Quelle: AOK Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu

Krankmeldungen 2021

Mehr Corona, weniger Atemwegsinfekte als 2020

Im Jahr 2021 entfielen in Kaufbeuren 6,1 und im Ostallgäu 5,9 Arbeitsunfähigkeitsfälle je 100 Versicherten auf die gesicherte Diagnose COVID-19 - gegenüber 2,0 bzw, 1,7 Arbeitsunfähigkeitsfällen 2020. Das zeigt die aktuelle Auswertung der AOK Bayern zum Krankenstand für 2021. Die Atemwegserkrankungen gingen im zweiten Pandemiejahr insgesamt weiter zurück. Ein Grund dafür könnten die bekannten Corona-Schutzmaßnahmen sein: Abstand halten, Hygienemaßnahmen beachten, Maske tragen, die die Ausbreitung anderer Krankheitserreger mutmaßlich stark eingedämmt haben. So waren bayernweit die Atemwegserkrankungen nicht länger der alleinige Hauptgrund für Krankschreibungen, sondern lagen mit den Muskel- und Skeletterkrankungen gleichauf (jeweils 32 Arbeitsunfähigkeitsfälle je 100 AOK-versicherte Beschäftigte). „In Kaufbeuren enttfielen 43 Krankmeldungen und im Ostallgäu 35 Krankmeldungen je 100 AOK-versicherte Berufstätige auf Atemwegserkrankungen, 38 bzw. 27 Krankmeldungen auf Muskel- und Skeletterkrankungen“, so Bernd Ruppert, Direktor der AOK-Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu.

Betrachtet man die Dauer der jeweiligen Erkrankung, so verursachen Muskel- und Skeletterkrankungen von allen Krankheitsarten weiterhin die meisten Ausfalltage. Statistisch gesehen war deswegen 2021 jeder AOK-versicherte Berufstätige aus Kaufbeuren 6,8 und aus dem Landkreis Ostallgäu 6,6 Tage krank geschrieben. 3,4 bzw. 2,8 Fehltage ergaben sich aus Atemwegserkrankungen, 0,8 Krankheitstage wegen nachgewiesener COVID-19-Erkrankung und 2,6 bzw. 3 Krankheitstage aufgrund von psychischen Erkrankungen.

Mehr Krankmeldungen und weniger Krankheitstage

Im zweiten Pandemiejahr 2021 haben sich mehr AOK-versicherte Beschäftigte krank gemeldet als 2020. „Die Gesamtzahl der Krankmeldungen stieg im Vergleich zum Vorjahr in Kaufbeuren um 11,8 % und im Ostallgäu um 4,2 %“, so Bernd Ruppert. Die durchschnittliche Dauer der Erkrankungen stieg in Kaufbeuren um 2,5 Prozent auf 20 Tage, im Ostallgäu sank die Dauer um 0,2 % auf 18 Tage. Zum Vergleich: In ganz Bayern war jeder AOK-versicherte Berufstätige durchschnittlich 17,5 Kalendertage krank. Damit sind die AOK-versicherten Beschäftigten in der Direktion Kaufbeuren-Ostallgäu im bayernweiten Vergleich kränker. Der Krankenstand in Kaufbeuren stieg im Vergleich zu 2020 um 0,5 Prozentpunkte bzw. im Ostallgäu um 0,3 Prozentpunkte. Er liegt damit in Kaufbeuren mit 5,5 Prozent (Ostallgäu 4,8%) weit über dem Bayernwert von 4,8 Prozent.
Der gesamte Regierungsbezirk Schwaben weist mit einem Krankenstand von 4,9 Prozent im Jahr 2021 ebenfalls einen höheren Wert auf als der Freistaat.

AOK unterstützt Betriebe auch in Pandemiezeiten

Trotz der Pandemie konnte die AOK Bayern 2021 rund 1.500 Unternehmen mit der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) erreichen und mit über 4.000 Aktivitäten unterstützen. Dafür hat die größte Krankenkasse im Freistaat ihr Angebot vor allem online weiter ausgebaut. Ein Schwerpunkt sind Angebote zur Stärkung der psychischen Gesundheit, beispielsweise mit Programmen wie „Stress im Griff“ oder „Gesund Führen“. Online-Seminare zu Themen wie „Resilienz“ oder „Gesund im Homeoffice“ konnten über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verzeichnen.

 

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