Zwei Endspiele für den BSK Neugablonz - Auftakt am kommenden Wochenende in Mindelheim

Nachgefragt bei Coach Uwe Zenkner vor Start nach der Winterpause

BSK-Coach Uwe Zenkner. Foto: BSK

Ab jetzt gilt es wieder: Fußball-Bezirksligist Neugablonz startet am kommenden Samstag (19.3.) mit dem Ligenbetrieb nach der Winterpause. Da am vergangenen Wochenende das Topspiel gegen Tabellenführer Schwaben Augsburg nicht stattfinden konnte, wartet der BSK noch auf einen Nachholtermin gegen die Fuggerstädter.

Insgesamt sind noch 36 Punkte aus Sicht der Neugablonzer zu holen. Das Auftaktprogramm mit den Partien gegen Mindelheim (A), Bobingen (H) und Ottobeuren (A) ist keinesfalls zu unterschätzen. Der Kreisbote sprach mit Cheftrainer Uwe Zenkner vor dem Punktspielstart nach der Winterpause.

Welche Erkenntnisse ziehen sie aus der Vorbereitungsphase?

Zenkner: Es war nicht zufriedenstellend. Wir hatten keine optimale Trainingsbeteiligung. Dies zeigte sich auch bei den Testspielen. Auch hier waren wir nicht komplett. Unabhängig davon fehlten einige Spieler krankheits-, verletzungs- und berufsbedingt. Nur in der letzten Woche konnte ich wieder mit einem Kader von rund 16 bis 18 Spielern arbeiten.

Vier Testspiele gegen Eggenthal, Kaufering, Bubesheim und Wemding wurden zwar gewonnen, doch ist unterm Strich auch alles Gold was glänzt?

Zenkner: Definitiv nicht: Die Testspielgegner waren bis auf Bubesheim und Wemding auch klassentiefer. Selbst bei unserem letzten Vorbereitungsspiel gegen Bubesheim konnte ich keine großen Erkenntnisse gewinnen, weil wir aufgrund des Spielermangels nicht alles umsetzen konnten.

Könnte es zu einem Problem werden, dass Sie nie mit dem kompletten Kader trainiert haben?

Zenkner: Die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich hoch. Jetzt ist die Mannschaft gefragt. Nur wenn sie das Ziel weiter verfolgt und es auch will, werden wir um den Aufstieg bzw. um einen Relegationsplatz weiterhin spielen.

Zum Auftakt nach der Winterpause geht es nach Mindelheim. Ist ein Sieg Pflicht?

Zenkner: Mindelheim hat einen großen Vorteil. Sie haben bereits ein Spiel in den Knochen. Sie haben in Königsbrunn zwar 0:3 verloren, doch das will gegen uns nichts heißen. Es wird kein Honigschlecken geben. Deren Trainer Eder ist sehr emotional und wird seine Mannschaft richtig gegen uns einstellen. Uns steht ein heißer Tanz bevor, weil Mindelheim im Kampf um den Klassenerhalt jeden Zähler braucht.

Wird der Druck dadurch nicht automatisch höher, weil der BSK sich nicht mehr viel erlauben darf?

Zenkner: Sicherlich. Es gibt nur noch Endspiele für uns. Es wird für alle Mannschaften, die um den Aufstieg bzw. gegen den Abstieg kämpfen, eng werden. Ich rechne damit, dass jedes Team Punktverluste in Kauf nehmen wird. Alle Mannschaften sind vor der Winterpause schon an ihre Grenzen gegangen. Allerdings hatten wir auch stets den längeren Atem, weil wir in der Schlussviertelstunde viele Spiele aufgrund der körperlichen Verfassung zu unseren Gunsten entschieden haben.

Werden sie zum Start in Mindelheim komplett auflaufen können?

Zenkner: Nein, leider nicht. Yakup Sevimli ist beruflich verhindert und Alexander Günter brummt seine Rotsperre vor der Winterpause ab. Er wird uns in Mindelheim und daheim gegen Bobingen nicht nur Verfügung stehen.

Das Interview führte Stefan Günter

Das Programm des BSK Olympia Neugblonz:
Sa., 26.03. Heimspiel TSV Bobingen
So., 03.04. Auswärtsspiel TSV Ottobeuren
Sa., 09.04. Heimspiel TSG Thannhausen
Sa., 16.04. Auswärtsspiel VfB Durach

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