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Panorama Wirtschaft

Ungelöste Probleme trotz besserer Stimmung

 

IHK Schwaben stellt die Ergebnisse der Konjunkturumfrage im Winter vor

Die Stimmung in der bayerisch-schwäbischen Wirtschaft hellt sich zum Jahresbeginn 2023 spürbar auf. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Erwartungen haben sich verbessert. Der IHK-Konjunkturindex steigt im Vergleich zum Herbst 2022 spürbar um 23 auf 108 Punkte. „Der Stimmungsblues des letzten Jahres ist vorläufig gestoppt, auch wenn der IHK-Konjunkturindex noch immer deutlich hinter seinem zehnjährigen Durchschnitt zurückbleibt“, stellt Dr. Marc Lucassen, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben, bei der Vorstellung der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage fest. Das größte Risiko der wirtschaftlichen Entwicklung bleiben die Energie- und Rohstoffpreise. „Die Preisbremsen für Strom und Gas wirken. Doch die Unternehmen in Deutschland zahlen noch immer die höchsten Energiepreise im internationalen Vergleich. Die Politik ist gefordert, die strukturellen Probleme zu lösen, da ansonsten ein schleichender Verlust der wirtschaftlichen Substanz droht.“

Vom 9. bis zum 20. Januar 2023 hat die IHK Schwaben einen repräsentativen Querschnitt ihrer Mitgliedsunternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen zur aktuellen Lage, den Erwartungen und den größten konjunkturellen Risiken befragt. Annähernd 800 Unternehmen haben geantwortet, was einer repräsentativen Stichprobe entspricht.

Die Lage bleibt stabil, die Erwartungen hellen sich auf
Die aktuelle gesamtwirtschaftliche Lage ist robust, die Zahl der Unternehmen mit einer derzeit schlechten Geschäftslage sinkt. Lucassen: „Der Energieverbrauch der Wirtschaft sinkt und die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze steigt. Das sind zwei Beispiele, die zeigen, wie sich die Unternehmen erfolgreich gegen die Krisen stemmen.“ So beurteilen nur noch elf Prozent der Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht, dagegen 89 Prozent als gut oder befriedigend. „Erfreulich ist, dass der Pessimismus langsam schwindet. So erwartet zwischenzeitlich nur noch jedes vierte Unternehmen, dass sich die Geschäftslage verschlechtern wird. Vor wenigen Monaten war dieser Wert noch doppelt so hoch“, erklärt der IHK-Hauptgeschäftsführer den spürbaren Anstieg des IHK-Konjunkturindex über die Wachstumsschwelle von 100 Punkten.

Das Auf und Ab im Reise- und Gastgewerbe setzt sich fort
Die branchenspezifischen Konjunkturindizes und damit die Beurteilungen der aktuellen Geschäftslage und der Erwartungen nähern sich an. Dennoch bleiben deutliche Unterschiede zwischen den Branchen bestehen. An der Spitze stehen die Dienstleistungen für Unternehmen mit einem Konjunkturindex von 123 Punkten, am Ende stehen das Baugewerbe mit 96 Punkten sowie das Transportgewerbe mit 92 Punkten. Den größten Sprung nach oben macht seit Herbst 2022 das Reise- und Gastgewerbe mit einem Zuwachs von 38 auf jetzt 102 Punkte. Ebenfalls deutlich verbessert ist das Niveau in der Industrie mit 108 Punkten und im Einzelhandel mit 105 Punkten.

Die Industrie wartet vergeblich auf positive Impulse aus dem Ausland
„Die Industrie ist besonders stark vom Auslandsgeschäft abhängig. Umso schwieriger ist es, dass sich die Wirtschaftsregionen der Welt nach wie vor sehr uneinheitlich entwickeln“, so Lucassen. Zwar hat sich das Auftragsvolumen aus Nordamerika und China im Vergleich zum Herbst 2022 etwas erhöht, doch gleichzeitig sind die Aufträge aus der Euro-Zone und dem sonstigen westlichen Europa gesunken. Lucassen dazu: „Ob und in welchem Umfang die Industrie vom erwarteten Wachstum der Weltwirtschaft in 2023 profitieren wird, ist noch offen. Die geopolitischen Krisen verschärfen sich weiter. So wartet die heimische Wirtschaft noch immer auf eine erfolgversprechende Antwort Europas auf den Inflation Reduction Act der US-Regierung.“

Hohe Energiekosten, fehlende Arbeitskräfte und eine geringe Inlandsnachfrage belasten die Investitionsbereitschaft im Inland
Die wirtschaftlichen Risiken bleiben ungelöst. Die größten Risiken sind quer über alle Branchen hinweg die Energie- und Rohstoffpreise (71 Prozent), der Arbeits- und Fachkräftemangel (60 Prozent) sowie die Inlandsnachfrage (52 Prozent). „Die Energie- und Rohstoffpreise haben zwar etwas an Bedeutung verloren, dennoch bleiben sie vor dem Arbeits- und Fachkräftemangel das größte Risiko für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung. Hinzu kommt die schwache Inlandsnachfrage, von der besonders der Einzelhandel betroffen ist“, erläutert Braun. Die weiterhin hohe Inflationsrate drückt auf die Kauflaune der Endverbraucher und belastet zudem die laufenden Tarifverhandlungen. Es besteht das Risiko stark steigender Arbeitskosten. In Folge dessen könnten Unternehmen verstärkt im Ausland und weniger im Inland investieren. Gerade Investitionen in Kapazitätserweiterungen oder in Produktinnovationen hierzulande würden zunehmend ausbleiben.

Wettbewerbsfähigkeit erhalten: Energiekrise meistern, Fachkräfte sichern und Bürokratie abbauen
„Die vordringlichste Aufgabe der Politik bleibt es, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für die heimische Wirtschaft zu gewährleisten. Dazu gehört, dass die Energiepreise auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau sinken müssen. Die Preisbremsen für Gas und Strom sind kurzfristig richtig, mittel- und langfristig allerdings weder sinnvoll noch ausreichend“, stellt Braun fest. Die Vollversammlung der IHK Schwaben hat sich daher bereits im Dezember 2022 mit einem breit gefächerten Maßnahmenpaket positioniert. So fordert die heimische Wirtschaft mehr Tempo beim Ausbau regenerativer Energieträger und des Stromnetzes sowie den Weiterbetrieb der grundlastfähigen Kernkraftwerke über das Frühjahr 2023 hinaus. Mehr Tempo und weniger bürokratische Hürden erwartet sich die Wirtschaft auch beim Zuzug von Menschen aus Drittstaaten in den heimischen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, da der Bedarf aufgrund des demographischen Wandels nicht aus dem Inland und den europäischen Nachbarstaaten alleine gedeckt werden kann. Braun abschließend: „Der Wirtschaftsstandort Bayerisch-Schwaben verliert schleichend an Substanz. Das vollzieht sich nicht in Form einer Insolvenzwelle, sondern indem die Unternehmen ihren Geschäftsbetrieb entweder reduzieren oder Investitionen in wettbewerbsfähigere Standorte im Ausland verlagern. Solange wir hierzulande unsere strukturellen Probleme nicht lösen, nimmt diese unheilvolle Entwicklung ungehindert ihren Lauf.“

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Wirtschaft

Das Dutzend ist voll

Norbert Rathe

VWEW-energie zum 12ten Mal in Folge TOP-Lokalversorger. Kommunales Energieunternehmen auch 2023 für Transparenz, Service und Nachhaltigkeit ausgezeichnet

Das Dutzend ist voll

VWEW-energie zum 12ten Mal in Folge TOP-Lokalversorger. Kommunales Energieunternehmen auch 2023 für Transparenz, Service und Nachhaltigkeit ausgezeichnet

Seit 2012 wurde die VWEW-energie ununterbrochen mit dem Siegel „TOP-Lokalversorger“ für Strom und Erdgas ausgezeichnet. Nun ist das Dutzend voll. Auch für 2023 erhält das Unternehmen die begehrte Auszeichnung und bestätigt damit auch in diesen schwierigen Zeiten seine Philosophie für faire und transparente Energiepreise, hohe Service- und Beratungsqualität sowie ausgeprägte Kundenorientierung und Nachhaltigkeit.

< zu VWEW-energie hier im Marktplatz des Stadtportals

„Die VWEW-energie darf stolz sein auf diese Auszeichnung“, freut sich Stefan Fritz, Geschäftsführer von VWEW-energie. „Jeder unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat engagiert dazu beigetragen, dass wir seit 2012 jedes Jahr die Auszeichnung zum TOP-Lokalversorger erhalten haben. Und unseren Kunden geben wir damit das Versprechen für eine bestmögliche Beratung, günstige Preise und eine ökologisch ausgerichtete Energieversorgung.“

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„Die Auszeichnungen bestätigen, dass wir seit vielen Jahren als einer der führenden Energieversorger im Allgäu etabliert sind. Dabei verfolgen wir konsequent unser Motto: Nachhaltig sicher versorgt. Und darauf ruhen wir uns keineswegs aus. Täglich arbeiten wir daran, unser Engagement für Nachhaltigkeit weiter auszubauen und den Umweltschutz in der Region gezielt voranzutreiben,“ ergänzt Jörg-Werner Haug, als Bereichsleiter Markt bei VWEW-energie für den Vertrieb verantwortlich.

Das unabhängige Energieverbraucherportal vergibt die Auszeichnung TOP-Lokalversorger seit 2008 an regionale, besonders verbraucherorientierte Strom- und Gasversorger. Mit dem Ziel, dem Verbraucher eine Orientierungshilfe bei der Auswahl des Energieanbieters zu geben. Bewertet werden dabei Kriterien in den Bereichen Preis, Preis- und Tarifkomponenten, Regionales Engagement, Digitalisierung, Ökologie, Service, Zukunftsthemen, Transparenz und Energiewende. Auf www.top-lokalversorger.de finden sich detaillierte Informationen zu den einzelnen Kriterien. 646 Bewerbungen gab es für 2023. Letztendlich haben 245 Unternehmen die vorgegebenen Kriterien erfüllt und dürfen in diesem Jahr das begehrte Siegel TOP-Lokalversorger tragen.

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Wirtschaft

varmeco erhält TOP 100-Siegel

Auszeichnung als innovatives mittelständisches Unternehmen für die Wärmespezialisten aus Kaufbeuren

varmeco erhält TOP 100-Siegel

Auszeichnung als innovatives mittelständisches Unternehmen für die Wärmespezialisten aus Kaufbeuren

Die varmeco GmbH und Co. KG (Kaufbeuren) hat das TOP 100-Siegel 2023 erhalten, eine Auszeichnung für besonders innovative mittelständische Unternehmen. Das Auswahlverfahren haben Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke von der Wirtschaftsuniversität Wien und sein Team im Auftrag des Ausrichters compamedia durchgeführt und dazu 100 Kriterien aus fünf Kategorien zur Bewertung herangezogen: innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, innovative Prozesse und Organisation, Außenorientierung / Open Innovation sowie den Innovationserfolg.

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Seit 40 Jahren erfinderisch: Bei varmeco hat Innovation Tradition

Das Unternehmen varmeco, das im Jahr 1983 als Sandler Energietechnik gegründet und 2007 umbenannt wurde, hat im Bereich der Heiztechnik immer wieder mit Innovationen überzeugt. Seine Technik hat zum Beispiel schon in den Achtzigerjahren bewirkt, dass Wärme von Solaranlagen wirkungsvoll für die Gebäudeheizung genutzt werden kann. Bei der Trinkwassererwärmung hat varmeco mit sogenannten Frischwassererwärmern – geregelten hydraulischen Durchlauferhitzern – einen neuen Standard für die hygienische Warmwasserbereitung etabliert. Zur Jahrtausendwende führte varmeco das Summenlinienverfahren zur Auslegung der Frischwassererwärmer ein – eine Methode, die heute in der europäischen Norm verankert ist.

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Mehr nutzbare Wärme mit der eXergiemaschine

Zu den jüngeren Innovationen gehört die eXergiemaschine, eine Gemeinschaftsentwicklung von varmeco und der Schweizer BMS-Energietechnik AG. Diese Maschine sorgt für eine ideale Temperaturschichtung in Wärmespeichern und somit stets für ausreichend hohe Temperaturen zum Heizen oder zur Warmwasserbereitung. Konventionellen Heizungswärmepumpen verleiht die eXergiemaschine den nötigen „Temperatur-Boost“, damit die Warmwasserbereitung oder das Bedienen von Hochtemperatur-Heizkreisen bei minimalem Energieaufwand erfolgt. Bei Solaranlagen steigert sie den Ertrag, sodass andere Wärmequellen seltener arbeiten müssen; im Gewerbe hebt sie Abwärme auf ein höheres Temperaturniveau und macht sie so zu Nutzwärme.

Impulsgeber im Markt der Heizungstechnik

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung beim diesjährigen Wettbewerb TOP 100“, sagt varmeco-Geschäftsführer Siegfried Schmölz, „denn hier werden nicht die Produkte selbst, sondern der Innovationsprozess und Innovationsgeist bewertet.“ Das Streben nach neuen Lösungen sei erklärtes Unternehmensziel, sagt er. „Wir verstehen uns als Veränderer, als Impulsgeber für die Heizungswelt, und werden auch in Zukunft sowohl im Neubau als auch im Bestand zu effizienteren, nachhaltigeren und klimafreundlicheren Wärmelösungen beitragen.“

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Ratgeber Wirtschaft

Damit die Freude am Geschenk nicht getrübt wird

 

Im Rechtstipp des Monats erklärt IHK-Expertin Eva Schönmetzler, was bei der Einlösung von Gutscheinen zu beachten ist

Egal ob für den Besuch im edlen Restaurant, den lang ersehnten Yoga-Kurs oder das Shoppen im Lieblings-Laden: Gutscheine sind beliebte Geschenke – gerade zu Weihnachten. „Sie sind praktisch, aber nicht ohne Tücken“, sagt Eva Schönmetzler, Fachberaterin im Beratungszentrum Recht und Betriebswirtschaft der IHK Schwaben. Sie erläutert im „Rechtstipp des Monats“ die größten Fallstricke bei Gutscheinen.

Befristung: Nicht jedes Ablaufdatum ist zulässig
Grundsätzlich kann der Händler Gutscheine mit einer Befristung versehen. Ist die Frist verstrichen, kann der Händler die Einlösung des Gutscheins verweigern. Der Beschenkte kann dann verlangen, dass ihm der Geldwert erstattet wird. Der Händler darf allerdings einen Teilbetrag in Höhe des entgangenen Gewinns zurückbehalten. „Ob die Befristung zulässig ist, hängt vom Einzelfall ab“, sagt die IHK-Expertin Eva Schönmetzler. „Eine Befristung unter drei Jahren wird jedoch nur in Ausnahmefällen möglich sein.“

Nach drei Jahren ist Schluss – wann Gutscheine verfallen
Wann verfallen Gutscheine, die mit keiner Frist versehen sind? „Ein Gutschein muss innerhalb von drei Jahren eingelöst werden“, betont Schönmetzler. Die Frist beginnt mit dem Ende des Jahres, in dem der Gutschein ausgestellt wurde. Ausnahmen gelten, wenn der Gutscheinen z. B. für eine termingebundene Veranstaltung wie ein Konzert oder Musical ausgestellt wurde. Ist der Termin verstrichen, kann der Gutschein nicht mehr eingelöst werden. Der Händler muss auch keinen Ersatz zahlen.

Was der Name des Beschenkten auf Gutscheinen bedeutet
Ist der Name des Beschenkten auf dem Gutschein vermerkt, dann unterstreicht das die persönliche Note des Geschenks. Mehr allerdings nicht. „Rechtliche Auswirkungen hat die Namensnennung nicht“, sagt Schönmetzler. „Der Gutschein kann von jedem eingelöst werden.“

Nicht alles auf einmal: Teileinlösung eines Gutscheins
Grundsätzlich ist eine Teileinlösung eines Gutscheins möglich, sagt Schönmetzler. „Gewöhnlich wird die Restsumme auf dem Gutschein vermerkt, wenn nicht der komplette Betrag aufgebraucht ist.“ Einen Anspruch auf die Auszahlung des Restbetrages gibt es allerdings nicht.

Lieber nicht zu lange zögern
Der Tipp der IHK-Fachberaterin an alle, die zu Weihnachten Gutscheine bekommen haben: „Diese Gutscheine sollten zeitnah eingelöst werden.“ Denn gibt es ein Geschäft nicht mehr, ist der Gutschein meist wertlos

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Karriere Wirtschaft

Krisensicher und bedeutungsvoll

Mit besonderen Zuckerl wie 31 Tage Urlaub, einer Antrittsprämie, einem eigenen Dienstwagen sowie Wertschätzung und Respekt versucht das Kaufbeurer Seniorenzentrum Espachstift, neue Fachkräfte von sich zu überzeugen

Krisensicher und bedeutungsvoll

Mit besonderen Zuckerl wie 31 Tage Urlaub, einer Antrittsprämie, einem eigenen Dienstwagen sowie Wertschätzung und Respekt versucht das Kaufbeurer Seniorenzentrum Espachstift, neue Fachkräfte von sich zu überzeugen

Neun Auszubildende arbeiten derzeit im Kaufbeurer Senioren- und Pflegeheim Espachstift. „Eine hervorragende Zahl“, sagt Kuratoriumsvorsitzender Ernst Schönhaar. Vor allem aber eine, die bei Weitem keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Früher, so erinnert sich Schönhaar, hätte die Einrichtung allein pro Woche zwei oder drei Initiativbewerbungen erhalten. Heute gelte es, „Anreize zu schaffen“, um als Arbeitgeber attraktiv zu werden. So arbeitet das Haus inzwischen eng und erfolgreich mit der Internationalen Pflegeschule von Kolping in Kempten zusammen. Die Auszubildenden dürfen in einem kleinen „Schülerwohnbereich“ und natürlich unter stetiger Anleitung erfahrender Praxisanleiter*innen ihre Erfahrungen sammeln.

Das Personal ist die wichtigste Komponente

Selbst auszubilden, eine Selbstverständlichkeit auch für Geschäftsführer Markus Poppler. „Unser Haus steht und fällt mit dem Personal. Das ist die wichtigste Komponente.“ Eine Ausbildung in der Pflege kann er nur empfehlen. „Unsere Branche wird an Bedeutung gewinnen“, sagt er mit Blick auf den demografischen Wandel. „Wir bieten einen der krisensichersten Jobs überhaupt“, sagt Poppler. Ein Job aber, das weiß auch der Geschäftsführer des Espachstifts, der nicht immer ein Zuckerschlecken ist. In den zurückliegenden Jahren erlebte auch seine Einrichtung mehrere Personalabgänge in Richtung Industrie. Die einrichtungsbezogene Impfpflicht und die Verpflichtung, während der kompletten Schichten eine FFP2-Maske zu tragen, sind zwei der Gründe dafür. Um das Personal konkurriere man mit anderen Pflegeheimen, ein regelrechter „Verdrängungsmarkt“ sei entstanden. Personalmangel und speziell zu wenig Nachwuchs, darüber klagen derzeit nicht nur Pflegeeinrichtungen, sondern auch zahlreiche Kliniken.

Besondere Benefits, um Fachpersonal zu gewinnen

Unter der Kampagne ‘mit dem Espachstift auf der Überholspur’ versucht das Espachstift nun mit besonderen Benefits für Mitarbeitende zu punkten, um entsprechendes Fachpersonal zu gewinnen. 31 Tage Jahresurlaub ist ein solches Zuckerl, eine Antrittsprämie in Höhe von 1000 Euro für Fachkräfte ein anderes. Markus Poppler: “Zudem legen wir viel Wert auf Wertschätzung und Respekt, gemeinsame Frühstücke und mehr.” Ein besonderes Highlight, so Poppler weiter, sei ein eigener Dienstwagen, der auch für private Zwecke genutzt werden kann. Doch nicht nur materiell könne die Arbeit im Espachstift glücklich machen, beschreibt Schönhaar. „Es sind die zwischenmenschlichen Dinge, die Glücksgefühle auslösen. Ich erlebe hier immer wieder sehr dankbare Bewohnerinnen und Bewohner.“ Die Möglichkeit sich zu bewerben, gibt es beim Espachstift übrigens ganz niederschwellig – unter anderem per Formular auf der Homepage der Einrichtung. „Wir ermöglichen hier das Maximale für unsere Mitarbeitenden und Personen, die sich bewerben möchten“, findet Poppler.

Mehr unter www.espachstift.de/deinneuerjob

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Wirtschaft

Wirtschaftsjunioren wählen neuen Vorstand

Michael Sambeth ist neuer Kreissprecher bei den Wirtschaftsjunioren KF-OAL. Nach dem Motto „One year to lead“ folgt er ab dem 1. Januar auf Pauline Appel, die 2022 die Spitze des Juniorenkreises anführte

Michael Sambeth ist neuer Kreissprecher bei den Wirtschaftsjunioren KF-OAL

Nach dem Motto „One year to lead“ folgt er ab dem 1. Januar auf Pauline Appel, die 2022 die Spitze des Juniorenkreises anführte.

Das Jahr im Rückblick
Pauline Lajehanniere Appel führte durch das Programm und dankte ihrem Vorstandsteam, den WJ-Mitgliedern und Fördermitgliedern und der IHK Schwaben. In einem kurzen Rückblick ließ Lajehanniere Appel das vergangene Jahr mit zahlreichen Betriebsbesichtigungen und Netzwerkveranstaltungen Revue passieren. „Ich freue mich, dass wir neben den bewährten Netzwerk-Events auch unsere Betriebsbesichtigungen endlich wieder in Präsenz veranstalten konnten. Damit konnten wir wertvolle Kontakte knüpfen und spannende Einblicke erleben“, so Lajehanniere Appel weiter.

Highlights 2023
„Abgestimmt auf unser neues Jahresmotto „gemeinsam mehr erreichen“ wollen wir mit vielfältigen Formaten zahlreiche Impulse geben“, stimmte Michael Sambeth die Teilnehmenden auf das kommende Jahr ein: „Als starkes Netzwerk und Stimme der jungen Wirtschaft sehen wir die Wirtschaftsjunioren als Hebel für den richtigen Impuls, um künftigen Fortschritt voranzutreiben.“ Ein Highlight des Juniorenjahres 2023 soll ein Rhetorikvortrag werden. Weiterhin dürfen sich die jungen Unternehmer und Führungskräfte auf viele Betriebsbesichtigungen und Konferenzen freuen, berichtet Sambeth weiter. „Als erstes Event ist eine Netzwerkveranstaltung im Februar geplant. In lockerer Atmosphäre möchten wir und als Vorstand vorstellen und die Mitglieder und Interessenten auf das Jahr 2023 einstimmen.“

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Wirtschaft

„Doppelpass für mehr Gesundheit“

Künftige Gesundheitspartnerschaft zwischen dem SV Mauerstetten und der AOK Kauf-beuren-Ostallgäu

Die AOK Bayern weitet ihre Aktivitäten in den Bereichen Gesundheitsförderung und Prävention seit diesem Jahr auch auf die Sportvereine aus. Über ein Partnerschaftsprogramm werden von der AOK vielfältige Gesundheitsmaßnahmen im Wert von bis 7.000 Euro pro Jahr übernommen. Den Sportvereinen entstehen im Rahmen der AOK-Gesundheitspartnerschaft keine zusätzlichen Kosten.

Bereits nach der ersten Programmvorstellung war für die Vorstandschaft des SV Mauerstetten klar, dass sie die tollen AOK-Angebote auch für ihre Mitglieder nutzten wollen. Werner Höbel als 1. Vorstand des SV Mauerstetten und Bernd Ruppert als AOK-Direktor trafen sich nun zur gemeinsamen Unterzeichnung der Absichtserklärung für die Gesundheitspartnerschaft.

Insbesondere die aktiven Mitglieder der Abteilungen Fußball, Volleyball und Gymnastik dürfen sich auf tolle Gesundheitsmaßnahmen freuen. Für die Fußball-Seniorenmannschaft ist in der Wintervorbereitung ein Fitnesstest geplant. Für die Übungsleiter aus den Abteilungen soll zudem im Juni eine Schulung zum Team-Building im Mannschaftssport stattfinden. Weitere Aktivitäten für das zweite Halbjahr sind bereits im Gespräch. Alle Mitglieder des Sportvereins erhalten außerdem regelmäßige Gesundheitstipps. Einer der Höhepunkte für 2023 wird sicherlich der gemeinsam gestaltete Vereinstag. Der SV Mauerstetten und die AOK Kaufbeuren-Ostallgäu planen im Herbst einen abwechslungsreichen Erlebnistag auf dem Sportgelände in Mauerstetten. Beide Partner sehen den geplanten Gesundheitsaktionen mit Spannung entgegen und freuen sich über die abgeschlossene Gesundheitspartnerschaft. 

Auch weitere Sportvereine aus der Region dürfen sich bei Interesse am neuen AOK-Partnerschaftsprogramm gerne bei Stefan Rampp (Teamleiter Prävention, Tel.: 08341/431-2369 oder E-Mail: stefan.rampp@by.aok.de) melden.

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