Quelle: Lebenshilfe Ostallgäu e.V. / Pressestelle

Starker Start für kleine Helden

Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren macht am Welt-Frühgeborenen-Tag auf die besondere Situation von Familien mit Frühgeborenen aufmerksam

Stefanie Ugurlu (links, Nachsorgeschwester am Klinikum Kaufbeuren) und Cornelia Schunke, Koordinatorin der Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren, machen plakativ auf die Aktion „Starker Start für kleine Helden“ aufmerksam. Foto: Lebenshilfe Ostallgäu
Die Kinderstation des Klinikums Kaufbeuren setzt zum Welt-Frühgeborenen-Tag ein Zeichen: Stefanie Ugurlu (links, Nachsorgeschwester am Klinikum Kaufbeuren) und Cornelia Schunke, Koordinatorin der Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren, machen plakativ auf die Aktion „Starker Start für kleine Helden“ aufmerksam. Foto: Lebenshilfe Ostallgäu

Weltweit ist eines von zehn Babys ein Frühchen, das heißt es werden jährlich ungefähr 15 Millionen Babys zu früh geboren. Um auf die besondere Situation von Familien mit Frühgeborenen aufmerksam zu machen, gibt es die Aktion „Starker Start für kleine Helden“, die am Welt-Frühgeborenen-Tag, dem 17. November, ein Zeichen für betroffene Familien setzt.

Die Mitarbeiterinnen der Harl.e.kin-Nachsorge Kaufbeuren, dem gemeinsamen Angebot der Lebenshilfe Ostallgäu und des Klinikums Kaufbeuren, dekorierten die Kinderstation und verschickten Aktionspakete an betroffene Familien. „Eine Frühgeburt kann jeden treffen. Bei etwa der Hälfte aller Fälle ist die Ursache unbekannt,“ macht Cornelia Schunke, Harl.e.kin-Koordinatorin in Kaufbeuren, noch einmal die Thematik deutlich.

Auch heute hänge die Überlebenschance eines Frühchens immer noch stark von dem Geburtsland des Kindes ab. In einkommensschwachen Ländern überleben nur die Hälfte aller Babys, die vor der 32. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen. Risikofaktoren für Frühgeburten sind Mehrlings-Schwangerschaften, Infektionen und chronische Erkrankungen (z.B. Diabetes, Asthma, Nierenerkrankungen), Schwangerschaftskomplikationen (z.B. Präeklampsie, Schwangerschaftsdiabetes), Übergewicht, Untergewicht, Stresslevel und viele mehr.

Die Harl.e.kin-Nachsorge ist ein Nachsorgeangebot für Familien mit früh- und risikogeborenen Kindern, die nach der Geburt in der Kinderklinik intensivmedizinisch versorgt werden mussten und bei denen der Schritt nach Hause Unsicherheit und Ängste mit sich bringt. In dieser schwierigen Übergangsphase werden die Familien durch ein Nachsorgetandem bestehend aus einer aus der Klinik bekannten Kinderkrankenschwester und eine erfahrene Fachkraft aus der Frühförderstelle der Lebenshilfe begleitet.

Seit 2007 wurden durch Harl.e.kin-Kaufbeuren ca. 350 Familien betreut, in den letzten Jahren waren es ca. 25 bis 30 neu aufgenommene Familien pro Jahr. Die Dauer der Nachsorge wird individuell nach Bedarf mit der Familie abgestimmt und kann zwischen wenigen Wochen und mehreren Monaten liegen. Teilweise werden die Familien bis in das zweite Lebensjahr des Kindes begleitet.

Das Angebot der Harl.e.kin-Nachsorge ist für die betroffenen Familien kostenfrei.

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