Quelle: St. Martin /

Daniel Herrmann

Von London nach Berlin

Das nächste "Blasiuskonzert": Virtuose Traversflötenmusik von 1700 bis 1750

Traversflötistin Marion Treupel-Franck. Foto Treupel-Franck

Von London nach Berlin

Das nächste "Blasiuskonzert": Virtuose Traversflötenmusik von 1700 bis 1750.

Das nächste "Blasiuskonzert" am kommenden Sonntag, 22. August 2021 um 17 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Martin wird von der Traversflötistin Marion Treupel-Franck und dem Cembaslisten Bernhard Gillitzer gestaltet. Gemeinsam unternehmen sie eine Reise von London nach Berlin und bringen Werke von Georg Friedrich Händel, Charles Dieupart, Johann Helmich Dieupart, Johann Joachim Quantz, Silvius Leopold Weiss und Georg Muffat zur Aufführung.

Im 18. Jahrhundert nannte man die Querflöte in England 'German Flute'. Zur Erklärung muss man wohl auf die Popularität der mittelalterlichen 'Querpfeife' in Deutschland verweisen; die Verbreitung der Traversflöte am Ende des 17. Jahrhunderts ging jedoch nicht von Deutschland, sondern von Frankreich aus.

Der Cembalist C. Dieupart gehörte zu den wenigen französischen Musikern, die Anfang des 18. Jahrhundertes in London lebten und von der allgemeinen Begeisterung für Kammermusik profitierten.

Zur selben Zeit hielten sich in London auch Händel und der schwedische Komponist J.H. Roman auf. Händel, dessen Herz eigentlich für die italienische Oper schlug, zog ebenso seinen Vorteil aus der Beliebtheit der Kammermusik und hinterließ zahlreiche Sonaten, von denen im Konzert die berühmte lange h-Moll Sonate erklingen wird.
Auch in Deutschland setzte sich die Traversflöte in der 1. Hälfte des 18.

Jhd. sehr rasch durch und 1752 erschien die erste deutsche Traversflötenschule von J.J. Quantz mit dem Titel 'Versuch einer Anweisung, die Flöte traversière zu spielen'. Dieser reiste 1723 zusammen mit dem Lautenisten Silvius Leopold Weiss von Dresden nach Prag, um in der Krönungsoper 'Costanza e fortezza' von J.J. Fux mitzuwirken.

Einen kleinen musikalischen Einblick - bzw. natürlich Ein-hör - in diese vielfältigen Zusammenhänge präsentieren die beiden Münchner Musiker.

Karten für dieses und alle folgenden Konzerte, welches mit Unterstützung des Vereins zur Förderung der Kirchenmusik e.V. durchgeführt werden, sind zum Preis von 12,- Euro über das Musikhaus Pianofactum und alle Reservix- Vorverkaufstellen (u.a. Engels Genußreich, Buchhandlungs Menzel, Kreisboten-Verlag) erhältlich. Ebenso sind die Tickets im Internet unter martinsmusik.reservix.de buchbar. Weitere Informationen unter www.blasiuskonzerte.de.

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