3:1 Erfolg gegen den EC Bad Nauheim vor 2.017 Zuschauern

ESVK Coach Andi Brockmann:„Wir sind glücklich über den Sieg und genießen den Sieg heute um dann ab Dienstag wieder hart zu arbeiten“.

Foto: Lahr-Fotografie

Zum Familientag des ESVK begrüßte man ersatzgeschwächte Gäste aus Bad Nauheim, die unter anderem auf deren beiden Topscorer Juuso Rajala und Andreas Pauli verzichten mussten. Bei den Jokern fehlten weiterhin die verletzten Florian Thomas und Anton Pertl. Aus Ingolstadt wurden wieder Simon Schütz und Christoph Kiefersauer abgestellt.

Zu Spielbeginn tasten sich die beiden Mannschaften zunächst ab und auch eine erste Überzahlsituation für die Joker blieb ungenutzt. Ab der 13. Minute ging dann bis zur Drittelpause die Post ab. Chancen hüben wie drüben im Minutentakt und hohes Tempo zeichnete diese Spielphase aus. Auf Seiten des ESVK fanden Max Schmidle, Florin Ketterer und Michael Fröhlich in Mikkö Rämö ihren Meister, während Stefan Vajs die Versuche von Tom Pauker, Nicklas Mannes und Radek Krestan zunichtemachte. Somit ging es für beide Mannschaften ohne Torerfolg in die erste Drittelpause. Diese wurde von den Gauklinis von Artistica Anam Cara e.V. künstlerisch umrahmt.



Im zweiten Spieldrittel gab es bereits nach sechs Sekunden eine Strafe gegen die Gäste. Innerhalb der nächsten beiden Minuten gab es drei weitere Strafzeiten, wobei lediglich eine gegen den ESVK ausgesprochen wurde, so dass man teilweise mit zwei Mann mehr auf dem Eis stand. Sebastian Osterloh konnte den Bann mit einem Gewaltschuss brechen und die 1:0 Führung für den ESVK erzielen. Keine Zeigerumdrehung später war es Joona Karevaara aus dem Slot mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel, der auf 2:0 erhöhte. Dies war zugleich der Startschuss für eine äußerst nickelige Spielweise der Wetterauer. Dies gipfelte in einem Check gegen den Kopf von Eugen Alanov an Christoph Kiefersauer. Routiniert spielten die Mannen um Kapitän Sebastian Osterloh die Überzahl aus. Auf Zuspiel von Branden Gracel konnte Joona Karevaara die Scheibe ins Tor bugsieren. Als dann Jeffrey Szwez nur durch ein Foul gestoppt werden konnte, bekam er einen Penalty zugesprochen. Mikko Rämö konnte mit Glück und Geschick ein weiteres Tor des ESVK verhindern. Somit ging es mit einer 3:0 Führung in die Pause und man hatte die Weichen vermeintlich auf Sieg gestellt.

Im letzten Drittel hatte Branden Gracel umgehend zwei Chancen, hatte aber Pech, als er Mikko Rämö von hinter dem Tor am Rücken anschoss und die Scheibe knapp am Tor vorbei ging. Die beiden Mannschaften waren bei fünf gegen fünf ebenbürtig. Vitalij Aab, Tom Pauker und Diego Hofland mit einem Lattentreffer konnten ihre Chancen nicht nutzen. Auf der Gegenseite waren es Denis Pfaffengut und Michael Fröhlich, denen ein Erfolgserlebnis verwehrt blieb. Zwei Minuten vor dem Ende bekamen die Gäste nochmals ein Überzahlspiel zugesprochen. Drei Sekunden vor Schluss verhinderte Vitalij Aab einen weiteren Shut-Out für Stefan Vajs, als er die Scheibe im Torraum aus der Luft im Tor unterbrachte. Ein alles in allem verdienter Sieg einer engagiert auftretenden Kaufbeurer Mannschaft war unter Dach und Fach.

In der anschließenden Pressekonferenz sah Gästecoach Petri Kujala einen selbstbewussten Gegner. Die Strafen gegen sein Team habe das Spiel gekostet. ESVK Coach Andi Brockmann stimmte seinem Gegenüber zu. „Wir sind glücklich über den Sieg und genießen den Sieg heute um dann ab Dienstag wieder hart zu arbeiten“.

Tore: 1:0 PP (23.) Sebastian Osterloh (Ondrej Pozivil, Jere Laaksonen); 2:0 PP (24.) Joona Karevaara (Simon Olsson, Simon Schütz); 3:0 PP (34.) Joona Karevaara (Branden Gracel); 3:1 PP (60.) Vitalij Aab (Radek Krestan, Tom Pauker)

Aufstellung ESVK

Vajs; Kucis

Osterloh – Pfaffengut
Woidtke – Schütz
Bergmann – Pozivil
Haase – Gutar

Schmidle – Laaksonen – Fröhlich
Olsson – Gracel – Karevaara
Szwez – Ketterer – Oppolzer
Wolter – Schäfller - Kiefersauer

Strafminuten: 10 – 17+ Spieldauer (Eugen Alanov)
Zuschauer: 2.017
Schiedsrichter: Ulpi Sicorschi

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