Quelle: Marketingagentur Tenambergen

Joker verlieren Testspiel in Heilbronn mit 7:2

Mitteldrittel zum vergessen leutet deutliche Niederlage zum Abschluss der Vorbereitung ein - Testpielphase wurde aber positiv bestritten

Foto: Benjamin Lahr (Archivbild)
Foto: Benjamin Lahr (Archivbild)

Das letzte von insgesamt sechs Testspielen stand am Sonntagabend für den ESV Kaufbeuren im Zuge der Vorbereitung auf die am Freitag den 1. Oktober beginnende DEL2 Hauptrunde auf dem Programm. Dabei waren die Joker beim Ligakonkurrenten Heilbronner Falken zu Gast. Das Spiel begann anstatt um 18:30 Uhr erst um 19:15 Uhr, da der ESVK Bus lange im Stau stand und somit nicht pünktlich in Heilbronn eingetroffen ist. Joker Trainer Rob Pallin musste leider auf Torhüter Stefan Vajs verzichten, der nach seinem starken Comeback am Freitag gegen Ravensburg leichte Probleme hatte und somit vorsorglich nicht mit nach Heilbronn fuhr. Maximilian Meier stand damit im Tor und sein Backup war Sebastian Graf. Ansonsten stand dem US-Amerikaner das gleiche Lineup wie gegen die Towerstars zur Verfügung.

Die Heilbronner setzten auch sofort zu Spielbeginn zwei, drei härtere Aktionen ein, welche den Jokern so gar nicht schmeckten. Im Zuge dessen kamen die Kaufbeurer auch zu zwei Überzahlsituationen, die aber leider ungenützt blieben. Es dauerte dann aber gute zehn Minuten, bis die Falken das erste Mal gefährlich vor das Tor von Maxi Meier kamen, hatten dabei dann aber auch Pech, dass der Schuss von Jeremy Williams nur die Latte streifte. Die Hausherren waren nun deutlich besser im Spiel und kamen auch zum einem oder anderen guten Torabschluss. Maximilian Meier im Tor der Joker aber war stets zur Stelle. Das Gleiche galt auch für Luca Ganz im Tor der Falken, der 18 Jahre alte Torhüter, der mit einer Förderlizenz von den Adlern Mannheim für die Falken ausgestattet ist und seine ersten Schritte im Nachwuchs des ESV Kaufbeuren machte, zeigte ebenfalls eine tadellose Leistung. Folgerichtig ging es mit einem Spielstand von Null zu Null in die erste Pause.

Drittes Powerplay im zweiten Drittel

Zu Beginn des 2. Drittels hatten die Joker dann ihr bereits drittes Powerplay an diesem Abend. Aber wie schon im ersten Drittel hatten die Kaufbeurer so gar keine Anstalten gemacht ein gutes und schnelles Überzahlspiel aufzuziehen. Im Gegenteil. Die Allgäuer agierten sehr pomadig und folgerichtig hatten die Heilbronner mit einem Break die beste Chance zu bieten. Maximilian Meier blieb aber der Sieger gegen Jeremey Wiliams. Kaum waren die Falken wieder komplett, tauchte Justin Kirsch alleine vor dem Kaufbeurer Tor auf und versenkte in der 23. Minute eiskalt zum 1:0 für die Falken. Die Joker brachten sich durch viele Ungenauigkeiten nun immer wieder selbst in große Probleme. Vor allem die ersten beiden Sturmreihern der Joker waren hiervon betroffen. Einen weiteren Fehler in der Kaufbeurer Zone, der ESVK war in Scheibenbesitz und das eigentlich ohne großen Gegnerdruck, verlor diese aber und  die Falken nutzen dies dann mit einem verdeckten Schuss zum 2:0. Torschütze war Kenney Morrison in der 28. Spielminute.

So sollte es weitergehen, die Joker ohne viel Elan und die Hausherren hatten Lust auf Eishockey. Nur knapp zwei Minuten später konnte Luke Volkmann völlig ungehindert einen Nachschuss zum 3:0 für die Heilbronner verwerten. Nach dem auch der dritte Gegentreffer keine Wirkung zeigte, nahm Rob Pallin eine Auszeit und hatte dabei sehr großen Redebedarf mit seiner Mannschaft. Die Joker zeigten sich nun in der Offensive zwar etwas verbessert und durchaus auch aggressiver, aber waren in der Rückwärtsbewegung einfach weiter nicht auf der Höhe. So konnten die Falken mehrere gefährliche Konter fahren und nutzten einen dieser zum 4:0.

Sami Blomqvist verkürzt auf 4:1

Luke Volkmann konnte in Spielminute 36 erneut ungehindert einem Nachschuss verwerten. Zu allem Überfluss handelten sich die Joker dann auch noch eine Zwei-Minuten Strafe wegen zu vielen Feldspielern auf dem Eis ein. Die Joker konnten in Unterzahl durch Sami Blomqvist zwar zuerst auf 4:1 verkürzen, fingen sich aber direkt danach den fünften Gegentreffer ein. Jeremy Williams wurde dabei von Judd Blackwater schön freigespielt, nach dem dieser zuvor einen Kaufbeurer Verteidiger austanzte und somit im Aufbau eine zwei auf eins Situation generierte. Maximilaien Meier im Kasten der Kaufbeurer konnte einem dabei nur noch leid tun, wurde er von seinen Vorderleuten immer wieder im Stich gelassen. Kurz danach kam aus Sicht der Joker nach einem Drittel voller Fehler, Ungenauigkeiten und mangelnder Spielgeschwindigkeit, die Pausensirene keine Sekunde zu spät.

Die Kaufbeurer konnten dann in der 52. Spielminute durch Philipp Krauß auf 5:2 verkürzen. Der Youngster fälschte dabei einen Schuss von Jan Pavlu unhaltbar für Florian Mnich, der ab der 30. Spielminute für Luca Ganz im Tor der Falken stand,  ab. Aber die Joker bleiben ihrer schläfrigen Linie weiter treu und kassierten nach einem dicken Fehler in der eigenen Zone sofort den nächsten Gegentreffer. Erneut hatte Jeremy Williams, nachdem er von Judd Blackwater freigespielt wurde, keinerlei Mühe frei vor Maximilian Meier einzuschieben. Auch der letzte Treffer der Partie sollte den Falken gelingen. Erneut wurden die Joker nach einem Scheibenverlust schnell ausgekontert. Justin Kirsch war in der 54. Spielminute der Nutznießer und erhöhte auf 7:2. In der Schlussminute wurde es noch einmal etwas hitzig, und die Joker hatten in Überzahl die Gelegenheit auf einen dritten Treffer, was aber nicht gelingen sollte. Somit mussten sich die Joker nach einem desolaten Mitteldrittel den Heilbronner Falken mit 7:2 Toren geschlagen geben.

Der ESVK kann vor dem Start der DEL2 Saison nach sechs Testspielen auf eine positive Bilanz zurückblicken. So können die Jokern vier Siege in den beiden Doppelvergleichen gegen Ravensburg und Füssen aufweisen sowie zwei Niederlagen gegen die Heilbronner Falken.

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