Kaufbeurer Fußgängerzone erstrahlt in neuem Glanz

Feierliche Eröffnung nach nur neun Monaten Bauzeit. Eckpunkte zur Neugestaltung der Kaufbeurer Fußgängerzone - alle Daten und Fakten

Foto: Marketingagentur Tenambergen
Foto: Marketingagentur Tenambergen

Nach weniger als einem Jahr Bauzeit wird die neu gestaltete Kaufbeurer Fußgängerzone am Freitag, den 17. November um 18 Uhr durch Oberbürgermeister Stefan Bosse am Obstmarkt feierlich eröffnet. Nach den offiziellen Ansprachen unterhält das Octetto di Jazz mit Livemusik. Den Höhepunkt und offiziellen „Startschuss“ bildet gegen 18.30 Uhr ein Feuerwerk. Gleichzeitig lädt die Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren ab 17 Uhr zum Candle-Light-Shopping in die Altstadt. Bis 22 Uhr können Groß und Klein durch die bunt erleuchtete Altstadt und die Geschäfte bummeln.

Nach 40 Jahren stand das Herzstück der Kaufbeurer Innenstadt,  die Fußgängerzone, vor der Sanierung. In einer zweijährigen Vorbereitungs- und Planungsphase wurde auch ein Planungswettbewerb durchgeführt. Dabei wurden 20 Arbeiten eingereicht. Eine Jury kürte daraus den Sieger, realgrün Architekten aus München, die mit der Detailplanung beauftragt wurden. Im März 2017 war es dann soweit: Der Startschuss für die Umsetzung der Baumaßnahmen fiel. Um die Sanierung möglichst bis zum Jahresende abschließen zu können, wurde immer an mehreren Abschnitten parallel gearbeitet. Diese waren nicht länger als 30 Meter, um zu garantieren, dass Feuerwehr und Rettungsdienst jederzeit jeden Ort in der Kaufbeurer Altstadt erreichen konnten. Auch die Belieferung der Geschäfte in der Innenstadt wurde so gewährleistet. Zusätzlich konnte so der Fußgängerverkehr zu den Geschäften während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten werden.

Wichtig war von Anfang an die Information und Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger – bei verschiedenen Veranstaltungen wie zum Beispiel den monatlichen Informationsrunden zum Baufortschritt, über das begleitende Baustellenmarketing sowie online über die Website www.kaufbeuren-baut.de.

Inzwischen sind die Baumaßnahmen im Wesentlichen abgeschlossen und die Kaufbeurer können sich über die neugestaltete Fußgängerzone mit neuem Pflaster, moderner Ausstattung und neuer Bepflanzung freuen. Restarbeiten werden noch bis Ende des Jahres andauern, zum Beispiel die Anbringung der Straßenbeleuchtung, die Freischaltung des WLAN-Zugangs oder letzte Pflasterarbeiten.

Oberbürgermeister Stefan Bosse freut sich, dass die neugestaltete Fußgängerzone bereits jetzt eröffnet werden kann: „Auf dieser Sanierung lag ein hoher Erwartungsdruck. Ich kann mich in den letzten Jahren an keine Baumaßnahme erinnern, von der derart viele Bürgerinnen und Bürger betroffen waren. Es war ein enormer Kraftakt. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für ihre großartige Leistung.“

Erhöhte Förderung der Neugestaltung

Die Kosten für die Sanierung und Neugestaltung der Fußgängerzone belaufen sich auf knapp fünf Millionen Euro, davon werden 1,1 Millionen Euro durch das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm IV-Aktive Zentren und den Struktur- und Härtefonds für städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen gefördert.

Im Rathaus freut man sich, dass sich Bund und Freistaat an der Investition in die Kaufbeurer Altstadt beteiligen. „Damit können wir Dinge realisieren, die sonst nicht machbar wären, und eine bessere Qualität anstreben, zum Beispiel hochwertige Granitbeläge oder attraktive Ausstattungsgegenstände“, erklärt Helge Carl, Baureferent der Stadt Kaufbeuren.

Eckpunkte zur Neugestaltung der Kaufbeurer Fußgängerzone - alle Daten und Fakten.

Spatenstich: 1. März 2017
Eröffnung: 17. November 2017

  • In weniger als einem Jahr wurden circa 4.000 Quadratmeter in der Kaufbeurer Altstadt saniert und neu gestaltet: Schmiedgasse, Obstmarkt, Salzmarkt und angrenzende Gäßchen.
  • Während der gesamten Bauphase waren alle Geschäfte für Fußgänger zu erreichen.
  • Der Großteil der Arbeiten konnte bis zur Eröffnung abgeschlossen werden. Restarbeiten wie die Anbringung der Beleuchtung oder restliche Pflasterarbeiten laufen noch bis Ende des Jahres.

Zahlen & Fakten

  • Ca. 120.000 Steine oder 3.870 Quadratmeter Granitsteine aus dem Steinbruch Hötzendorf im bayerischen Wald wurden verlegt.
  • Die Mitarbeiter des beauftragten Bauunternehmens Hubert Schmid haben rund bis Mitte November rund 26.000 Arbeitsstunden geleistet.
  • Außer dem Kanal wurden im Untergrund des Sanierungsgebietes zahlreiche Versorgungsleitungen erneuert oder neu verlegt: Gas- und Stromleitungen, Verkabelung für Straßenbeleuchtung, sogenannte Speed Pipes für Glasfaserkabel, in Teilbereichen auch neue Wasserleitungen.
  • Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurden Glasfaserleitungen verlegt, um in der Fußgängerzone kostenloses WLAN anbieten zu können.

Neuerungen bei der Ausstattung

  • Acht neue Sitzbänke sowie acht neue Müllbehälter. Der Obstmarkt wurde mit acht Platanen begrünt.
  • Die Kanaldeckel im Bereich der Fußgängerzone schmückt das Stadtwappen.
  • Bis Ende des Jahres wird am Salzmarkt ein Trinkbrunnen errichtet.
  • Auch die Straßenleuchten wurden passend zur neuen Anmutung modernisiert. Insgesamt werden 29 neue Straßenleuchten angebracht.
  • Das Motto der Neugestaltung: „So wenig Ausstattung wie möglich, so viel Zweck wie nötig.“ Das beauftragte Planungsbüro realgrün aus München ist mit dem Ziel angetreten, den Straßenraum in der Fußgängerzone aufzuräumen und gestalterisch zu beruhigen, damit die historische Kulisse wieder besser zur Geltung kommt.

Kosten

  • Knapp fünf Millionen Euro, davon werden 1,1 Millionen Euro durch das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm IV-Aktive Zentren und den Struktur- und Härtefonds für städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen gefördert.

Partner bei der Neugestaltung

  • Planungsbüro: realgrün Landschaftsarchitekten, München
  • Baufirma: Hubert Schmid GmbH, Marktoberdorf
  • Ingenieurbüro Mooser, Kaufbeuren
  • Grünbau Allgäu GmbH, Marktoberdorf

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