Quelle: ESV Kaufbeuren /

Philippe Bader

Joker gleichen Serie mit 3:2 Sieg n.V. in Weißwasser aus

Sami Blomqvist markiert nach 65 Minuten den Gamewinner für den ESVK

Foto: Thomas Heide
Foto: Thomas Heide

Joker gleichen Serie mit 3:2 Sieg n.V. in Weißwasser aus

Sami Blomqvist markiert nach 65 Minuten den Gamewinner für den ESVK

Nicht nur ohne die bekannten Ausfälle von Julian Eichinger, Sebastian Osterloh, Florin Ketterer, Ossi Saarinen und Max Schmidle, sondern auch noch ohne den erkrankten Joey Lewis mussten die Joker heute Abend in Weißwasser zu Spiel Nummer sechs der Playoff-Serie antreten. ESVK Trainer Andres Brockmann beorderte aufgrund dessen, dass Stürmer Marvin Schmid ebenfalls nicht Einsatzfähig ist, Verteidiger Daniel Haase in die vierte Sturmformation.

Die Joker starteten gut in Partie konnten nach einer feinen Einzelaktion von Jere Laaksonen sogar in der vierten Minute in Führung gehen. Nach einen Sololauf über die Außenposition versenkte der Kapitän der Rotgelben die Scheibe unhaltbar für Torhüter Maximilian Franzreb in den Winkel des Füchse Tores. Der Rückstand schien für die Hausherren dann aber wohl wie ein Art Weckruf zu sein. Die Lausitzer erhöhten das Tempo und kamen so zu einigen guten Chancen. Darunter ein Lattentreffer von Maximilian Adam. Anders Eriksson konnte dann nach acht Minuten mit einem trockenen Schuss den Ausgleich markieren. Der Schuss des Schweden war dabei wohl noch von einem Kaufbeurer Spieler unhaltbar für Stefan Vajs abgefälscht. In einem ersten Powerplay nach 8 Minuten brannte es mehrfach gefährlich vor dem Kasten von Stefan Vajs, der Kaufbeurer Torhüter konnte aber immer irgendendwie im letzten Moment eingreifen und einen weiteren Gegentreffer vorerst verhindern. Machtlos war Vajs dann in der 15. Minute. Wieder wurde ein Schuss von einem ESVK Verteidiger unhaltbar in das eigene Gehäuse gelenkt und die Sachsen gingen mit 2:1 in Führung. Torschützen war Marius Schmidt. In der Folge waren die Füchse weiter am Drücker, aber ein weiterer Treffer sollten im ersten Drittel nicht mehr fallen.


Die erste richtig große Möglichkeit im zweiten Abschnitt hatte Joker Stürmer Florian Thomas bereits nach 22 Minuten, als er völlig alleine vor Maximilian Franzreb auftauchte und mit seinem Schuss an dessen Stockhand scheiterte. Die Füchse waren dann wieder das dominantere Team auf dem Eis und setzten die Wertachstädter dabei immer wieder gut unter Druck. Vor allem in zwei weiteren Überzahlspielen hatten die Weißwasseraner gute Torchancen, konnten dabei aber Stefan Vajs im Tor der Joker nicht überwinden. Auf der anderen Seite hatte Sami Blomqvist die wohl beste Einschusschance für die Rotgelben, als er von Branden Gracel im Slot perfekt bedient wurde. Der Schuss des Finnen verfehlte sein Ziel aber leider knapp. Somit ging es auch mit einem Spielstand von 2:1 in die zweite Pause.


Das Drittel begann für den ESVK perfekt. Jere Laaksonen eroberte im Forechecking die Scheibe und konnte dabei frei vor Max Franzreb das 2:2 erzielen. Dabei lupfte der finnische Sturmtank den Puck im Fallen noch über den Füchse Torhüter. Ein erstes Powerplay der Joker direkt nach dem Ausgleichstreffer brachte keine große Torgefahr. Beide Teams neutralisieren sich dann eine Zeitlang, wobei die Rotgelben dabei den etwas agileren Eindruck machten. Ein Powerplay für die Füchse sorgte dann wieder dafür, dass die Mannschaft von Corey Neilson besser in die Partie fand. Dies schlug sich auch anhand der Tormöglichkeiten, aber in keinen weiteren Treffer mehr nieder. Auch eine weitere Überzahlsituation überstanden die Allgäuer mit etwas Glück und Stefan Vajs im Tor schadlos. Somit ging es mit einem Spielstand von 2:2 in die Overtime. In der Serie zwischen den beiden Mannschaften war dies dann bereits die dritte Verlängerung.

In dieser sahen die Füchse schon fast wie der sichere Sieger aus. Jeff Hayes nagelte die Scheibe gleich zu Beginn an den Pfosten und in einem anschließenden Powerplay rette Stefan Vajs mehrfach sehr stark. Auf der anderen Seite nutzten die Joker ihre erste Chance für den entscheidenden Treffer. Nach dem ein Schuss geblockt wurde, konnte Sami Blomqvist nachsetzen und die Hartgummischeibe im Tor der Lausitzer unterbringen. Somit kommt es am Sonntag um 18:30 Uhr in der erdgas schwaben arena zum alles Entscheidenden Spiel sieben in de Serie. Alle Infos dazu gibt es hier.

Tore: 0:1 (4.) Jere Laaksonen (Steven Billich, Fabian Koziol), 1:1 (8.) Anders Eriksson (Steve Saviano, Oliver Granz), 2:1 (15.) Marius Schmidt (Oliver Granz, Maximilian Adam), 2:2 (41.) Jere Laaksonen (alexndr Thiel, Markus Lillich), 2:3 (65.) Sami Blomqvist (Lubomir Stach, Philipp de Paly)

Aufstellung ESVK

Vajs; Henne

Schütz – Pfaffengut
de Paly – Stach
Koziol – Messing

Blomqvist – Gracel – Lillich
Billich – Laaksonen (C) – Thiel
Wolter – Thomas (A) – Oppolzer (A)
Haase – Schäffler – Latta

Strafen: 2 – 12

Zuschauer: 2.821

Hauptschiedsrichter: Benjamin Hoppe, Christoffer Hurtik
Linienschiedsrichter: Dominic Borger, Denis Kyei-Nimako

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