Forettle Center Kaufbeuren eröffnet

Das neue Center wurde am Donnerstagmorgen, 12.04.2018 feierlich eröffnet. Hunderte von Besuchern waren zu dieser Zeit schon gekommen. Bildergalerie: Sie sehen Bilder vom ersten Tag sowie der Eröffnung und erhalten Eindrücke vom gesamten Center samt seine

Fotos: Marketingagentur Tenambergen

In der Straße „Am Graben 10“ entwickelte die Ten Brinke Gruppe zusammen mit dem Berliner Projektentwickler Aldinger & Fischer das Einkaufszentrum „Forettle Center“. Der Generalunternehmer Ten Brinke Industrie- und Gewerbebau GmbH & Co. KG aus Hengelo hat den Bau des Einkaufszentrums durchgeführt. Nach der Fertigstellung übernimmt der Immobilien-Investmentmanager TH Real Estate die Immobilie für das Portfolio eines seiner Fachmarktfonds für institutionelle Anleger.

Das als Forettle bekannte Areal war früher ein Standort für Gewerbetreibende und Handwerker. Insbesondere die Nähe zum angrenzenden Mühlbach sorgte dafür, dass sich Mühlen, Sägewerke und Färbereien in der Randlage zum damaligen Stadtzentrum ansiedelten. Mit der Zeit wuchs das Forettle immer mehr in das Stadtzentrum hinein und behielt dabei jedoch den Charakter eines Gewerbestandortes inmitten der Stadt.

Im Laufe der letzten 30 Jahre gab es bereits viele Planungsansätze, die jedoch aus diversen Gründen immer wieder gescheitert sind. Nach insgesamt ca. 6 Jahren Entwicklungszeit ist das damals noch ansässige Holzland Sturm umgezogen und die angrenzenden innerstädtischen Brachflächen endlich verschwunden. Entstanden ist ein Einkaufszentrum, welches die innerstädtischen Nutzungen gut ergänzt und somit zur Stärkung der vorhandenen Nutzungsstrukturen beiträgt.

Für die Umsetzung des Forettle Centers wurde eine Neuordnung der Erschließungssituation erforderlich, so dass eine Lichtsignalanlage, eine weitere Fahrspur und der Neubau einer Brücke über den Mühlbach umgesetzt wurden. Die Anordnung einer Lichtsignalanlage verbessert grundlegend die fußläufige Anbindung des Areals und der östlich gelegenen Siedlungen an die Innenstadt, da auf diese Weise ein direkter Übergang im Bereich des Rathauses ermöglicht wird.

Neben der Baugenehmigung für den Hochbau waren zahlreiche weitere Genehmigungen und Verträge erforderlich. Allein für die Erschließung „Am Graben“ mit dem Brückenneubau, der Lichtsignalanlage, den zahlreichen Leitungsverlegungen und den Entwässerungsanlagen wurden insgesamt acht verschiedene Genehmigungen bzw. Zustimmungen sowie ein Vertrag mit dem Staatlichen Bauamt und der Stadt benötigt. Neben der Abbruchgenehmigung musste die Abteilung für Umwelt Ihre Freigabe in naturschutzrechtlicher Hinsicht geben, so dass im Juli der Abbruchbeginn erfolgen konnte.

Für Eingriffe in Grund und Boden musste eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung erteilt werden und die Grabungsarbeiten mussten von einem Archäologen begleitet werden. Auch die zahlreichen Leitungsverlegungen, die zunächst im Anschluss an die Abbrucharbeiten nach dem Spatenstich am 19.10.2016 durchgeführt werden mussten, wurden archäologisch begutachtet, so dass im Januar 2017 endlich die Hochbauarbeiten beginnen konnten.

Die Nähe zum Mühlbach und das somit hoch anstehende Grundwasser machten erhebliche Bodenverbesserungsarbeiten wie Rüttelstopfsäulen unter den Fundamenten erforderlich. Eingriffe in den Boden wurden auf das Nötigste begrenzt. Im Gegensatz hierzu wurde für den Naturschutz einiges getan. Die Gebäudeabrisse ebenso wie die Baumrodungen wurden eng mit dem Biologen, Herrn Peter Harsch, koordiniert, um Beeinträchtigungen der Fledermäuse auszuschließen. Für die Zauneidechsen und Nachtkerzenschwärmer wurden entlang des Ufers Ruderalflächen in Form von der Allgäuer
Blumenwiese geschaffen. Außerdem wird entlang des Ufers ein Gehölzband aus Sträuchern gesetzt, um die Jagdhabitate der Fledermäuse zu erhalten. Gleichzeitig wurden die Bedürfnisse der Mühlbachbeteiligten berücksichtigt.

Auf dem gesamten Grundstück werden insgesamt 40 Bäume gepflanzt und an den Fassaden werden in einem Abstand von 10m Fledermaus-Nisthilfen installiert, die den Fledermäusen entsprechende Strukturen bieten. Als weitere Kompensationsmaßnahme wurde außerdem in Rossau, Gemarkung Hirschzell, eine landschaftsplanerische Ausgleichsfläche durch die Entwicklung einer strukturreichen Feldhecke zur Schaffung eines Lebensraumes für Vögel, Kleinsäuger und Fledermäuse sowie
Laufkäfer und Bienen geschaffen.

Die zukünftigen Unternehmen im “Forettle Center”:

· Rewe Center
· Dm
· Fussl
· Action
· My Shoes
· Kik
· Clever fit
· Barmer
· Schreibwaren Seitz - grüßen schreiben schenken
· Eiscafé da Claudio
· Subway
· My Arena Döner
· Hoang-Long Asia Food
· Vodafone
· Bäckerei Münzel
· VR Bankautomat
· Taxi 2000
· Lotto Toto
· Nagelstudio Glammy Nails
· Friseur Hair & Beauty

Grundstücksgröße „Forettle Center“: insgesamt ca. 22.150 m²
Verkaufsfläche: ca. 6.000 m²
Kundenstellplätze: 260

Quelle: ungekürzte Pressemitteilung der TBB Ten Brinke-Projektentwicklungs-GmbH Regensburg

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