Das Autohaus Allgäu in Kaufbeuren war diese Woche Gastgeber für den Top 100 Sponsoren Club des ESV Kaufbeuren. Die Veranstaltung war hervorragend organisiert und bot den anwesenden Sponsoren einen unterhaltsamen Abend.
Sie erfuhren in spannenden Vorträgen mehr über das Autohaus Allgäu und lauschten den informativen Interviews mit dem Geschäftsführer des ESVK, Michael Kreitl, und dem Torhüter Daniel Fießinger. Moderiert wurde die Veranstaltung von Claus Tenambergen. Zum Ausklang des Treffens wurde ein köstliches Essen vom Landgasthof Hubertus serviert und es ergaben sich viele anregende Gespräche im Netzwerk.
Micke Saari, neuer Stürmer des ESVK, erzielt gegen Landshut sein erstes Tor für die Joker. Foto: PB/Medienteam ESVK
Finnischer Stürmer kommt aus Odense in die Wertachstadt
Der ESV Kaufbeuren hat nun mit der Verpflichtung von Micke Saari auf den langfristigen Ausfall von Jacob Lagacé reagiert. Der finnische Stürmer ist heute Morgen in Kaufbeuren angekommen und wird am Abend auch das erste Mal mit seiner neuen Mannschaft trainieren. Micke Saari kann dabei als Mittel- oder Außenstürmer eingesetzt werden und gilt auch grundsätzlich als sehr flexibler Spielertyp.
Die meiste Zeit seiner bisherigen Kariere verbrachte der 29 Jahre alte Linksschütze in der Finnischen ersten Liga für JYP und SaiPa. Erste Erfahrungen sammelte er dazu im europäischen Ausland in Schweden und der Slowakei sowie zu Saisonbeginn für Odense in der dänischen Liga. Beim ESVK wird Micke Saari ab sofort das Trikot mit der Rückennummer 40 tragen.
ESVK-Geschäftsführer Michael Kreitl zum Neuzugang: „Micke Saari ist ein sehr gut ausgebildeter Spieler, der das Spiel gut lesen kann. Weiter ist er ein sehr mannschaftsdienlicher Spieler, der seine Stärken gleichermaßen in der Offensive wie in der Defensive hat. Dazu kann er als Außen- oder Mittelstürmer eingesetzt werden und ist auch gut am Bullypunkt.“
Joker müssen sich in Bad Nauheim mit 3:2 geschlagen geben
Am Sonntagabend gastierte der ESV Kaufbeuren am 17. Spieltag beim EC Bad Nauheim. ESVK Trainer Marko Raita musste dabei weiter auf Jacob Lagacé, Leon Sivic und Alex Thiel verzichten. Max Oswald war nach abgesessener Strafe wieder zurück im Kader. Im Tor stand Rihards Babulis.
Für die Joker begann die Partie dann denkbar schlecht. Die Nauheimer starteten wie die Feuerwehr und kamen nach 32 Sekunden auch schon zum 1:0. Jordan Hickmott konnte Rihards Babulis dabei zum ersten Treffer des Abends überwinden. Die Hausherren machten in der Folge genauso weiter und die Joker kamen nicht wirklich in die Partie. Daraus resultierte nur drei Minuten später der nächste Gegentreffer für den ESVK. Erneut war Jordan Hickmott zur Stelle und brachte seine Mannschaft nach einem schönen Spielzug mit 2:0 in Front. Die Gelbroten brauchten dann bis zur 12. Spielminute und ein Powerplay, um besser in das Spiel zu kommen. So richtig gefährlich wurden die Joker dann aber leider nur im Ansatz und Maximilian Meier im Tor der Nauheimer wurde so auch nicht richtig gefordert. Kurz vor der Pause musste Rihards Babulis nochmals sein ganzes Können aufweisen, um einen dritten Gegentreffer zu verhindern. So ging es für die beiden Teams mit einem Spielstand von 2:0 zum ersten Pausentee.
Im zweiten Abschnitt waren die Joker dann aber voll in der Partie. Die erste Chance hatten nach 22 Minuten dann die Nauheimer durch Tim Coffman, der nach einem Solo mit der Rückhand an Rihards Babulis scheiterte. Auf der Gegenseite hatte Max Hops nach einem Pass von Max Oswald die erste große ESVK Chance, er scheiterte jedoch an Maximilian Meier. Ein Powerplay der Hausherren nach 24 Minuten konnten die Kaufbeurer gut verteidigen und kamen dann drei Minuten später selbst wieder zu einem Überzahlspiel. In diesem ließen die Joker die Scheibe gut laufen und nach dem John Lammers auf Höhe des Bullypunktes von Jamal Watson frei gespielt wurde, traf der Kanadier mit der Nummer 10 zum 2:1 Anschlusstreffer. Gegen seinem satten Direktschuss war Maximilian Meier im Tor der Hessen völlig machtlos.
Eine weitere Strafe gegen den ESVK konnten die Roten Teufel ebenfalls nicht ausnutzen und kaum waren die Allgäuer wieder komplett, hatte erneut Max Hops eine ganz große Chance für den ESVK. Er scheiterte jedoch erneut an Maximilian Meier. In der 32. Spielminute kamen die Hessen dann ein wenig aus dem Nichts zu ihrem dritten Treffer. Alexander Dersch hatte dabei sehr viel Platz und keinen unmittelbaren Gegenspieler und traf aus spitzem Winkel zum 3:1. Direkt nach dem dritten Gegentreffer verhinderte Rihards Babulis spektakulär den vierten Treffer der Nauheimer durch Taylor Vause. Zwei Minuten vor dem Ende des Mittelabschnittes kassierten die Joker eine weitere Strafe und nach dem zuerst Rihardas Babulis den ESVK erneut stark vor einem Gegentreffer bewahrte, hätte Joey Lewis bei einem Konter alleine vor Maximilian Meier den erneuten Anschlusstreffer markieren können. Der Deutsch-Waliser scheiterte aber und das wohl auch durch einen regelwidrigen Einsatz eines Nauheimer Verteidigers. Zu allem Überfluss bekam Joey Lewis dann mit der Pausensirene selbst noch eine Strafe wegen Stockschlags aufgebrummt, so dass die Wertachstädter mit einem Unterzahlspiel in den Schlussabschnitt starten mussten.
Dieses Unterzahlspiel konnten die Joker erneut gut verteidigen, allerdings brauchten die Kaufbeurer dann ein wenig, um gegen clever agierende Rote Teufel selbst wieder zu guten Chancen zu kommen. In der 48. Minute hatte Yannik Burghart dann bei einer zwei auf eins Situation die erste Großchance für den ESVK im dritten Drittel. Er scheiterte mit seinem Schuss jedoch knapp. Rund um die 50. Minute hatte die Reihe um Sami Blomqvist einige gute Chancen, die Scheibe wollte jedoch nicht im Netz landen. Vier Minuten später war es dann aber doch soweit. Nikolaus Heigl konnte über Außen in das Drittel der Hessen durchbrechen und traf dabei mit einem trockenen Schuss in den Winkel zum 3:2 Anschlusstreffer. Vier Minuten vor dem Ende kam bei dem Gelbroten nochmals richtig Hoffnung auf, als Jerry Pollastrone für einen „Unerlaubten Körperangriff“ eine fünf Minuten Strafe aufgebrummt bekam. Die Joker konnten somit die Partie im Powerplay beenden und kamen in dieser Phase mit fünf gegen vier und später noch ohne Torhüter und somit mit sechs gegen vier Feldspieler zu einigen sehr gefährlichen Abschlüssen. Allerdings waren Maximilian Meier und seine Vorderleute an diesem Abend für den ESVK leider nicht mehr zu überwinden. So musste sich die Mannschaft von Trainer Marko Raita trotz der deutlichen Leistungssteigerung nach Rund zehn Minuten, am Ende wohl aufgrund der verschlafenen Anfangsphase, leider mit 3:2 geschlagen geben.
ESVK schlägt Ravensburg vor ausverkauftem Haus. Foto: Benjamin Lahr
Es wurde ein spannendes, temporeiches Derby, das die Joker am Ende mit mit 6:3 für sich entscheiden konnten
Es war wieder Derby in Kaufbeuren! Die Joker empfingen zum 16. Spieltag in der heimischen ausverkauften (3.100 Zuschauer) energie schwaben arena die Ravensburg Towerstars. Trainer Marko Raita musste zusätzlich zu den Verletzten Alex Thiel, Jacob Lagacé und Leon Sivic, auf Max Oswald verzichten der nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe aus der letzten Partie eine Sperre von einem Spiel erhielt. Aus München waren wieder Thomas und Nikolaus Heigl dabei. Dieter Orendorz und Joey Lewis standen nach ihren Ausfällen ebenfalls wieder auf dem Eis. Die Joker schickten die Towerstars vor einer sehr lauten und durchgehend unterstützenden Kulisse mit 6:3 nach Hause.
Die Partie startete ausgeglichen und mit Tempo auf beiden Seiten. Die zwingenden Chancen blieben in den ersten Minuten aber aus. So eigentlich auch in der fünften Spielminute als Oliver Granz lediglich den Puck in der Offensivzone halten wollte und kurz vor der blauen Linie diesen zentral in Richtung Daniel Fießinger schoss. Vor dem Tor wartete allerdings Charlie Sarault der die Scheibe undankbar für den Kaufbeurer Torwart abfälschte. Der Puck trudelte an seinem Schoner entlang über die Linie zum 1:0 für die Ravensburg Towerstars. Die Gäste wollten den Schwung des Treffers nutzen und machten in den nächsten Minuten ordentlich Druck auf das Kaufbeurer Tor. In einer Angriffssituation für die Joker durften diese sich dann aber freuen. Jere Laaksonen fuhr hinter den Kasten von Ilya Sharipov, ließ die Scheibe für Sami Blomqvist liegen und dieser sah Joey Lewis am rechten Bullypunkt. Joey Lewis machte von dort einen persönlichen Meilenstein im Kaufbeurer Dress perfekt, indem er den Puck per Direktschuss im linken oberen Eck zum 1:1 Ausgleich einnetzte und dadurch seinen 100. Treffer für den ESVK erzielte. Nun wollten wiederum die Joker den Schwung mitnehmen und hielten sich fast ausschließlich vor dem Tor ihrer Gegner auf. In der zehnten Minute versuchte es John Lammers nach Zuspiel von Johannes Krauß mit dem Tunnel. Ilya Sharipov behielt die Schoner aber zu. Weiter ging es mit dem rot-gelben Jubel in Minute 14 als Simon Schütz von der rechten Seite Sebastian Gorcik am linken Bullypunkt sah. Dieser machte es ähnlich wie Joey Lewis zuvor und versenkte die Scheibe Richtung langes Eck über dem Schoner des Goalies zur 2:1 Führung. Die Ravensburger ließen sich diesen Gegentreffer nicht gefallen und wurden wieder stärker. Die Joker verteidigten aber gut, sodass die meisten abgeprallten Pucks bei einem rot-gelben Spieler landeten und auch sonstige Möglichkeiten der Towerstars konsequent wegverteidigt werden konnten. So verabschiedeten sich beide Teams mit einem Spielstand von 2:1 in die Pause.
Das zweite Drittel startete wie das erste auch mit viel Tempo auf beiden Seiten. Ravensburg schaffte es allerdings diesmal die Joker komplett in ihre eigene Zone zu drücken. Der ESVK tat sich schwer zu klären. Der Puck wurde meist nach vorne geschlagen oder auf Kosten eines Icings herausgespielt. Sie ließen andererseits aber auch nicht wirklich viel zu. In gefährlicheren Situationen war Daniel Fießinger zur Stelle. Es dauerte bis zur 30. Minute bis die Kaufbeurer sich das erste mal deutlich befreien konnten und kurzeitig selbst aufspielten. Diese Phase wurde allerdings von einer eigenen Strafzeit unterbrochen. Johannes Krauß musste für zwei Minuten wegen eines Stockschlags in die Kühlbox. Im Powerplay inmitten laut schallender Pfiffe der Jokerfans konnten sich die Towerstars dann belohnen. In Minute 32 spielte Oliver Granz die Scheibe von der blauen Linie nach rechts zu Matt Alfaro der diese halbhoch im kurzen Eck zum 2:2 im Tor versenkte. In der 34. Minute gab es dann die erste Strafzeit für Ravensburg. Oliver Granz erhielt zwei Minuten für Halten. Der Powerplayaufbau der Joker war eher mau, es sollte aber ein Glücksmoment folgen. Über Klausi Heigl fand der Puck seinen weg zu Sami Blomqvist auf der rechten Seite in der Zone der Gäste. Dieser zog in Blomqvist-Manier direkt ab, der Abpraller landete vor den Füßen von Sebastian Gorcik und dieser brachte das Spielgerät rechts oben im Eck zur erneuten Führung im Tor unter – Spielstand 3:2. Nach 38 gespielten Minuten musste dann Denis Pfaffengut eine kleine Strafe wegen Behinderung absitzen. Das folgende Überzahlspiel wurde allerdings gefährlich für den ESVK. Nach einem missglückten Pass in die Offensivzone kam dieser postwendend wieder zurück auf den Schläger von Maximilian Hadraschek. Dieser durfte sich alleine vor Daniel Fießinger frei bewegen und legte die Scheibe per Rückhand flach rechts an diesem vorbei zum 3:3 Pausenstand.
Der letzte Spielabschnitt startete positiv für die Joker. Zwei Minuten nach Anpfiff brachte Jamal Watson hinter dem gegnerischen Tor den Puck zum an der blauen Linie stehenden Fabian Koziol, dieser wartete geschickt auf den links neben ihm einlaufenden Yannik Burghart. Der junge Stürmer lief bis vor Ilya Sharipov durch und zimmerte den Puck rechts oben in das Eck zur erneuten Führung. In Minute 43 flogen dann abseits vom Geschehen Handschuhe und Fäuste. Maximilian Hops und Luigi Calce erhielten dafür jeweils eine fünfminütige Strafe. Calce leistete sich dann noch eine verhöhnende Geste in Richtung Kaufbeurer Fankurve. Nach 47 Minuten bauten die Joker ihre Führung aus. Jere Laaksonen spielte die Scheibe zum zentral stehenden Sami Blomqvist, der direkt abzog. Sein Abpraller rutschte bis zur blauen Linie durch von wo aus Jamal Watson das Spielgerät per Direktschuss zum 5:3 in das linke obere Eck knallte. Im Anschluss baute Kaufbeuren wieder Druck auf die Ravensburger auf. Eine weitere Aktion folgte von Jamal Watson. Er musste wegen eines Beinstellens auf die Strafbank. Die Towerstars ließen die Scheibe gut laufen, erzielten aber kein Tor. Im Anschluss schaffte es Ravensburg wenig bis gar nicht zurück in die Spur zu finden. In der 55. Minute ahndeten die Schiedsrichter eine übertriebene Härte Nickolas Latta’s mit einer kleinen Strafe. Die Joker fanden in ihrer Überzahl ebenso kein Mittel zum Erfolg. Die Towerstars zogen zwei Minuten vor Schluss dann ihren Torwart und nahmen eine Auszeit. Dies führte dann aber nur noch zum 6:3 mit dem Schlusspfiff durch Sami Blomqvist, der dabei noch in einem Zweikampf unglücklich mit dem Gesicht an den Pfosten knallte. Er schien sich dabei wohl auch verletzt zu haben und machte sich sofort auf den Weg in die Kabine. Somit endete ein spannendes, temporeiches Derby mit 6:3.
Jamal Watson, Verteidiger beim ESV Kaufbeuren. Foto: Benjamin Lahr
Sonntag Auswärtsspiel in Bad Nauheim
Vor der Deutschland-Cup-Pause treffen die Buron Joker am Freitagabend zum 16. Spieltag vor einer ausverkauften energie schwaben arena auf die Ravensburg Towerstars. Am Sonntag steht dann noch das Auswärtsspiel vom 17. Spieltag beim EC Bad Nauheim für die Mannschaft um Offensivverteidiger Jamal Watson auf dem Plan, ehe es dann in die verdiente einwöchige Pause geht.
Der Kader der Joker:
Weiter muss sich die Mannschaft um Trainer Marko Raita in Sachen Aufstellung und der zur Verfügung stehenden Spieler etwas flexibel zeigen. Klar ist, dass Alex Thiel, Jacob Lagacé und Leon Sivic weiter verletzungsbedingt fehlen werden. Ein Einsatz von Dieter Orendorz bleibt ebenfalls weiter sehr fraglich. Vom DEL Kooperationspartner Redbull München stehen nach aktuellem Stand Thomas und Nikolaus Heigl zur Verfügung.
Die Gegner der Joker:
Ravensburg Towerstars. Der amtierende DEL2 Meister liegt derzeit mit 24 Punkten aus 15 Spielen auf dem sechsten Tabellenplatz. Im Kader gab es bei den Towerstars im Vergleich zur letzten Saison auch nicht sehr viele Änderungen. Neu beim Meister sind die Torhüter Ilya Sharipov und Nico Pertuch sowie Verteidiger Lukas Bender. Im Sturm ist der Kanadier Matt Alfaro sowie Lukas Mühlbauer und Ralf Rollinger neu zu den Oberschwaben gestoßen. Große Kader Stützen wie zum Beispiel Robbie Czarnik, Charlie Saurault, Julian Eichinger oder auch Pawel Dronia, um nur einige zu nennen, sind dem Meister erhalten geblieben. Die größte Personalie war dabei wohl im Sommer der Wechsel auf der Trainerposition. Für den scheidenden Meistertrainer Peter Russell hat zu Saisonbeginn der Kanadier Gergely Majaross das Ruder an der Bande übernommen. [nbsp]Erstes Bully am Freitagabend in der energie schwaben arena ist um 19:30 Uhr.
EC Bad Nauheim. Die Kurstädter haben sich seit den letztjährigen Playoffs auf einer großen Welle der Euphorie bewegt. Nach einem aber eher etwas schwierigen Saisonstart liegen die Hessen mittlerweile mit 22 Punkten nach 15 absolvierten Partien auf dem achten Platz. In einer sehr engen Liga veranlasste die sportlichen Verantwortlichen dies aber wohl doch nochmals dazu auf dem Transfermarkt tätig zu werden. Mit dem Deutsch-Kanadier Brent Readeke ließen die Hessen dabei auch nochmals aufhorchen und angelten sich dabei einen sehr erfahrenen Mittelstürmer, der in der letzten Saison noch für die Iserlohn Roosters in der DEL aktiv war.
Im Tor setzen die Nauheimer nach dem Abgang von Felix Bick nach Krefeld mit Maxi Meier und Niklas Lüdemann auf ein seht talentiertes Duo. In der Verteidigung gab es mit Alexander Dersch, Paul Reiner, Janis Lachmann und Christopher Fischer ebenfalls einige Neuzugänge. Dazu wurden für die Offensive wurden mit Markus Lillich, Julian Lautenschlager und Kevin Orendorz drei weitere sehr hohgehandelte deutsche Stürmer verpflichtet. Trainiert werden die „Roten Teufel“ von Chef-Trainer Harry Lange und seinem Assistenten Adam Mitchell. Spielbeginn im Colonel-Knight-Stadion ist um 18:30 Uhr.
Live dabei aber nicht im Stadion:
Das Heimspiel des ESVK gegen die Ravensburg Towerstars läuft wie gewohnt auf Sprade.TV. Kurze Liveberichte vom Spiel gibt es dazu auf unserem Instagram Kanal in der Story zu sehen.
Jetzt direkt im Ticket-Online-Shop Tickets sichern und Live dabei sein
Für die kommenden sieben Heimspiele der Joker bis Weihnachten sind nun auch alle noch freiverfügbaren Einzeltickets im Ticket-Online-Shop, in der ESVK-Geschäftsstelle und in allen bekannten Vorverkaufsstellen verfügbar.
Gerade für das Heimspiel des ESVK gegen die Selber Wölfe am 22.12.2023 ist die Ticketnachfrage aktuell schon sehr groß, da die Gästefans unter anderem mit einem Buskonvoi anreisen und dafür schon fast 500 Tickets verkauft wurden.
Digitales Ticketing nutzen
Tickets im Ticket-Online-Shop können dabei als print@home Ticket zum selber ausdrucken oder auch als digitales Tickets zum Speichern und Abscannen auf dem Smartphone gebucht werden. Weitere Inforationen zum Ticketing der Joker gibt es auf esvk.de
Der ESVK Kaufbeuren reiste am Sonntagabend zum 15. Spieltag der DEL2 Saison 2023/2024 nach Selb. Trainer Marko Raita musste verletzungsbedingt weiter auf Alex Thiel, Jacob Lagacé und Leon Sivic verzichten. Dieter Orendorz musste angeschlagen ebenfalls weiter aussetzen. Joey Lewis fehlte krankheitsbedingt. Keanu Salmik war, da Rihards Babulis für den Oberliga Kooperationspartner EV Füssen spielte
Das Spiel brauchte dann etwas bis es in Fahrt kam. Beide Torhüter, Michel Weidekamp auf Seiten der Selber und Daniel Fießinger im Kasten des ESVK, hatten nicht wirklich viel zu tun. Die Joker hatten dann nach sieben Minuten ein erstes Powerplay, welches aber leider auch nicht so richtig gefährlich war. Danach nahm die Partie aber etwas an Fahrt auf und die Gelbroten gingen nach einem Konter in der 13. Spielminute mit 0:1 in Führung. Sami Blomqvist und John Lammers waren gegen einen Wölfe Defender auf und davon und letzterer servierte Sami Blomqvist die Scheibe perfekt, so dass der Deutsch-Finne nur noch einschieben musste. Keine Minute später hätte Johannes Krauß die Joker sogar mit zwei Toren in Führung bringen können. Er scheitere aber frei im Slot an Michel Weidekamp. In der Folge der Chance kassierte Max Oswald eine fünf plus Spieldauerstrafe für einen Kniecheck an der Bande. Da sich Richard Gelke danach zu einem Crosscheck gegen Max Oswald hinreisen ließ und noch einen Kampf mit Fabian Koziol provozierte, gab es mehrere Strafen. Richard Gelke und Fabian Koziol bekamen je 2+2 Strafminuten und so sollten die Joker eigentlich zunächst mit drei Minuten in Unterzahl davon kommen. Bei vier gegen vier Feldspieler zeigte Daniel Fießinger dann eine spektakuläre Parade mit der Fanghand, als dieser einen Direktschuss von Nick Miglo nach einem Pass durch den Torraum festhielt und damit das eigentlich sichere 1:1 verhinderte. Kaum lief die Partie wieder, musste Sten Fischer ebenfalls auf die Strafbank und der ESVK musste somit zuerst ein vier gegen drei Powerplay und dann ein fünf gegen drei Powerplay verteidigen. Dies gelang mit viel Einsatz und einem überragenden Daniel Fießinger im Tor, der mehrfach in höchster Not rettete. So ging es dann auch mit dem Spielstand von 0:1 zum ersten Pausentee.
Im zweiten Drittel musste Daniel Fießinger schon nach wenigen Sekunden gegen einen Wölfe Stürmer retten. In der 21. Minute war es dann aber soweit. Torschütze Fedor Kolupaylo stand dabei im Slot völlig frei und hatte keine Probleme die Scheibe zum 1:1 zu versenken. Die Wölfe machten weiter Druck und wurden dann nur durch ein Powerplay der Joker unterbrochen. In diesem traf dann Tyler Spurgeon nach einem Schuss von Jamal Watson im Nachschuss aus der Drehung zum 1:2 in der 24. Spielminute. Der ESVK war nun auch wieder besser in der Partie und Yannik Burghart hätte nur wenig Später bei einem Alleingang auf 1:3 stellen können. Der junge Stürmer aber scheiterte an Michel Weidekamp. Die Wertachstädter blieben aber dran und belohnten sich in der 32. Minute für diese gute Phase mit ihrem dritten Treffer. Sami Blomqvist war dabei zur Stelle und verwertete, erneut nach einen Schuss von Jamal Watson, einen Abpraller und erhöhte auf 1:3. Nach dem dritten Joker Treffer aber waren die Selber wieder am Drücker. Die Angriffe der Wölfe wurden dabei fast immer nach dem gleichen Muster vorgetragen und die Kaufbeurer offenbarten eine große Problemzone. Immer wieder kamen die Selber im Slot gefährlich zum Abschluss. So auch in einem Powerplay nach 34 Minuten. In einem untypischen Überzahltreffer war Torschütze Jordan Knacksteadt nach einem Aufbau über Außen im Slot völlig alleine und traf trocken zum 2:3. Der ESVK kam immer mehr unter Druck und hatte große Probleme mit dem Angriffsspiel der Hausherren. Daniel Fießinger parierte in der 37. Minute einen Alleingang stark und verhinderte somit zunächst den Ausgleichstreffer. Doch nur eine Minute später, wieder nach dem gleichen Muster, Pass in den Slot. Wölfe Stürmer Daniel Schwamberger steht frei und trifft zum 3:3. In der Schlussminute hatten die Joker dann mehrfach Glück, dass die Selber die völlig Konfuse ESVK Abwehr nicht noch mit einem vierten Gegentreffer bestrafen konnten. Die Pausensirene kam für die Gelbroten dann wirklich zum rechten Zeitpunkt, so dass es mit dem Spielstand von 3:3 in die Pause ging.
Im Schlussabschnitt merkte man der Mannschaft von Trainer Marko Raita immer mehr an, dass nach der Trainingswoche mit vielen kranken und verletzten Spielern etwas die Luft ausging. Die Joker versuchten sich nun vermehrt auf Konter zu konzentrieren und hatten damit in der 47. Minute fast Erfolg. Ein schneller Angriff über Jamal Watson und John Lammers brachte letzteren frei vor Michel Weidekamp zum Abschluss, aber der Selber Torhüter blieb der Sieger. Ein Powerplay der Wölfe verteidigten die Kaufbeurer gut und Max Hops hatte alleine vor Michel Weidekamp die nächste super Konterchance liegen gelassen. Die Joker hatten ihrerseits Glück, als Max Gläßl neun Minuten vor dem Ende frei im Slot nur die Latte traf. In der Folge waren die Hausherren immer wieder am Drücker und Daniel Fießinger hatte alle Hände voll zu tun, seine Mannschaft vor einem Gegentreffer zu bewahren. Die dickste Chance für die Selber hatte in der Schlussminute Jordan Knacksteadt, der frei vor Daniel Fießinger am starken Kaufbeurer Torhüter scheiterte und seiner Mannschaft somit einen Punkt nach 60 gespielten Minuten festhielt.
In der anschließenden Overtime hatte Jamal Watson schon nach wenigen Sekunden die große Möglichkeit den ESVK auf die Siegerstraße zu bringen. Seinen Schuss konnte Michel Weidekamp allerdings parieren und im Gegenzug rettete Daniel Fießinger zunächst gegen Nick Miglio. Den Nachschuss aber konnte Mark McNeill dann zum 4:3 für die Hausherren im Kasten des ESVK unterbringen.
Joker trotzen Ausfällen und holen sich gegen die Eislöwen drei weitere Punkte
Am Freitagabend empfing der ESV Kaufbeuren die Dresdner Eislöwen in der energie schwaben arena. Marko Raita musste an diesem 14. Spieltag einige Ausfälle hinnehmen. Alex Thiel, sowie Jacob Lagacé fehlten weiterhin verletzungsbedingt. Leon Sivic war die Woche ebenso zum Lazarett der Joker hinzugestoßen. Dieter Orendorz musste angeschlagen passen und Joey Lewis fehlte krankheitsbedingt. Die gute Nachricht war, dass Thomas Heigl, Sten Fischer und Nikolaus Heigl aus München für den ESVK aufliefen. Die Joker gewannen vor 2.401 Zuschauern nach sehenswerter, kämpferischer Mannschaftsleistung mit 4:1
Der erste Spielabschnitt startete mit einer Strafe für die Dresdner Eislöwen. Nach nicht einmal 60 Sekunden hakte Simon Karlsson bei seinem Gegenspieler ein und erhielt hierfür eine kleine Strafe. Die Joker spielten ihre Überzahl solide, der Torerfolg blieb jedoch aus. Die Mannschaft in Rot-Gelb drückte in Richtung Tor der Herren aus Sachsen. In der sechsten Spielminute gab es dann eine gute Chance durch Jamal Watson der von der blauen Linie schoss und Jere Laaksonen der vor dem Goalie gefährlich abfälschte. Im Gegenzug versuchten es die Dresdner direkt nach einem Puckverlust des ESVK, scheiterten aber an Daniel Fießinger. Nach sieben gespielten Minuten durften sich die Jokerfans das erste Mal freuen. Max Hops tankte sich auf der rechten Seite in das Spieldrittel der Eislöwen und schüttelte dabei ansehnlich seine Gegenspieler ab. Fast am Tor angekommen legte er in den Slot zu Thomas Heigl, der nur noch den Schläger rein zu halten brauchte und somit links an Janick Schwendener vorbei das 1:0 für die Joker erzielen konnte. Die Kaufbeurer setzen immer weiter nach und suchten dabei oft den Mitspieler im Slot um einen Schuss abzufälschen. In der neunten Spielminute brachte Max Oswald seine Farben aufgrund eines Bandenchecks in Unterzahl. Die Eislöwen schafften es zwar sich lange im Angriffsdrittel festzusetzen, konnten sich aber keine wirklich gefährlichen Chancen herausspielen, zudem die Joker zwei Mal stark klärten. Auch nach dem torlosen Powerplay drückte weiterhin der ESVK. Wenn die Dresdner die Scheibe gefährlich in Richtung Daniel Fießinger bringen konnten, scheiterten sie an eben diesem. Vor allem die jüngere Generation im Lineup des ESVK konnte die restlichen zehn Minute immer wieder gefährliche Akzente setzen. Die Eislöwen schafften es jedoch einen weitere Gegentreffer zu verhindert. Der erste Spielabschnitt endete somit mit einem Spielstand von 1:0.
Im zweiten Drittel kamen die Dresdner besser in die Partie. Sie konnten sich die ersten guten Chancen der folgenden 20 Minuten erspielen. Matej Mrazek tauchte nah vor dem Kaufbeurer Tor auf, schoss Daniel Fießinger aber in die Fanghand. Im Anschluss versuchte Johan Porsberger per Onetimer sein Glück, die Scheibe ging aber zu zentral auf das Tor. In der 27. Spielminute musste erneut Simon Karlsson auf die Strafbank, er stellte seinem Gegenspieler ein Bein. In der folgenden Überzahl konnten die Joker sich stark in der Zone der Sachsen festsetzen und erspielten sich tolle Chancen, jedoch ohne Erfolg. Kurz nach Ablauf der Strafzeit klingelte es erneut im Kasten der Eislöwen. Yannik Burghart brachte den Puck an die blaue Linie zu Sten Fischer. Dieser schoss flach und fand Nikolaus Heigl vor dem Tor der entscheidend abfälschte, wodurch das Spielgerät durch die Beine von Janick Schwendener zum 2:0 über die Linie trudelte. Wenige Momente später lief dann Max Hops alleine auf den gegnerischen Kasten zu, Janick Schwendener konnte Hops‘ Schuss aber mit seiner rechten Schulter parieren. In Minute 30. musste Lukas Koziol aufgrund eines Stockschlages eine kleine Strafe absitzen. Die Eislöwen schafften es zwar besser das Überzahlspiel der Joker zu stören, die ließen sich davon aber wenig beeindrucken. Nach Zuspiel von Sami Blomqvist und Jere Laaksonen, war es Simon Schütz der mit einem Schlenzer von der blauen Linie links über den Schoner des Dresdner Goalies die Strafzeit verkürzte und zum 3:0 einnetzte. Nach dem direkt folgenden Bully im Mitteldrittel setzte sich Johan Porsberger auf der rechten Seite durch, fuhr in die Angriffszone auf Daniel Fießinger zu und überlistete ihn mit einem Schuss entgegen seiner Laufrichtung, ebenfalls über den Schoner, zum 3:1. Nach 36 gespielten Minuten mussten die Eislöwen erneut in Unterzahl agieren. Jussi Petersen erhielt zwei Strafminuten wegen eines Stockschlags. Die Joker versuchten nun Max Oswald am linken Bullykreis zu erreichen, welcher auch zwei Mal direkt abziehen konnte. Der Puck fand aber seinen Weg nicht an Janick Schwendener vorbei. Kurz vor Ende des zweiten Spielabschnittes erhielt dann Daniel Fießinger eine kleine Strafe wegen Beinstellen, die Nikolaus Heigl für ihn absaß. Mit 31 Sekunden Reststrafzeit für den ESVK und einem Spielstand von 3:1 ging es dann in die Pause.
Das letzte Drittel startete ungünstig für die Eislöwen. Marco Baßler krachte nach einem Zweikampf unglücklich in die Bande und musste benommen das Eis verlassen. Er konnte aber zum Glück wenige Minuten später weiterspielen. In der 47. Spielminute brachte Max Hops seine Farben wegen eines Beinstellens in Unterzahl. Die Dresdner schafften es die vollen zwei Minuten in der rot-gelben Zone zu verbringen und erspielten sich zwei gute Chancen, die aber beide nicht zum Torerfolg führten. In Unterzahl gab es dann eine weitere Strafe. Dieses Mal gegen Simon Schütz wegen eines Stockchecks. In diesem Penalty Kill konnte Sebastian Gorcik klug eine Strafe gegen Dresden erzwingen. Mit der kurzweiligen Ausgeglichenheit in der Spielerzahl auf dem Eis bei gehobenem Arm des Schiedsrichters, spielten die Joker die eigene Strafzeit klug herunter, bevor dann das Haken von Vincent Hessler geahndet werden konnte. Die eigene Überzahl war leider fehlerbehaftet und Dresden spielte gut dagegen. Das Powerplay blieb erfolglos. In der 55. Minute schoss Nikolaus Heigl sehenswert Richtung linkes oberes Eck und zugleich Johan Porsberger den Schläger aus der Hand. Die Scheibe flog aber in das Fangnetz. In der 58. Minute zog Corey Nelson dann die Auszeit für Dresden, sowie Johan Porsberger aus dem Tor. Dies sollte den Jokern dann die Entscheidung bringen. Philipp Bidoul klärte den Puck in Unterzahl. Nikolaus Heigl brachte die Scheibe in der Mitte des Spielfeldes zu Max Oswald auf der rechten Seite, der den Deckel drauf machte und zum 4:1 einnetzte. Der ESVK nahm somit drei Punkte aus der Partie mit.
Spitzenspiel in der energie schwaben arena! Der ESV Kaufbeuren empfing zum 13. Spieltag als Tabellenzweiter (22 Punkte) die Kassel Huskies, welche die Tabellenführung (24 Punkte) verteidigen wollten. Marko Raita stellte die gleichen Feldspieler wie schon beim Auswärtssieg vergangenen Freitag gegen Bietigheim auf das Eis
Im Tor stand Daniel Fießinger. Der ESVK verlor ein spannendes Spiel trotz disziplinierter, kämpferischer Leistung vor 2.482 Zuschauern nach Penaltyschießen mit 3:2. Vor dem Spiel schwieg die energie schwaben arena in Gedenken an den kürzlich verstorbenen Jan Dalgic. Der junge Torhüter absolvierte 36 Spiele im Dress der Joker. Er verstarb leider viel zu früh nach schwerer Krankheit im Alter von 25 Jahren.
Der erste Spielabschnitt startete recht zögerlich auf beiden Seiten. Es dauerte bis zur vierten Minute ehe es das erste Mal gefährlich wurde. Johannes Krauß stahl seinem Gegenspieler hinter dem Kasseler Tor klug die Scheibe, drehte sich um den Kasten und schloss sofort ab. Brandon Maxwell konnte parieren, ebenso wie die direkt folgende Chance als Max Oswald nach gewonnenem Bully direkt sein Glück versuchte. Im weiteren Verlauf erkämpften sich die Joker mehr Spielanteile. Kassel ließ sich das aber nicht gefallen und zog im Gegenzug selbst das Tempo an. In der siebten Spielminute wurde es unübersichtlich vor dem Tor von Daniel Fießinger als die Scheibe in seinen Torraum gelangte und sich jeder Spieler in der Nähe zum Puck bewegte. Die Joker konnten diese Situation aber auflösen. Nach 12 Minuten erreichte eine abgeprallte Scheibe aus dem Spieldrittel der Kaufbeurer Joey Lewis auf der anderen Seite, welcher alleine vor das Kasseler Tor fahren konnte. Er scheiterte aber links unten am Pad von Brandon Maxwell. Die Partie wurde ausgeglichener mit Chancen auf beiden Seiten ehe Jake Weidner in Minute 17 wegen eines Hakens eine kleine Strafe erhielt. Aufgrund eines aggressiven Penalty Kills seitens Kassel und sich schwer tuenden Jokern fiel in den folgenden 120 Sekunden kein Tor. Mit der Schlussminute waren es dann die Hessen die jubeln konnten. Carson McMillan spielte die Scheibe von hinter dem Kaufbeurer Tor zu Tristan Keck, der sich im Slot platzierte. Er traf zuerst den Puck mit der Vorhand nicht, ehe er im zweiten Versuch Daniel Fießinger mit der Rückhand durch die Beine zum 0:1 Pausenstand überwinden konnte.
Das zweite Drittel startete gut für den ESVK. Leon Sivic setzte sich auf der rechten Seite durch und fuhr mit Tempo in die Angriffszone. Er passte quer zu Jamal Watson der direkt abschloss, jedoch an Brandon Maxwell scheiterte. In den nächsten Minuten sollten bissige Huskies den Spielverlauf bestimmen. Pierre Preto setzte in der 22. Minute das Spielgerät von rechts an den rechten Pfosten. Es ging in den nächsten Minuten so gut wie nur vor das Tor der Joker. Kassel erspielte sich allerdings wenige zwingende Chancen. So war die nächste nennenswerte Aktion ein Halten von Markus Freis in Minute 29 wofür er für zwei Minuten Platz auf der Strafbank nehmen musste. Die Hessen spielten erneut eine aggressive Unterzahl gegen die der ESVK kein Mittel zum Erfolg fand. In Minute 33 war es dann aber soweit und die Joker durften jubeln. Yannik Burghart tankte sich auf der rechten Seite mit Tempo bis hinter das Tor der Huskies durch und ließ dort den Puck für John Lammers liegen. Diese schaltete schnell und brachte das Spielgerät zu Tyler Spurgeon im Slot, welcher jenes links am Kasseler Goalie vorbei zum 1:1 Ausgleich versenken konnte. Die Mannschaft aus Hessen war eigentlich gut in der Partie, machte sich das Leben aber aufgrund mehrerer Strafen selbst schwer. So auch in der 35. Minute als Steven Seigo Joey Lewis vor der Kaufbeurer Bank in die Bande checkte und dafür folgerichtig eine kleine Strafzeit erhielt. Die Joker fanden besser in ihr Überzahlspiel, Kassel hielt aber weiterhin am aggressiven Penalty Kill fest, somit erneut kein Powerplaytor für die Mannschaft in Rot-Gelb. In Minute 37. wiederholte es sich dann wieder: Es gab eine kleine Strafzeit für Kassel, Joel Keussen stellte seinem Gegenspieler das Bein, die Hessen spielten gut gegen numerisch überlegene Joker und Kaufbeurer erzielte kein Powerplaytor. Mit Ablauf der Strafe setzte sich Max Hops auf der rechten Seite mit Tempo durch und spielte zu Yannik Burghart vor ihm. Dieser legte wiederum quer zum links mitfahrenden Max Oswald, der die Scheibe humorlos per Onetimer zur 2:1 Pausenführung in die Maschen drosch. Im letzten Spielabschnitt passierte wenig Erwähnenswertes. Daniel Fießinger konnte in den ersten Minuten des Drittels zwei Mal glänzend parieren. In Minute 48 setzte sich Jere Laaksonen mittig in der neutralen Zone stark durch, brachte den Puck zu Sami Blomqvist, welcher sich links vor ihm positionierte und dieser versuchte erfolglos sein Glück mit der Rückhand auf der rechten Seite. In der 52. Minute brachte Johannes Krauß seine Farben dann das erste Mal in Unterzahl, weil er seinen Gegenspieler hielt. Das folgende Powerplay verlief ohne Torerfolg für Kassel, da die Joker diszipliniert verteidigten und Daniel Fießinger weiterhin starke Paraden zeigen konnte. Nach 56 gespielten Minuten gab es je eine Strafzeit auf beiden Seiten. Jamal Watson erhielt zwei Minuten wegen Haken, Louis Brune wegen unsportlichen Verhaltens. Eine weitere Strafe sollte sogleich gegen Max Oswald ausgesprochen werden: Zwei Minuten wegen Beinstellen. Der ESVK verteidigte mit Herz. Es war immer ein Kaufbeurer Schläger oder Spieler im Weg der Kassel Huskies. Die Hessen sollten sich jedoch belohnen als Joel Keussen von der linken Seite seinen Kollegen mittig an der blauen Linie fand. Andrew Bodnarchuk hämmerte von dort einen Direktschuss links über die Schulter des Kaufbeurer Goalies zum 2:2. Knapp 60 Sekunden Vor Schluss erhielt dann Jake Weidner noch einmal eine Strafzeit wegen Beinstellen. Die energie schwaben arena bebte. Die Fans und Spieler wollten das Siegtor sehen. Die Rot-Gelbe Überzahl war zwar gut gespielt, aber nicht erfolgreich. Somit folgte eine Verlängerung. In der Overtime war Kassel weiterhin die spielbestimmende Mannschaft. Die Joker hielten aber gut mit und Daniel Fießinger das Tor dicht. Es folgte ein Penaltyschießen. Yannik Burghart scheiterte flach per Rückhand. Maximilian Faber kam ebenso flach nicht zum Torerfolg. Sami Blomqvist versuchte es ebenso flach auf der linken Seite, traf aber nicht. Yannik Valenti schoss Daniel Fießinger in die Fanghand. Joey Lewis wollte Brandon Maxwell durch die Beine schießen, der war aber schnell genug unten. Alex Alroth traf nur den linken Pfosten. Tristan Keck verwandelte links oben im Eck. Johannes Krauß versuchte es flach, ohne Erfolg. Somit gewannen die Kassel Huskies nach Penaltyschießen. Statistik zum Spiel auf del-2.org. Klick.
Joker mit starkem Auswärtsauftritt – Doppelpacks von Tyler Spurgeon und Sami Blomqvist
Der ESV Kaufbeuren gastierte heute Abend am 12. Spieltag der DEL2 Saison 2023/2024 bei den Bietigheim Steelers. ESVK Trainer Marko Raita musste dabei bekanntermaßen auf die verletzten Alex Thiel und Jacob Lagacé verzichten. Im Tor stand Rihards Babulis.
Das erste Drittel begann erst einmal sehr verhalten. Beide Mannschaften zeigten sich um eine sichere Defensive bemüht und waren damit auch erfolgreich. Die erste große Chance der Partie hatte Guillaume Naud in der achten Minute, er scheiterte aber aus kurzer Distanz an Rihards Babulis im Joker Kasten. Kurz darauf musste der Kaufbeurer Torhüter nochmals gegen einen Steelers Stürmer sein ganzes Können zeigen. In der 14. Minute kamen die Steelers dann in den Genuss eines ersten Powerplays. Auch hier war Rihards Babulis zwei mal zur Stelle. Nach knapp einer Minute in Unterzahl konnten die Joker einen Konter über Fabian Koziol und Joey Lewis initiieren, bei dem letzterer nur unfair am Torschuss gehindert werden konnte und es wurde mit vier gegen vier Feldspieler weitergespielt. Doch wiederum nur Sekunden später handelten sich die Steelers eine weitere Strafe ein und als John Lammers von der Strafbank zurück kam, konnten die Kaufbeurer ein 5:3 Powerplay aufziehen. Nach dem zuerst Max Oswald mit einem satten Direktschuss am Pfosten scheiterte und Sami Blomqvist mit zwei Schüssen nicht richtig durch kam, drückte Tyler Spurgeon mit Ablauf der Strafe die Scheibe zum 0:1 über die Linie. Dabei verwertete der Joker Kapitän einen Pass von Sami Blomqvist in den Torraum zur Führung für den ESVK. Die Allgäuer machten nach dem Treffer direkt weiter Druck auf die Steelers und hatten zunächst noch Pech, als ein abgefälschter Schuss in der 18. Minute an der Latte landete. Doch nur Sekunden später war jedoch Max Hops mit einem trockenen Handgelenkschuss aus dem hohen Slot zur Stelle und traf gegen den machtlosen Olafr Schmidt in den rechten Torwinkel zum 0:2. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Pause.
Der zweite Abschnitt begann aus Sicht der Joker perfekt. Bereits in der 22. Spielminute erhöhte Sami Blomqvist auf 0:3. Dabei konnte der Deutsch-Finne einen scharfen Pass vor das Tor von Joey Lewis mit einem Tip in durch die Beine von Olafr Schmidt verwerten. Der ESVK konnte im Anschluss weiter viel Druck auf den Kasten von Olafr Schmidt ausüben und wurde für seine bis Dato starke Leistung in der 27. Minute sogar mit dem 0:4 belohnt. Yannik Burghart konnte dabei einen Abpraller vom Pfosten, nach einem Schuss von Simon Schütz, zum vierten Kaufbeurer Treffer verwandeln. Die Gelbroten hatten in der Folge noch eine weitere starke Phase und waren den Steelers auch optisch überlegen. Dies änderte sich rund um die 32. Spielminute. Die Bietigheimer kamen zu diesem Zeitpunkt wieder besser in die Partei und belohnten sich in der 33. Minute mit ihrem ersten Treffer. Dieser war dazu sehr schön heraus gespielt. Top-Scorer Cole MacDonald fand von der blauen Linie aus den völlig frei stehenden Jack Doremus und dieser musste nur noch in den halbleeren Kasten zum 1:4 einschieben. Die Ellentaler waren fortan etwas am Drücker und Rihards Babulis stand wieder vermehrt im Mittelpunkt der Partie. Die Joker hatten ihrerseits bei einem Konter über Yannik Burgahrt die große Chance auf 1:5 zu stellen, der Youngster des ESVK aber verzog knapp. 30 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels handelte sich Dieter Orendorz bei einer Rettungsaktion noch eine Strafe ein und somit konnten die Bietgheimer mit einem Powerplay in den Schlussabschnitt starten.
Dieses konnten die Hausherren aber nicht nutzen und der ESVK deutete auch an, dass er sich die Butter hier nicht mehr vom Brot nehmen lassen möchte. Die Vorentscheidung viel dann in der 47. Minute. Nach einem gewonnenen Bully von Jere Laaksonen traf Sami Blomqvist mit einem Schuss aus der Drehung zum 1:5 gegen den chanchenlosen Olafr Schmidt. Auf der anderen Seite rettete Rihards Babulis reaktionsschnell gegen Brett Welychka der direkt vor ihm frei zum Schuss kam. Ein Powerplay der Joker nach 51 Minuten blieb dann ohne nennenswerte Chance. Drei Minuten vor dem Ende stellte Tyler Spurgeon dann den 6:1 Endstand her. Ein Pass vor das Tor von Yannik Burghart verwertete der Joker Kapitän direkt und noch im Zweikampf mit seinem Gegenspieler, gegen den verdutzen und wieder einmal chancenlosen Olafr Schmidt.
Für den ESV Kaufbeuren geht es nun am Sonntag um 18:30 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Kassel Huskies weiter. So trifft in der energie schwaben arena am Sonntag der aktuelle Tabellenzweite der DEL2 auf den Spitzenreiter. Tickets für das Heimspiel des ESV Kaufbeuren gegen die Kassel Huskies sind wie gewohnt noch im Ticket-Online-Shop und ab 90 Minuten vor Spielbeginn an den Abendkassen erhältlich.
Freitagabend Auswärtsspiel in Bietigheim – Am Sonntag Heimspiel gegen den Tabellenführer
Die DEL2 Spieltage 12 und 13 stehen für den ESV Kaufbeuren am Wochenende auf dem Programm. Dabei führt der Spielplan der DEL2 die Joker am Freitagabend zu den Bietigheim Steelers. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag gastiert dann der aktuelle Tabellenführer Kassel Huskies in der energie schwaben arena. Erstes Bully ist um 18:30 Uhr.
Tickets: Eintrittskarten für die Heimspiele des ESV Kaufbeuren sind wie gewohnt im Ticket-Online-Shop, in der ESVK-Geschäftsstelle, ab 90 Minuten vor Spielbeginn an den Abendkassen und in allen bekannten Vorverkaufsstellen (AZ-Servicecenter) erhältlich.
Der Kader der Joker: Neben Alexander Thiel fehlt den Trainern leider wie berichtet nun auch für einen längeren Zeitraum Top-Scorer Jacob Lagacé. Unklar ist aktuell auch noch, welche Förderlizenzspieler von Red Bull München am Wochenende für den ESVK auflaufen können.
Die Gegner der Joker:
Bietigheim Steelers: Die Steelers spielten in die letzten beiden Spielzeiten in Deutschlands höchster Spielklasse, mussten in der abgelaufenen Saison aber als Tabellenletzter der DEL wieder den Weg in die DEL2 antreten. Dabei haben die Ellentaler nach neun Spieltagen und einem eher suboptimalen Saisonstart schon einen Trainerwechsel hinter sich. Sportdirektor Danny Naud hat dabei das Amt von Chef- Trainer Dean Fedorchuk übernommen und mit seiner Mannschaft aus den letzten zwei Spielen auch fünf Punkte geholt. Im Kader der Steelers befinden sich einige in der Liga sehr bekannte Namen wie zum Beispiel Alexander Preibisch, Ryon Moser oder auch Max Prommersberger. Letzterer hat sich leider ausgerechnet beim Testspiel im August in Kaufbeuren schwerer verletzt und steht eine längere Zeit nicht zur Verfügung. Dazu haben die Bietigheimer aber auch junge Talente wie Alex Samusev, Dennis Dietmann oder auch der aus Kaufbeuren stammende Paul Mayer, der mit einer Förderlizenz von den Adler Mannheim für die Steelers aufläuft im Kader. Auf den Kontingentsspielerposition setzen die Steelers auf den US-Amerikaner Jack Doremus sowie auf die Kanadier Ryann Gropp, Brett Welychka und Cole McDonald. Im Tor setzen die Steelers auf Olafr Schmidt und den jungen Leon Doubrawa.
Kassel Huskies: Die Hessen stehen derzeit auf dem ersten Tabellenplatz und gelten als der große Favorit auf die Meisterschaft und den Aufstieg in die DEL. Allgemein ist dies auch das große und bekannte Ziel der Huskies, welches in den letzten Jahren immer wieder knapp verpasst wurde. Auch diese Saison haben die Macher der Huskies dafür wieder einen sehr starken Kader zusammengestellt. Unter anderem kann man sich am Sonntag in Kaufbeuren auf Top Spieler wie Torhüter Brandon Maxwel oder auch auf die Verteidiger Max Faber und Andrew Bodnarchuk freuen, der neben 42 NHL-Spielen auch fast 700 Spiele in der AHL und über 200 in der DEL absolviert hat. Top-Scorer ist aktuell der 23 Jahre alte Yannik Valenti mit 12 Scorerpunkten (10 Tore/2 Vorlagen). Spielbeginn in der energie schwaben arena ist um 19:30 Uhr.
Live dabei aber nicht im Stadion: Das Heimspiel des ESVK gegen die Starbulls Rosenheim läuft wie gewohnt auf Sprade.TV. Kurze Informationen und Liveberichte vom Spiel gibt es dazu auf unserem Instagram Kanal in der Story zu sehen.
Joker Top-Scorer muss mindestens 10 Wochen pausieren
Bittere Nachrichten für Jacob Lagacé und den ESV Kaufbeuren. Der Joker Top-Scorer hat sich zum Ende der gestrigen Eistrainingseinheit eine schwere Unterkörperverletzung zugezogen. Dabei musste die Verletzung sofort operativ behandelt werden und zwingt den Kanadier nun zu einer Pause von mindestens 10 Wochen.
ESVK-Geschäftsführer Michael Kreitl dazu: „Der langfristige Ausfall von Jacob Lagacé wiegt natürlich sehr schwer für uns. Wir werden deshalb natürlich auch mit einem Ersatz beschäftigen und den Spielermarkt sondieren. Einen Schnellschuss zum Wochenende wird es aber nicht geben. Wir müssen schauen, ob wir einen Spieler finden der zu unserer Spielphilosophie passt und dazu auch finanzierbar ist. Jacob Lagacé wünschen wir eine gute Besserung und eine schnellstmögliche Genesung.“
Joker müssen 4:1 Niederlage bei den Eisbären Regensburg einstecken
Am Sonntagabend stand für den ESV Kaufbeuren das Auswärtsspiel vom 11. Spieltag bei den Eisbären Regensburg auf dem Programm. Im Kader der Joker gab es dabei im Vergleich zum Spiel gegen Rosenheim nur eine Veränderung. Rihards Babulis kehrte nach seinem starken Auftritt mittels Förderlizenz für den EV Füssen am Freitagabend im Spiel gegen Bad Tölz, wieder auf die Backup Position zurück.
Das erste Drittel war dann ein sehr ausgeglichenes, in welchem es kaum nennenswerte Chancen auf beiden Seiten gab. Die Regensburger hatten dabei den besseren Start und kamen in den ersten Minuten in der Zone der Joker zu einigen Schüssen. Die beste Chance des ESVK hatte Max Oswald in der vierten Minute, als er einen scharfen Pass vor das Tor gefährlich abfälschte. In der Folge standen beide Mannschaften sehr gut in der Defensive. Die dickste Möglichkeit des ersten Abschnittes hatte nach 15 Minuten Nikola Gajovsky, der frei vor Daniel Fießinger einen Abpraller nicht verwerten konnte und am Kaufbeurer Schlussmann scheiterte. Ein Powerplay der Hausherren nach 17 Minuten verteidigten die Joker stark und ließen keine wirkliche Chance der Eisbären zu. So ging es mit einem Spielstand von 0:0 in die erste Pause.
Das zweite Drittel verlief ähnlich wie das erste, nur dass es nun auch vermehrt auf beiden Seiten zu gefährlichen Abschlüssen kam. Die Regensburger als Heimmannschaft gingen dabei etwas zielstrebiger und offensiver zu Werke. Die erste Chance hatte aber Joker Jacob Lagacé, der nach einem Solo nur knapp an Eisbären Goalie Thomas McCollum scheiterte. Zwei Minuten später gingen dann aber die Oberpfälzer in Führung. Die Gelbroten waren in dieser Situation völlig unsortiert und die Eisbären taucht zu dritt gegen einen Joker Defender vor dem Tor auf. Mit einem Pass durch den Torraum bediente Corey Trivino dabei dann den Torschützen Abbott Girduckis, der die Scheibe über die Linie drücken konnte. Die Gäste hatten deine eine Zeitlang größere Probleme mit der Partie und ein weiteres Powerplay (28. Minute) der Regensburger war dann auch brandgefährlich. Ein Treffer gelang den Eisbären aber dank einer guten ESVK Defensive und einem wie immer sehr gut aufgelegten Daniel Fießinger nicht. Der ESVK hatte nach 33. Minuten eine weitere gute Schusschance durch Fabian Koziol, der sehr gut von Jamal Watson in Szene gesetzt wurde. In der 36. Minute kamen die Kaufbeurer dann zu ihrem ersten Powerplay und nutzten dieses dann auch zum Ausgleichstreffer. Sami Blomqvist verwertete dabei einen Abpraller, nach einem Schlagschuss von Simon Schütz von der blauen Linie, zum 1:1. Mit diesem Spielstand ging es dann auch zum zweiten Pausentee.
Im Schlussabschnitt kamen die Kaufbeurer dann schnell auf die Verlierer Straße. Der ESVK tat sich wie soft schon in dieser Saison bei fünf gegen fünf Feldspielern sehr schwer und die Hausherren kamen hierbei immer wieder mit schnellen Angriffen in die Zonde der Wertachstädter. Einen dicken Fehler in der ESVK Defensive nach 42. Minuten nutzten die Oberpfälzer dann zur Führung. Corey Trivino bediente den freistehenden Andrew Yogan und dieser zimmerte die Scheibe mit einem satten Direktschuss zum 2:1 in die Maschen. Ein Powerplay für die Joker nach 45 Minuten blieb dann viel zu statisch und kurz vor dem Ablauf der Strafe konnte Andrew Yogan zu allem Überfluss auch noch einen Konter fahren. Alleine vor Daniel Fießinger traf dieser dann mit einem trockenen Schuss zum 3:1 für die Regensburger. Ein weiter Treffer der Eisbären, nur zwei Minuten später, machte dann früh den Deckel auf die Partie. Erneut konnte der Torschütze Christoph Schmidt im Slot völlig unbedrängt einen satten Direktschuss absetzten und traf dabei, mit etwas Glück, an Daniel Fießinger vorbei zum 4:1. Der ESVK hatte in der Folge dann leider nicht mehr allzu viel entgegenzusetzen. Die Kaufbeurer kamen zwar nun vermehrt wieder in die Zone der Oberpfälzer, so richtig gefährlich wurde es aber für Thomas McCullom im Kasten der Hausherren nicht. So verging Minute um Minute und dies spielte den Eisbären natürlich in die Karten, die mit dieser Drei-Tore-Führung im Rücken nichts mehr anbrennen ließen. Am Ende musste sich die Mannschaft von Trainer Marko Raita dann auch mit dem Ergebnis von 4:1 dem Team aus Regensburg geschlagen geben.
Am 10. DEL-2 Spieltag empfingen der ESV Kaufbeuren als Tabellendritter den Aufsteiger und punktgleichen Tabellenfünften, die Starbulls Rosenheim. Die Highlights, die Stimmen zum Spiel von Tyler Spurgeon, Joey Lewis und Manuel Strodel sowie die Pressekonferenz mit den beiden Trainern
m Kader von Trainer Marko Raita fehlten Rihards Babulis, Leon Sivic und Fabian Nifosi, welche alle per Förderlizenz für den EV Füssen in der Oberliga Süd aufliefen. Dafür spielte Keanu Salmik als Backup im Tor, sowie Jakob Weber vom EHC Red Bull München. Der ESVK gewann ein spannendes Derby vor 2.962 Zuschauern mit 4:1.
Das erste Drittel startete ausgeglichen, beide Mannschaften kamen gut in die Partie. Gleich in der ersten Minute schoss Thomas Heigl auf das Tor der Starbulls. Sein Versuch in die Mitte konnte ohne Probleme von Tomas Pöpperle pariert werden. Jere Laaksonen schlug die Scheibe wenig später knapp über das Lattenkreuz. Auf Seiten der Rosenheimer kam Reid Duke zum Abschluss, Daniel Fießinger parierte. In der sechsten Minute beförderte Simon Schütz seinen Gegenspieler mit einem Check in die Bande und kassierte dafür eine kleine Strafe. Die Starbulls kamen im Powerplay zu einigen Abschlüssen, der Torerfolg blieb jedoch aus. In Minute neun brachte dann C.J. Stretch seine Bullen durch eine Behinderung an Joey Lewis in Unterzahl. Kaufbeuren kam, wie die Rosenheimer zuvor zu einigen Abschlüssen, Tomas Pöpperle musste aber nicht hinter sich greifen. Im Anschluss ging es munter weiter hin und her. Lukas Laub durfte sich frei vor Daniel Fießinger zum Schuss bereit machen, traf aber den Puck nicht. In der 16. Spielminute hatte dann Jere Laaksonen noch eine gute Chance, die der Rosenheimer Goalie mit der Schulter abwehrte. In der Schlussminute des ersten Spielabschnittes erhielt Sebastian Gorcik noch eine Strafzeit wegen Stockschlags. Die Joker ließen aber keinen Schuss mehr zu, somit ging es mit einem Spielstand von 0:0 in die Pause.
Das zweite Drittel startete mit einer Strafzeit für C.J. Stretch, der wegen Beinstellen seine Farben in der 26. Minute in Unterzahl brachte. Das anschließende Powerplay der Joker war geprägt von vielen Fehler im Spielaufbau, sodass sie erst kurz vor dem Ablaufen der Strafzeit vor das gegnerische Tor kamen. John Lammers spielte von der linken Seite einen langen Pass zu Joey Lewis auf der rechten Seite. Der nahm Maß und setzte den Puck an den Querbalken. Im weiteren Verlauf gelang es dem ESVK nicht seine Fehler in den Griff zu bekommen. So musste dann in der 32. Spielminute Thomas Heigl wegen eines Beinstellens auf die Strafbank. Das anschließende Penalty Kill verlief dann aber fast perfekt für die Joker, da Tyler Spurgeon freigespielt wurde und alleine vor Tomas Pöpperle auftauchte. Er versuchte den Schuss links über den Schoner, Pöpperle reagierte aber gut mit der Stockhand, somit kein Torerfolg für den Kapitän der Joker. In der 34. Spielminute pfiffen die Schiedsrichter erneut ein Beinstellen. Dieses Mal traf es Hagen Kaisler, der eine kleine Strafzeit erhielt. Das Powerplay der Joker war nun solider als zuvor. Sowohl Tyler Spurgeon, als auch Max Oswald hatten gute Chancen die Scheibe aus dem Slot im Tor unterzubringen, ließen diese aber beide liegen. Dieses Mal waren es die Starbulls, welche ihre Unterzahl fast mit einem Tor beenden konnten. Reid Duke überlief den Kaufbeurer Verteidiger, schoss dann aber seinem Gegenüber halbhoch in die Fanghand. In der 39. Spielminute gab es dann den von den Jokerfans herbeigesehnten Moment. Simon Schütz schoss von der blauen Linie auf Tomas Pöpperle, welcher die Scheibe abprallen ließ und weit aus seinem Tor herauskam. Sebastian Gorcik war Nutznießer dieser Situation und schob das Spielgerät zum 1:0 über die Linie. Das Zuspiel zu Simon Schütz kam von Jakob Weber, der damit seinen ersten Pflichtspielpunkt für den ESVK erzielte. Eine Minute vor Schluss fuhr Jacob Lagacé um das Rosenheimer Tor und brachte den Puck in den Slot. Johannes Krauß versuchte sein Glück, scheiterte aber am Goalie der Bullen. Die Mannschaften verabschiedeten sich somit mit einem 1:0 für den ESVK in die Kabine.
Zu Anfang des letzten Spielabschnitt gab es eine kurze Schrecksekunde für den ESVK als Fabian Koziol erst am Boden lag und anschließend in die Kabine fuhr. Er konnte dann aber weiter spielen. Nach 47 gespielten Minuten nutzen die Starbulls Rosenheim eine kurze Überzahl, durch angezeigte Strafe für den ESVK. Reid Duke legte für Sebastian Streu auf, welcher sofort den Abschluss suchte. Daniel Fießinger konnte den Schuss nur prallen lassen woraufhin Marius Möchel den Nachschuss zum 1:1 versenkte. Die Joker spielten im Anschluss aggressiver und setzten sich in der 49 Minute vor dem Tor der Starbulls fest. Die kleine Druckphase wurde von einem Schuss von Max Hops in die Fanghand des Rosenheimer Goalies kurzzeitig pausiert. Nach dem anschließenden Bully nahm Max Hops seinem Gegenspieler geschickt die Scheibe hinter dem Tor der Rosenheimer ab, passte zu Max Oswald in den Slot und dieser brachte den Puck links im Tor zum 2:1 unter. In Minute 50 musste dann Norman Hauner für zwei Minuten wegen unkorrekten Körperangriffes auf die Strafbank. Ein solides Unterzahlspiel der Starbulls verhinderte aber einen rot-gelben Torerfolg. In der 55 Spielminute folgte dann der Moment auf den viele Jokerfans sich seit Anfang der Saison freuten. Sami Blomqvist fuhr in das Angriffsdrittel, spielte die Scheibe zu Joey Lewis in den Slot, dieser umkurvte Tomas Pöpperle im Tor, spielte selbst zurück in den Slot wo erneut Sami Blomqvist wartete und im Fallen seinen ersten Saisontreffer seit seiner Rückkehr zum ESVK erzielen konnte. Der Spielstand somit 3:1. Zwei Minuten vor Ende der Partie versuchte Rosenheim nochmal alles, indem sie den Torwart für einen sechsten Feldspieler auswechselten. 30 Sekunden vor Schluss nahmen die Bullen dann noch eine Auszeit. Knapp 15 Sekunden vor Schluss erschienen dann drei Kaufbeurer vor dem leeren gegnerischen Tor. Joey Lewis legte quer zu Sami Blomqvist. Dieser nahm direkt vor dem Tor aber nicht den Schuss, sondern passte ebenfalls quer zu Jacob Lagacé der dann den Empty-Net-Treffer zum 4:1 Endstand für sich verbuchen konnte. Erwähnenswert ist noch, dass der „Neu-Allgäuer“ Sami Blomqvist nach Schlusspfiff seinen ersten Saisontreffer ausgelassen in einer bebenden energie schwaben arena feiern konnte. Der ESVK verabschiedete somit die Starbulls Rosenheim mit einem Endstand von 4:1 aus dem Stadion.
In der DEL2 stehen für den ESV Kaufbeuren am Wochenende die Spieltage 10 und 11 auf dem Programm. Dabei kommt es für die Joker am Freitagabend um 19:30 Uhr zum ersten Duell gegen die Starbulls Rosenheim um Punkte in der DEL2 seit der Saison 2016/2017
Am Sonntag sind die Joker dann bei den Eisbären Regensburg zu Gast.
Tickets:
Eintrittskarten für die Heimspiele des ESV Kaufbeuren sind wie gewohnt im Ticket-Online-Shop, in der ESVK-Geschäftsstelle, ab 90 Minuten vor Spielbeginn an den Abendkassen und in allen bekannten Vorverkaufsstellen (AZ-Servicecenter) erhältlich.
Der Kader der Joker:
Alexander Thiel fehlt den Trainern weiterhin verletzungsbedingt. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Fabian Nifosi, der krankheitsbedingt im Training fehlte. Nikolaus Heigl wird nach aktuellen Erkenntnissen dazu weiterhin für Redbull München im Einsatz sein.
Die Gegner der Joker:
Starbulls Rosenheim: Die Oberbayern sind nach sechs Jahren in der Oberliga Süd nun wieder in der DEL2 gelandet. Im Kader der Starbulls befinden sich viele in der DEL2 bekannte Namen, wie unter anderem die Kanadier Tyler McNeely und C.J. Strech, die zusammen mit Norman Hauner auch schon zu früheren DEL2 Zeiten eine brandgefährliche Sturmreihe für die Rosenheimer bildeten. Weitere Kontingentspieler sind noch die Stürmer Reid Duke und Verteidiger Shane Hanna. Namhafte Neuzugänge in der Mannschaft von Chef-Trainer Jari Pasanen sind dazu zum Beispiel die bekannte DEL2 Spieler Denis Shevyerin, Stephan Tramm und Hagen Kaisler in der Defensive sowie die Stürmer Manuel Strodel und Lukas Laub. Im Tor setzten die Starbulls auf den erfahrenen Tomáš Pöpperle und den sehr talentierten Christopher Kolarz. Spielbeginn in der energie schwaben arena ist um 19:30 Uhr.
Eisbären Regensburg: Die Domstädter haben ihren Kader nach dem erfolgreichen ersten Jahr nach dem Aufstieg auf einigen Positionen Namhaft verstärkt. Neu sind dabei im Team die Deutsch Kanadier Abbott Girduckis und Tariq Hammond die Qualität im Sturm genauso anheben sollten wie der Kanadier Andrew Yogan, der über Jahre hinweg einer der besten Scorer in der EBEL bzw. ICEHL war. Mit Kevin Slezak kam dazu noch einer der besten deutschen Scorer aus der Oberliga Süd nach Regensburg. Weiter sind mit Corey Trivino und Rihards Divis zwei Kontingentspieler aus der Vorsaison bei den Eisbären geblieben. In der Defensive gab es bis Dato nur eine Veränderung, neu im Kader ist der junge Defender Lucas Flade. Im Tor steht dazu mit dem US-Amerikaner Thomas McCollum und dem jungen Jonas Neffin ein durchaus starkes Duo. Erstes Bully in der das Stadtwerk.Donau-Arena ist am Sonntag um 17:00 Uhr.
Live dabei aber nicht im Stadion:
Das Heimspiel des ESVK gegen den EV Landshut läuft wie gewohnt auf Sprade.TV. Kurze Informationen und Liveberichte vom Spiel gibt es dazu auf unserem Instagram Kanal in der Story zu sehen
Lokal. Lebendig. Aktuell. Für Kaufbeuren und das Umland
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