken ab und bat die Musiker, nicht nur einfach zu spielen, sondern auch tatsächlich gelegentlich zu ihm hinzuschauen. Und Bernhard Pohl sang zu später Stunde alle Strophen des Vogelwiesen-Liedes, kräftig unterstützt von den Kapellenmitgliedern. Da auch der Wettergott mitspielte und angenehmstes Biergartenwetter beisteuerte, war es ein rundum gelungener Abend.

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