Stadtmuseum Kaufbeuren zeigt eine Fotoausstellung von Hermine Oberück und Gertraud Strohm-Katzer

„Ich integriere mich von frühmorgens bis spätabends“

Zwei Migrationsgeschichten aus der Ausstellung: Carmela D. aus Italien und Haikim H. aus Afghanistan. Foto: Hermine Oberück

Eine Fotoausstellung von Hermine Oberück und Gertraud Strohm-Katzer

Zeitraum: 18.03.2016- 3.07.2016

Anlässlich des 70jährigen Jubiläums der Stadtteilgründung von Neugablonz präsentiert das Stadtmuseum Kaufbeuren eine Ausstellung zum Thema Migration. In Kooperation mit dem Isergebirgs Museum Neugablonz und parallel zur Ausstellung „70 Jahre Neugablonz. Ein fotografischer Streifzug“ wird die Foto-Ausstellung „Vom Wegmüssen und Ankommen“ gezeigt. Anhand von Porträtfotos und Texten werden die Geschichten, Erfahrungen und Eindrücke von einzelnen Migranten erzählt werden, die in Deutschland angekommen sind, hier inzwischen ein neues Leben aufgebaut haben oder noch im Ungewissen leben, wie ihre Zukunft aussieht. Ob Gastarbeiter, Heimatvertriebene, aus religiösen oder politischen Motiven Verfolgte, Kriegs- oder Wirtschaftsflüchtlinge, sie alle haben ihre Heimat verlassen und hoffen in der Fremde auf eine neue, bessere Zukunft. Die Ausstellung soll zur Begegnung mit diesen Menschen und ihren Schicksalen einladen.

Erweiterung der Ausstellung um Kaufbeurer Migrationsgeschichten

Die Ausstellung ist ein Projekt der Bielefelder Fotografin Hermine Oberück und der Mindener Kulturmanagerin Gertraud Strohm-Katzer. 2006 begonnen, umfasst die Sammlung mittlerweile mehr als 70 Porträts und persönliche Aussagen von Flüchtlingen, Arbeitsmigranten und Zuwanderern der ersten und zweiten Generation sowie von Heimatvertriebenen. Die Ausstellung hat bisher 19 Stationen durchlaufen, an jedem Ort hat sich der Kreis der Porträtierten erweitert. Auch jetzt in Kaufbeuren sind wieder drei neue Porträts hinzugekommen.

Projekt „Kaufbeurens Geschichte weitererzählen“

Begleitend zur Fotoausstellung findet das Projekt „Kaufbeurens Geschichte weiterzählen“ statt, bei dem Teilnehmer mit und ohne Migrationshintergrund einen eigenen Bereich der Ausstellung gestalten. Unter der Anleitung von Kuratorin Dr. Frauke Miera erarbeitete eine Gruppe von neun Teilnehmern verschiedener Nationalitäten, die alle in Kaufbeuren leben, in insgesamt fünf Workshops einen eigenen Bereich für die Ausstellung. Bei der Erarbeitung der Inhalte spielen sowohl die unterschiedlichen Herkunftsorte der Teilnehmer eine Rolle als auch die Frage, wie die Gruppe Kaufbeuren wahrnimmt. Dieses Projekt findet im Rahmen des EU-Förderprogramms EMEE (Eurovision – Museums Exhibiting Europe) statt. Kooperationspartner sind hier die Universität Augsburg sowie die Volkshochschule Kaufbeuren.

Abwechslungsreiches Begleitprogramm

Zur Ausstellung wird ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm entwickelt. Besucher des Isergebirgs Museums erhalten gegen Vorlage der Eintrittskarte ermäßigten Eintritt im Stadtmuseum Kaufbeuren.

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