Quelle: Abgeordnetenbüro Bernhard Pohl - Freie Wähler

Luftwaffenstandort auf dem Prüfstand

Pohl: Positive Tendenz für Kaufbeuren erkennbar!

Bildquelle: Abgeordnetenbüro Bernhard Pohl
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Luftwaffenstandort auf dem Prüfstand

Pohl: Positive Tendenz für Kaufbeuren erkennbar!

Der Kaufbeurer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (FREIE WÄHLER) sieht trotz der sich abzeichnenden zeitlich vorgezogenen Ausmusterung des Tornados einen positiven Trend hin zum Erhalt des Luftwaffenstandorts Kaufbeuren. Die Bundeswehr und auch namhafte politische Vertreter sehen die Zukunft nun wieder im Erhalt und Ausbau des Traditionsstandorts Kaufbeuren. „Seit dem Beschluss vom Oktober 2011, den Standort Kaufbeuren aufzugeben, hat sich eine Menge getan. Es ist uns gelungen, durch intensive Überzeugungsarbeit auf der politischen und militärischen Ebene deutlich zu machen, dass Kaufbeuren für die Luftwaffe die beste Lösung ist und als Standort darüber hinaus gestärkt und ausgebaut werden muss“, freut sich der Abgeordnete.

Pohl hat sich in den vergangenen Wochen intensiv in die Thematik der Tornado-Ersatzbeschaffung eingebracht. Dabei hat er sowohl den Eurofighter als auch die F-18 im Blick. „Egal wie auf Bundesebene entschieden wird, es ist wichtig, dass die komplette Ausbildung in Kaufbeuren verbleibt. Ich werde das bei meinem Gespräch am Donnerstag mit Spitzenvertretern des Boing-Konzerns und seines deutschen Partners auch noch einmal deutlich machen. Ich bin hierzu auch im ständigen Gespräch mit Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger“, erläutert Pohl. Eigentlich sei man davon ausgegangen, dass zumindest die Tornado-Ausbildung bis zum Ende des Jahrzehnts in Kaufbeuren verbleibt. Nachdem nun aber schon eine frühere komplette Ersetzung der Tornadoflotte im Raum steht, bestehe dringender Handlungsbedarf.

Der Abgeordnete verweist auch auf sehr positive Signale aus dem Verteidigungsministerium. In den Besuch des Inspekteurs der Luftwaffe am Standort, der für Anfang Juni geplant ist, setzt er große Hoffnung. „Dieser Besuch ist kein Zufall. Er ist vielmehr Ausdruck der klaren Erkenntnis, dass es sich lohnt, auf bewährte und vorhandene Strukturen zu setzen. Die Ausbildung am Luftwaffenstandort Kaufbeuren hat im vergangenen Jahrzehnt eine Auszeichnung nach der anderen erhalten. Das war kein Zufall, sondern ist Ausdruck der außergewöhnlichen Leistungsfähigkeit und der Freude der Menschen, hier ihren Dienst verrichten zu dürfen. Kaufbeuren und die Bundeswehr, das ist eine echte Win-Win-Situation“, stellt Pohl fest.

Der FREIE WÄHLER-Politiker sieht in der aktuellen Corona-Krise auch für die Zukunft eine Stärkung der Bundeswehr, was dem Standort zugutekommt. „Wir haben erkannt, dass akute Krisenbewältigung und der Kampf gegen eine Pandemie eine spezielle Form der Krisenreaktion erfordert.

Ich bin durchaus der Meinung, dass die Bundeswehr hier auch auf medizinischem Sektor ihren Beitrag in stärkeren Umfang als bisher leisten kann. Wer im Umgang mit biologischen Kampfstoffen geschult ist, wer unser Land vor Angriffen von außen zu schützen hat, besitzt eine besondere Expertise für akute Krisensituationen. Das können und müssen wir für zukünftige Fälle stärker nutzen. Hier sehe ich durchaus ein zusätzliches Betätigungsfeld auch für die medizinische Abteilung der Bundeswehr. Das kommt Kaufbeuren als künftiger Sanitätseinheit unmittelbar zugute“, so Pohl weiter.

Die Bayern-Koalition aus FREIEN WÄHLERN und CSU sei in besonderem Maße an einer Stärkung des Luft- und Raumfahrtstandorts Bayern interessiert. Man befinde sich auch hier im Austausch mit den CSU-Kollegen ebenso wie mit der bayerischen Staatsregierung. „Wir haben erst kürzlich einen gemeinsamen Antrag im Bayerischen Landtag zur Tornado-Nachfolge eingebracht, an dem ich maßgeblich mit beteiligt war. Ursprünglich war dabei zur Diskussion gestanden, den Standort Manching explizit mit aufzunehmen. Dies haben wir geändert, nachdem ich ausdrücklich auf den Ausbildungsstandort in Kaufbeuren hingewiesen habe. Die Schlacht ist noch nicht geschlagen, aber die Aussichten sind so positiv wie in den letzten knapp neun Jahren noch nie“, so Pohl abschließend.

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