Quelle: Lebenshilfe Ostallgäu e.V. / Pressestelle

Premiere an der Kletterwand: Special Olympics in Kaufbeuren

Die bundesweit erste Kletterveranstaltung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Talente der Lebenshilfe Ostallgäu stehen ganz oben

Foto: Lebenshilfe Ostallgäu
Foto: Lebenshilfe Ostallgäu

Premiere an der Kletterwand: Special Olympics in Kaufbeuren

Die bundesweit erste Kletterveranstaltung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Talente der Lebenshilfe Ostallgäu stehen ganz oben.

Mächtig Trubel und aufgeregte Teilnehmer: Der erste offizielle Kletterwettbewerb von Special Olympics, der Sportorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung, feierte im Kletterzentrum Kaufbeuren Premiere. Neben Special Olympics Bayern (SOBY) wurde der Wettbewerb gemeinsam mit der Lebenshilfe Ostallgäu und der DAV-Sektion Kaufbeuren-Gablonz veranstaltet. Rund 80 Teilnehmer aus ganz Deutschland reisten dafür ins Ostallgäu.

„Wir hatten noch nie so viel Zuspruch für einen neuen Wettkampf. Man merkt, dass wir mit der Sportart Klettern einfach den Nerv der Zeit treffen“, begründet Carsten Schenk, Koordinator Sport bei Special Olympics Bayern, das breite Teilnehmerfeld. Für den Wettbewerb wurden acht Routen vorgegeben, die jeder Teilnehmer durchlaufen sollte. Nach dem Prinzip von Special Olympics wurde das Teilnehmerfeld in mehrere Leistungsgruppen unterteilt, dadurch können unterschiedliche Leistungsvermögen und -niveaus berücksichtigt werden. Die Gesamtzeit und –punkteanzahl bildete dann das Wertungsergebnis.

Fotos: Lebenshilfe Ostallgäu

„Wir führen einen Toprope-Wettbewerb durch, die Routen sind also maximal gesichert. Das Ziel ist, dass wirklich jeder Teilnehmer sich fordert, seine Leistung nach oben schraubt und natürlich Spaß am Klettern hat“, so Markus Reichart, Sportkoordinator bei der Lebenshilfe Ostallgäu und gleichzeitig für den Bereich Klettern bei Special Olympics zuständig. Da Wettkämpfe dieser Art vorwiegend durch Spenden und geringe Teilnehmerbeiträge finanziert werden, sind sie ohne Unterstützung ehrenamtlicher Helfer nicht zu stemmen. So waren im Kletterzentrum rund 20 freiwillige Helfer der DAV-Sektion Kaufbeuren-Gablonz den ganzen Tag über vertreten, die durchgängig sicherten und unterstützten, um den Wettbewerb durchführen zu können.

Begeistert vom Veranstaltungsteam in Kaufbeuren zeigte sich auch SOBY-Präsident Erwin Horak, der die Siegerehrung durchführte: „Gemeinsam haben wir allen Athleten einen wirklich gelungenen Wettbewerb hier im Ostallgäu bieten können.“ Er betonte, dass sich bei Special Olympics jeder zeigen und präsentieren darf, egal welche Leistung er erbringt. So z. B. auch in einem Sonderwettbewerb für Teilnehmer, die ein geringeres Leistungsniveau vorweisen.

Die Lebenshilfe Ostallgäu war mit über 30 Athleten am Wettbewerb vertreten, darunter der neunjährige Luca Steiner. Dieser kletterte mit der drittstärksten Zeit im Gesamtfeld zum Sieg in seiner Leistungsstufe und bekam von Kaufbeurens Sportpfleger Otto Richard Zobel dafür die Goldmedaille überreicht.

Aufgrund der großen Resonanz sind in diesem Jahr noch zwei weitere Special-Olympics-Kletterwettbewerbe in München-Freimann und Waldkraiburg vorgesehen. 2020 macht das Event dann erneut Station im Kletterzentrum Kaufbeuren.

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