Quelle: Freiwillige Feuerwehr Oberbeuren

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oberbeuren

Ehrungen und Verabschiedung aus dem aktiven Dienst

Mannschaftsfoto, aufgenommen im Juli 2019. Masken verunstalteten damals noch nicht die Bilder. Foto: Freiwillige Feuerwehr Oberbeuren
Mannschaftsfoto, aufgenommen im Juli 2019. Masken verunstalteten damals noch nicht die Bilder. Foto: Freiwillige Feuerwehr Oberbeuren

Bei der 150. Hauptversammlung wurde auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Bei 31 Einsätzen konnte die Freiwillige Feuerwehr Oberbeuren ihr Können unter Beweis stellen. Trotz der Corona-Einschränkungen und der langen Einstellung des Übungs- und Ausbildungsbetriebes konnten Mitglieder Lehrgänge absolvieren und die Leistungsprüfung erfolgreich ablegen. Ziel der 46 aktiven Mitglieder ist nun dynamisch in die Zukunft zu starten und sich intensiv um Nachwuchs im Bereich Kinder- und Jugendfeuerwehr zu kümmern und Erwachsene als „Quereinsteiger“ zu gewinnen.

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften und eine Verabschiedung aus dem aktiven Dienst standen auch auf der Tagesordnung.

Vorsitzender Michael Waldner begrüßte alle anwesenden Mitglieder und Gäste. Nach einem gemeinsamen Abendessen und den Protokollarien berichtete er von den wenigen Vereinsaktivitäten: Lediglich der Faschingsball fand 2020 in gewohnter Weise statt und war gut besucht. Alle anderen Aktivitäten fielen aus. Besonders bitter war die Absage des Besuchs der Partnerfeuerwehr in Klausdorf (Stadt Schwentinental, Landkreis Plön, Schleswig-Holstein), denn alle freuten sich sehr auf ein Wiedersehen und die bereits erworbene Gruppenfahrkarte bei der Deutschen Bahn konnten nicht mehr zurückgegeben werden.

Der Kassenbericht wurde von Werner Hämmerle vorgetragen. Die Kassenprüfer konnten die Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft vorschlagen, was die Versammlung auch einstimmig tat. Hans Schöpf berichtete in seinem Amt als Fähnrich von den wenigen meist traurigen Anlässen auf denen er und seine Begleiter mit der Vereinsfahne vertreten waren. Er dankte den Fahnenbegleitern.

Zum fünfte Mal gab es den Bericht eines Leiters der Kinderfeuerwehr. Jörg Peters, der nun auch Fachbereichsleiter „Kinderfeuerwehr“ im Stadtfeuerwehrverband Kaufbeuren ist, berichtete mittels Bildvortrag über die wenigen Aktivitäten der 15 Mädchen und Buben im abgelaufenen Jahr und stellte seine Ziele und Aktivitäten für die Zeit nach Corona vor. So ist für 2022 ein Zeltlager geplant! Er bedankte sich bei allen, die ihn das letzte Jahr mit Rat und Tat unterstützt haben.

Kommandant Stefan Waldner fasste in seinem 14. Bericht das Jahr 2020 zusammen: Die Zahl der Aktiven betrug am Jahresanfang 46, davon 4 Frauen, 2 Zweitmitglieder und 20 Atemschutzträger. Trotz oder vielleicht wegen den Veränderungen im Alltag der Mitmenschen war die Anzahl der Einsätze mit 31 überdurchschnittlich, besonders im Bereich Brandeinsätze mit 12 Stück.

Verstärkung bekamen die Aktiven mit Sarah Altendorfer und Andreas Walter, die der Versammlung vorgestellt wurden und die Vereinsnadel als Zeichen ihrer Zugehörigkeit erhielten.

Im Anschluss fanden Ehrungen und eine Verabschiedung statt. Dazu trat zum ersten Mal der neue Beauftragte des Stadtrates für Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Markus Holste, ans Mikrofon. Er vertrat an diesem Abend Herrn Oberbürgermeister Bosse und seine Bürgermeister, die alle terminlich verhindert waren. Nach 41 Jahren aktiver Dienstzeit wurde Bernward Königsperger mit einem Geschenk der Stadt Kaufbeuren in den Feuerwehr-Ruhestand verabschiedet. Für 10 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde Matthias Ellenrieder geehrt. Auf 25 Jahre aktive Dienstzeit können Tobias Kleinheinz und Daniel Schneider zurückblicken. Nach einer persönlichen Laudatio durch Michael Königsperger durfte Markus Holste erstmals Feuerwehrleute mit dem silbernen Ehrenkreuz auszeichnen. Das goldene Ehrenkreuz für 40 Jahre aktive Dienstzeit, verbunden mit einem einwöchigen Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim, erhielten Manfred Herb und Martin Ellenrieder. Die persönliche Laudatio aus dem Kameradenkreis dazu hielten Georg Göppel und Ralf Trinkwalder, die dazu extra eine Präsentation an die Wand warfen.

Für langjährige Vereinszugehörigkeit wurden für 25 Jahre Tobias Kleinheinz, für 40 Jahre Christian Bonk, Herbert Distel, Manfred Herb und Martin Ellenrieder, für 50 Jahre Paul Hauser und für 70 Jahre Hermann Fraidling und Andreas Schweiger geehrt.

Markus Holste überbrachte die besten Grüße von Oberbürgermeister Stefan Bosse. Er freute sich, dass Kameradinnen und Kameraden aller Altersklassen stark vertreten sind. Er lobte besonders die Aktivitäten der Kinderfeuerwehr und aller Aktiven, die freiwillig zum Wohl der Gesellschaft beitragen und sagte die bestmögliche Unterstützung von Stadtrat und Verwaltung zu.

Stadtbrandrat Helmut Winkler überbrachte in seinem Grußwort die besten Wünsche des Stadtfeuerwehrverbandes und des Kommandos der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren. Er bedankte sich bei den Oberbeurer Kameradinnen und Kameraden für die vorbildliche Zusammenarbeit. Besonders hob er dabei die Aktivitäten rund um die Nachwuchswerbung und der Kinderfeuerwehr hervor. Das ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft! Den Dank richtete er auch an die Familien und wünscht jederzeit unfallfreie Rückkehr von Übungen und Einsätzen.

Stadtpfarrer Bernhard Waltner lobte die ehrenamtliche Tätigkeit mit den Worten „Ihr seid ein Segen für die Gemeinschaft“. Besonders in diesen fordernden Zeiten ist der selbstlose Dienst am Nächsten wertvoll und kostbar.

Die letzten Tagesordnungspunkte waren noch Wünsche und Anträge, sowie das Mannschaftsfoto aller Aktiven.
Weitere Informationen unter www.feuerwehr-oberbeuren.de.

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