Quelle: Bündnis 90/Die Grünen, Ortsverband Kaufbeuren

Kaufbeurer Oberbürgermeisterwahl: Grüne und FDP nominieren Oliver Schill

Oliver Schill kandidiert und will neuen Politikstil in Kaufbeuren

V.l.n.r.: Maximilian Deisenhofer, Oliver Schill, Ulrike Seifert. Foto: Wolfgang Seiffert
V.l.n.r.: Maximilian Deisenhofer, Oliver Schill, Ulrike Seifert. Foto: Wolfgang Seiffert

Bei den Kommunalwahlen am 15. März 2020 hat Kaufbeuren die Wahl. Oliver Schill kandidiert als Oberbürgermeister der Grünen und der FDP. Der Experte für kommunale Finanzen verspricht, als Rathauschef den Stadtrat wieder zu einem Ort der Ideen, einer konstruktiven Debattenkultur und zum Motor einer gemeinsamen aktiven Stadtentwicklung zu machen.

Auf der Nominierungsversammlung der Grünen begrüßte die Vorstandssprecherin Ulrike Seifert die geladenen Mitglieder und Listenkandidat*innen, die Schill einstimmig wählten und unter großem Applaus zum Oberbürgermeisterkandidaten für Kaufbeuren machten. Als gemeinsamen Wahlvorschlag von Ortsvorstand und Fraktion stellte Seifert den Fraktionsvorsitzenden Oliver Schill vor:

„Oliver ist ein Familienmensch, tief verwurzelt in Kaufbeuren und ehrenamtlich in der städtischen Kultur und im Vereinsleben aktiv. In allen seinen Tätigkeiten ist er verlässlich und nimmt immer alle mit bei der Zusammenarbeit.“ In der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kaufbeurer Stadtrat sei Schill seit 2014 „Berater, Vernetzer, Stratege und in der männlichen Minderheit.“ Als Oberbürgermeister wäre Schill ein Rathauschef, der „alle Bürger mit ins Boot holt, die Ideen anderer honoriert, Minderheiten mitbeteiligt und mit Visionen, Mut und Zuversicht eine zukunftsfähige Entwicklung der Stadt Kaufbeuren gestalten und moderieren kann“, erklärte Seifert.

Viel Unterstützung und kooperative Zusammenarbeit in Kaufbeuren

Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen engagierten Organisationen und Institutionen in Kaufbeuren sei ein wichtiges Anliegen der Grünen um Schill, betonte die Ortsvorsitzende, und übergab das Wort an die Fraktionsvorsitzende der FDP im Kaufbeurer Stadtrat, Angelika Zajiek. „Die FDP wünscht sich ein Stadtoberhaupt, das die Belange der Bürger 365 Tage im Jahr ernst nimmt, und nicht nur ein Mal im Jahr für 24 Stunden“, so Zaijek. Oliver Schill sei ein würdiger Vertreter der Interessen aller Kaufbeurer Bürger. Die FDP wolle ihn daher nicht nur ideell unterstützen, sondern auch offiziell als Kandidaten nominieren.

In seiner eigenen Rede verzichtete Schill auf die üblichen Inhalte bei Bewerbungen für politische Ämter. Die Bearbeitung der Themenfelder „Natur, Umwelt und Soziales in der Stadtentwicklung“ seien eine Selbstverständlichkeit und müsse nicht eigens versprochen werden. Ebenso sei völlig klar, dass Schill mit seiner beruflichen Expertise als Diplom-Kaufmann und beratender Betriebswirt insbesondere bei kommunalen Finanzen sich auch um die Belange der Wirtschaft kümmere.

Eine Freude, sich für Kaufbeuren zu engagieren

Viel wichtiger für seine Motivation, Oberbürgermeister zu werden, sei für Schill der Politikstil, der durch den Oberbürgermeister als Sitzungsleiter und Vorsitzendem des Stadtrats entscheidend geprägt und vorgelebt werde.

„Ich will als Oberbürgermeister dafür sorgen, dass es wieder eine Freude ist, sich für seine Stadt engagieren zu können. Ich will als Oberbürgermeister voller Überzeugung den Stadträten zeigen, dass ihre Ideen willkommen sind und und ihr Engagement geschätzt wird“, erklärte Schill und bekräftigte sein Anliegen besonders im Hinblick auf die anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten für den Stadtrat:

„Wenn es so weiterläuft, wie bisher, dann ist es schnell dahin mit der Motivation, Kreativität und dem Engagement. Wir können es uns schlichtweg nicht leisten, dass das Potential, die Kompetenz und das fachliche Wissen der Kaufbeurer Kandidatinnen und Kandidaten nicht genutzt, ja sogar verbrannt wird. Ich will als Oberbürgermeister, dass im Stadtrat wirklich wieder das Beste für unsere Stadt einsteht!“

Der Landtagsabgeordnete Max Deisenhofer – Neffe des langjährigen Amtsgerichtsdirektor und Kaufbeurer CSU-Oberbürgermeisterkandidaten von 1992, Dr. Ulrich Deisenhofer, – leitete schließlich die Wahl, die in geheimer Abstimmung ein eindeutiges Ergebnis hatte: 100 % für Oliver Schill. Auch bei der zusätzlichen Nominierung durch die FDP am nächsten Tag erfolgte die Zustimmung, sodass Schill als gemeinsamer Wahlvorschlag von Grünen und der FDP zur Oberbürgermeisterwahl am 15.03.2020 für Kaufbeuren antritt.

Weitere Informationen: www.gruene-kaufbeuren.de

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