Quelle: Stadt Kaufbeuren / Bau- und Umweltreferat

Stadt Kaufbeuren zeigt in PK die nächsten Schritte auf

Fortschreibung und Erweiterung des Rahmenplans für die Kaufbeurer Innenstadt. Das Video der Pk sowie alle weiteren Infos

Ab jetzt können sich alle Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer mit ihren Ideen und Anregungen in die Sanierung und Aufwertung der Kaufbeurer Innenstadt einbringen. Die Stadt Kaufbeuren führt in Zusammenarbeit mit dem Würzburger Architektur- und Stadtplanungsbüro Haines-Leger Bürgerbeteiligungsformate durch, die auch in Zeiten von Corona möglich sind.

Mit Hilfe der Städtebauförderung beabsichtigt die Stadt Kaufbeuren die Sanierung, Stärkung und Aufwertung der Innenstadt in einem erweiterten räumlichen Umgriff fortzusetzen sowie neu zu beleben. Dafür wird - aufbauend auf den Ergebnissen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) von 2017 - der vorliegende städtebauliche Rahmenplan für die Innenstadt aus dem Jahr 2008 fortgeschrieben und ergänzt.

Die relativ schlechte Tonqualität bitten wir zu entschuldigen.

Im Ergebnis soll der Rahmenplan ein Ziel- und Maßnahmenkonzept bereitstellen, welches der Stadt als neues Instrument für die zukünftige Innenstadtsanierung dient. Untersucht wird der Kern der Kaufbeurer Altstadt mit dem südlichen Teil, das angrenzende Gebiet und die Anbindung um den Jordanpark, das Bahnhofsumfeld, das Gebiet um die Kulturwerkstatt sowie der Afraberg.

Bürgerbeteiligung als wichtiger Wegweiser

Im Rahmen der Fortschreibung des Rahmenplans werden die Bürgerinnen und Bürger aktiv in den Planungsprozess eingebunden. Das Baureferat der Stadt Kaufbeuren zählt auf eine hohe Beteiligung der Bevölkerung durch wichtige Hinweise, Wünsche und Anregungen der Bürger.

Damit trotz der aktuellen Auswirkungen der Corona-Pandemie die Kaufbeurer in dem Erstellungsprozess des städtebaulichen Rahmenplans eingebunden werden können, wurden die ursprünglich geplanten Beteiligungsformate angepasst. „Beteiligungsprozesse müssen sich angesichts der Abstandsregelungen verändern, um wirksam zu bleiben. Mit klugen digitalen Lösungen kann die Beteiligung für die Bürger interaktiver, breiter und natürlich auch einfacher gestaltet werden als bisher,“ so der Baureferent der Stadt Kaufbeuren, Helge Carl.

So funktioniert die Bürgerbeteiligung

Eine interaktive Onlinebeteiligung über das sogenannte ePIN Verfahren ist bequem von unterwegs oder Zuhause aus möglich. Ab Donnerstag, den 1. Oktober, ist das Portal unter www.kaufbeuren.e-pin.eu geöffnet.
ePIN ist ein elektronisches Beteiligungsformat, das es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, ihr Wissen um den Ort sowie Visionen und Wünsche für die Innenstadt Kaufbeurens einzubringen.

Mit ePIN können Ideen online und anonymisiert  in einem Stadtplan platziert sowie Beiträge der Mitbürger verfolgt und kommentiert werden. Mit den Daumen-Buttons „gefällt mir“ und „gefällt mir nicht“ besteht die Möglichkeit, bereits eingestellte Ideen von anderen zu bewerten. So können alle gemeinsam auch digital in einen bürgerschaftlichen Dialog miteinander treten. Personenrelevante Daten werden dabei natürlich nicht preisgegeben.

Darüber hinaus eröffnet ePIN die Möglichkeit, neue Gruppen der Bürgerschaft in den Beteiligungsprozess einzubinden, um somit eine breite Beteiligung zu erreichen.

Das Bürgerbeteiligungstools ePIN bindet die neuen Medien, PC, Tablet und Smartphone unmittelbar in den Kommunikationsprozess mit ein. Die interaktive Onlinebeteiligung ist bis zum 15. November 2020 möglich.

Die Kaufbeurer Bauameise wird am Infostand am kommenden Donnerstag auf dem Wochenmarkt anzutreffen sein. Foto: Stadt Kaufbeuren
Die Kaufbeurer Bauameise wird am Infostand am kommenden Donnerstag auf dem Wochenmarkt anzutreffen sein. Foto: Stadt Kaufbeuren

Als zweite und zusätzliche Möglichkeit werden die Kaufbeurerinnen und Kaufbeurer nach ihren Ideen und Anregungen zur weiteren städtebaulichen Entwicklung der Kaufbeurer Innenstadt befragt. Für die sogenannte aufsuchende Bürgerbeteiligung wird bereits am kommenden Donnerstag, den 1. Oktober, ein Informationsstand auf dem Wochenmarkt in der Kaiser-Max-Straße errichtet. Während des Marktes besteht die Möglichkeit, sich über das Verfahren zu informieren und mündlich sowie schriftlich Ideen einzubringen. Unser Maskottchen, die Kaufbeurer Bauameise, wird dabei für Aufmerksamkeit unter den Marktbesuchern sorgen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse bittet um rege Beteiligung am Verfahren: „ Ich hoffe, dass die Bürgerinnen und Bürger diese Chance nutzen, um die weitere Entwicklung unserer Innenstadt aktiv mitzugestalten. Sie sind schließlich die Experten des Alltags.“

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