Tournéetheater Tournéetheater Thespiskarren präsentiert Goethes Wahlverwandtschaften

Am Mittwoch, 08.11.2017 um 20 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren. Eine Veranstaltung des Kulturrings Kaufbeuren

Das Tournéetheater Thespiskarren gastiert am 08.11.2017 in Kaufbeuren. Foto: privat
Das Tournéetheater Thespiskarren gastiert am 08.11.2017 in Kaufbeuren. Foto: privat

Tournéetheater Thespiskarren präsentiert Goethes Wahlverwandtschaften

Am Mittwoch, 08.11.2017 um 20 Uhr im Stadttheater Kaufbeuren. Eine Veranstaltung des Kulturrings Kaufbeuren

Informationen zum Stück

Goethe – Wahlverwandtschaften

  • Bühnenfassung, Regie und Kostüme: Silvia Armbruster
  • Bühne: Barbara Kaesbohrer
  • Lichtkonzept: Hans Peter Boden
  • Choreographie: Ramses Siegel
  • Musik: Melanie, Michael Nyman, Arvo Pärt, Maurice Ravel
  • Mit Hans Piesbergen, Julia Jaschke, Christian Kaiser,Corinne Steudler (4 Mitwirkende)

INHALT

Ein malerischer Landsitz, ein verliebtes Ehepaar in den besten Jahren. Ein guter Freund und eine Nichte sollen die Idylle bereichern. Doch wahlverwandte Anziehungskräfte setzen Leidenschaften in Gang, die in einem geheimnisvoll gezeugten Kind sichtbar werden…

Eduard ein außergewöhnlich charmanter, unterhaltender Mann und Charlotte, eine lebenserfahrene, kultivierte Frau in der Blüte ihrer Jahre, haben sich von allen gesellschaftlichen Verpflichtungen zurückgezogen und genießen ungestört ihr gemeinsames Leben auf ihrem Landsitz. Bis Otto auftaucht, der Jugendfreund Eduards, ein stellungsloser Architekt, der sich mit großer Energie in die Gestaltung der Gartenanlage einmischt. Von der Schaffenskraft des Freundes angesteckt arbeitet Eduard mit; Charlotte sieht ihren Ehemann bald nur noch abends. Da trifft Ottilie ein, Charlottes Nichte, die ihr Internat verlassen musste. Charlotte nimmt sich ihrer mütterlich an. Beinahe gelingt es ihr, Harmonie und Gleichklang in der kleinen Runde zu stiften, da kommt ein weiterer Gast und stört das sensible Gleichgewicht: die Liebe.

Beinahe unmerklich tritt sie ein, entflammt die vier Herzen. Völlig ungehemmt verlieben sich Eduard und Ottilie ineinander – Weniger ungezügelt, doch ebenso hingebungsvoll begehren sich auch Charlotte und Otto, die „vernünftig“ mit der Situation umzugehen versuchen. Charlotte ist es, die einer Scheidung nicht zustimmt, da sie entdeckt, dass sie von Eduard schwanger ist...  

KÜNSTLERISCHE GESAMTLEITUNG Theater Wahlverwandte

Silvia Armbruster studierte an der LMU-München Philiosophie und Germanistik und assistierte währenddessen bei George Tabori und Hans Kresnik. Nach Abschluß des Studiums folgten eigene Inszenierungen, die mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurden, darunter dem Preis der Akademie der Schönen Künste, Frankfurt für „Venus und Adonis“ von Shakespeare, dem Preis der Bayerischen Theatertage 2000 für „Hyänen“, drei Inthega-Plazierungen für „Viel Lärm um Nichts“ von Shakespeare, für „Geschlossene Gesellschaft“ von Sartre und für „Die Legende vom heiligen Trinker“ nach Joseph Roth, sowie mit drei AZ-Sternen für „Wahlverwandtschaften“ nach Goethe, „Zarah 47“ von Peter Lund und für „Hello again“ von Michael LaChiusa.

Silvia Armbruster gelingt es immer wieder, mit ihren Klassiker-Adaptionen, die literarischen Vorlagen lebendig und bewegend auf die Bühne zu bringen und autarke Theaterabende zu kreieren. Für das Tourneetheater THESPISKARREN überzeugte sie zuletzt mit ihrer Dramatisierung von „Die Legende vom heiligen Trinker“ u. a. mit Ernst Konarek und Wolfgang Seidenberg in den Hauptrollen.

PRESSESTIMMEN

Wahlverwandtschaften zeitlos aktuell inszeniert

…….. Die Formulierungen waren originalgetreu Goethe, und doch hatten die „Wahlverwandtschaften“ in der Werner-Jaeger-Halle überzeitliche Aktualität. In Silvia Armbrusters Dramatisierung des Goethe-Romans beeindruckte das Ensemble der Theatergastspiele Kempf mit einem Schauspiel, das zum Vexierspiel heiterer, geradezu verspielter Elemente und tragisch aufwühlender Momente geriet.
(anw) – Rheinische Post, 15.10.2010

Tiefgang, Spannung und Unterhaltung
…………..Eine beeindruckende Umsetzung des Goethe-Stoffes, minimalistisch, intensiv, kreativ, zeitgemäß, voller Überraschungen und dabei ganz dicht am Original.
Von Bärbel Knill – Augsburger Allgemeine, 25.9.2010

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