Urlaubstipps für Geld, Versicherungen und Depot

Im August beginnt in Bayern die sommerliche Urlaubszeit. Damit der Urlaub auch in Finanzfragen Tage der Entspannung werden, ist eine gute Vorbereitung unerlässlich.

Bild: HypoVereinsbank

Hierbei helfen digitale Bankservices und die passende Ausstattung und Taktik bei Bargeldversorgung, Versicherungen und Depotabsicherung. Andreas Frey, Leiter der HypoVereinsbank Filiale in Kaufbeuren gibt Tipps für einen in Finanzthemen sicheren und sorgenfreien Urlaub:

Was raten Sie Ihren Kunden für die bevorstehende Reisezeit?

Andreas Frey: Die Urlaubszeit ist die schönste Zeit des Jahres und diese will man auch entspannt genießen können. Daher gibt es eine Reihe digitaler Bankservices, die nicht nur sicherstellen, dass am Urlaubsort das Bargeld nicht ausgeht. Sie sollen auch dabei helfen, eine sichere und sorglose Reise zu verbringen. Wir empfehlen unseren Kunden, diese Services sowohl als Vorbereitung für die Reisekasse als auch aus Sicherheitsaspekten zu nutzen.

An welche Services denken Sie dabei?

Andreas Frey: Ein gutes Beispiel ist der SMS-Service für Konto- und Kartenumsätze. Gerade im Urlaub ist es wichtig, einen Überblick über die Kontobewegungen zu behalten. Dies gilt insbesondere bei Ausgaben, die mit der Kreditkarte getätigt werden. Dabei hilft der SMS-Service, der in Echtzeit über Kreditkarten-Transaktionen oder auffällige Kontobewegungen informiert. Kunden haben damit sofort einen Überblick über Abbuchungen via Kreditkarte, eingehende Zahlungen, die sie erwarten, Abbuchungen, die über vorher definierten Grenzen liegen oder das Unterschreiten des Kontostands unter einen bestimmten Betrag.
HypoVereinsbank-Kunden können sich diesen Service in allen angebotenen Standard-Kontomodellen kostenfrei über ihr Online Banking einrichten und beliebig oft ändern.

Was gilt es für eine ausreichende Bargeldversorgung am Urlaubsort zu beachten?

Andreas Frey: Am besten informieren sich Urlauber bereits vor ihrer Reise, an welchen Geldautomaten sie mit ihrer Karte in ihrem Urlaubsland Geld abheben können. Wichtig ist, dabei auf möglicherweise voreingestellte Auslandslimits für Automatenabhebungen und Bezahlen im Handel mit der ecKarte zu achten. Für Abhebungen außerhalb des SEPA-Raumes, zum Beispiel in der Türkei, muss gegebenenfalls das voreingestellte Auslandslimit angepasst werden. HypoVereinsbank-Kunden können über das Online Banking das persönliche Tages- und Wochenlimit für die ecKarte frei wählen und beliebig oft ändern.

Wie sieht es denn mit den Kosten aus? Gerät man als Kunde an ausländischen Geldautomaten nicht leicht in eine Gebührenfalle?

Andreas Frey: Kunden, die häufig im Ausland unterwegs sind, sollten schon bei der Auswahl ihres Kontomodells sowie der entsprechenden Karten darauf achten, dass Abhebungen auch im Ausland kostenfrei möglich sind. Dies ist häufig innerhalb eines Bankkonzerns der Fall (z.B. mit der HypoVereinsbank ecKarte an allen Automaten der UniCredit-Gruppe). In unseren Kontomodellen wird auch die V PAY-Karte kostenfrei oder gegen Jahrespreis angeboten. Mit dieser Karte können Reisende an Geldautomaten europaweit kostenfrei Bargeld abheben – beim HVB ExklusivKonto ist dies mit den HVB Mastercards sogar weltweit kostenfrei möglich und zwar mit Rückerstattung von möglicherweise erhobenen Preisen der Automatenbetreiber.
Unabhängig davon wollen viele Kunden im Urlaub nicht mit größeren Mengen Bargeld unterwegs sein. Daher empfehlen wir bei Einkäufen am Urlaubsort neben Bargeld auch auf Kartenzahlungen zurück zu greifen. Kredit- und Bankkarten können weltweit bargeldlos beim Einkauf eingesetzt werden.

Was raten Sie ihren Kunden bei Reisen in Nicht-EURO-Länder?

Andreas Frey: Wir empfehlen unseren Kunden bei Reisen in Nicht-EURO-Länder, sich bereits vor der Abreise zu Hause über Wechselkurse und Bankentgelte im Urlaubsland zu informieren. Am Automaten im Ausland sollte immer eine Abrechnung in Fremd-währung gewählt werden. Die sofortige Umrechnung in Euro ist in der Regel teurer. Kunden der HypoVereinsbank können sich Fremd-währungen auch bereits bequem über ihren Online-Banking-Zugang von zu Hause aus bestellen. Das ausländische Bargeld wird dann in frei wählbarer Stückelung und kostenfrei nach Hause geliefert.
Am besten nehmen Urlauber nicht nur eine Bankkarte mit an ihren Urlaubsort. Es empfiehlt sich, immer mehrere unterschiedliche Karten, wie ecKarte und Kreditkarte, dabei zu haben. Abhebungen per V PAY-Karte sind innerhalb Europas an allen Automaten und mit der HVB ecKarte innerhalb der UniCredit-Gruppe auch außerhalb der EURO-Zone kostenfrei möglich.

Sollten Urlauber spezielle Reiseversicherungen abschließen oder ist das mit bestimmten Kreditkarten gar nicht nötig?

Andreas Frey: Viele Kreditkartenanbieter haben eine breite Palette an inkludierten Zusatzversicherungen im Angebot, wie zum Beispiel eine Auslandskrankenversicherung, ein Autoschutzbrief sowie eine Reiserücktritts- oder Reisegepäckversicherung. Häufig gilt die Versicherung aber nur, wenn der Urlaub mit dieser Kreditkarte bezahlt wurde. Vorteilhafter ist es daher, wenn die Versicherungsleistungen unabhängig vom Karteneinsatz gelten, so wie bei der HVB Mastercard Gold. Auch aus diesem Grund wurde die Karte in ihrer Kategorie Sieger eines Testvergleichs des Wirtschaftsmagazins „€URO“ (Ausgabe 13/2017).

Was können Bankkunden im Notfall am Urlaubsort tun?

Andreas Frey: Sollte am Urlaubsort tatsächlich ein Notfall eintreten, kann ein Notfall-Bargeldservice helfen. Am besten informieren sich Urlauber bereits vor der Abreise, wie man im Fall der Fälle am Urlaubsort an Bargeld kommen kann. Die HypoVereinsbank bietet in einigen Kontomodellen einen kostenfreien Notfall-Bargeldservice an. Das angeforderte Bargeld steht in der Regel innerhalb von 60 Minuten an über 30.000 Auszahlungsstellen in 120 Ländern zur Verfügung. Zudem hilft im Falle eines Unfalls der 24-Stunden-Notfallservice mit Dolmetschern, Anwälten und Ärzten weiter.

Auch im Urlaub dreht sich die Uhr an den Wertpapiermärkten weiter und die Kurse können plötzlich absacken. Kann man sich dagegen wappnen?

Andreas Frey: Gegen fallende Kurse an sich nicht, aber vor möglichen Verlusten kann man sich schützen. Wir empfehlen unseren Kunden mit Aktien im Depot für die Urlaubszeit einen Stop-Loss-Verkaufsauftrag zu erteilen. Ein Gespräch mit dem Berater hilft, in einem Art Urlaubs-Depotcheck Titel zu identifizieren, bei denen dies sinnvoll sein könnte. Der Stop-Loss sichert oder federt mögliche Kursverluste ab, denn es wird automatisch ein Verkauf ausgelöst, wenn der Aktienkurs unter ein bestimmtes Niveau fällt. Auch Verkaufslimits nach oben sind möglich, um Gewinne zu realisieren, sobald ein festgelegtes Kursniveau erreicht wird.

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