Quelle: Stadt Kaufbeuren / Abteilung Kultur

„Kaufbeuren leuchtet“ im November

Stadtverwaltung beschließt eine Verschiebung der Open-Air-Veranstaltung

Ausschnitt aus "Begegnungen" - Fassadenmapping von Vanessa Hafenbrädl. Foto: Stadt Kaufbeuren, Abteilung Kultur
Ausschnitt aus "Begegnungen" - Fassadenmapping von Vanessa Hafenbrädl. Foto: Stadt Kaufbeuren, Abteilung Kultur

Die für 14.-18. April geplante Lichtkunst-Veranstaltung „Kaufbeuren leuchtet“ auf dem Spitalhof wird erneut verschoben. Dazu hat sich die Stadt Kaufbeuren schweren Herzens entschlossen.

Angesichts der Lockdown-Verlängerung und der fortdauernden Beschränkungen für die Allgemeinheit halten die Verantwortlichen ein Veranstaltungsprojekt der Stadt auch in reduzierter Form für nicht angemessen. „Unser Ziel war, mit „Kaufbeuren leuchtet“ ein Lebenszeichen der Kultur und eine Botschaft der Zuversicht zu senden“, erläutert Projektleiterin Barbara Lackermeier. „Unter den derzeitigen Vorzeichen besteht das Gebot der Stunde jedoch darin, auch als Stadt Vorbildfunktion zu übernehmen und auf jeglichen Anreiz zu Menschenansammlungen zu verzichten.“

Neuer Aufschlag im November 2021

Bis zuletzt hatte die verantwortliche städtische Abteilung Kultur gehofft, das Lichtkunstevent durchführen zu können. Doch „Kaufbeuren leuchtet“ lebt von der ungezwungenen, lockeren Atmosphäre und dem Flair des Spitalhofs.

Die derzeitigen Schließungen von Kunsthaus und Gastronomie lassen jedoch deren aktive Beteiligung nicht zu und führen zu einer merklichen Reduzierung des eigentlichen Veranstaltungskonzepts. Eine erneute Verschiebung kommt wegen des zunehmend späteren Sonnenuntergangs nicht in Frage.

Die Abteilung Kultur plant die Durchführung mit dem aktuellen Konzept nun für den 10.-14. November dieses Jahres.

Motto „Begegnungen“

In Vanessa Hafenbrädls Projektion werden unter dem Motto „Begegnungen“ historische Kaufbeurer Persönlichkeiten auf heutige Kaufbeurer Bürger*innen treffen.

Viele unterschiedliche Menschen aus Kaufbeuren und Umgebung haben an einem Aktionstag im vergangenen Oktober teilgenommen. Hafenbrädl hat dabei porträtiert und gefilmt. Sie verspricht den Besuchern einen bunten Querschnitt durch die Stadtbevölkerung und so manche Überraschung.

Begleitet wird diese Arbeit durch eine Sound-Collage der Münchner Künstlerin Anna McCarthy sowie einer Kooperation von Hafenbrädl mit der Textilkünstlerin Nani Weixler.

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