Der Anstoß für das Buch war ein Zufallsfund: Ein verwittertes Denkmal (Marterl) im Kaufbeurer Forst weckte die Neugier des Autors
In der regionalen Musikszene ist er als „Doc Fetzer“ für seine Rock-Gitarre bekannt, nun erobert Stephan Wiegand als Autor die lokale Literaturlandschaft. Mit seinem Debütroman „Der Fall Höfelmayr“ widmet sich der Wahl-Kaufbeurer einem der spektakulärsten und zugleich vergessensten Kriminalfälle der Stadtgeschichte aus dem Jahr 1870.
Der Anstoß für das Buch war ein Zufallsfund: Ein verwittertes Denkmal (Marterl) im Kaufbeurer Forst weckte die Neugier des Autors. Wer war der Mann, dem hier gedacht wurde? Die Spur führte zu Johann Nepomuk Höfelmayr – einem wohlhabenden Gutsbesitzer, dessen Name heute vor allem mit der markanten Höfelmayr-Kapelle über der Stadt verbunden ist. Historische Fakten treffen auf literarische Erzählung.
Wiegand recherchierte monatelang in Archiven, um die Hintergründe des brutalen Mordes an Höfelmayr zu beleuchten. „Der Fall Höfelmayr“ verwebt diese akribisch gesammelten historischen Fakten mit einer fiktionalen Kriminalhandlung. Dabei entführt der Autor seine Leser direkt in das Kaufbeuren des 19. Jahrhunderts und lässt Orte wie die berühmte Kapelle, die Höfelmayr 1858 zu Ehren seiner verstorbenen Frau erbaute, in einem neuen, düsteren Licht erscheinen.
Über den Autor Stephan Wiegand, gebürtiger Unterfranke und seit Jahren in Kaufbeuren zu Hause, ist leidenschaftlicher Musiker und Regionalhistoriker. Mit seinem Werk möchte er die Grenze zwischen Unterhaltungsliteratur und Heimatgeschichte schließen.
Das Buch ist ab sofort als E-Book auf Amazon erhältlich. Eine Print-Version ist in Planung.



















