10 Jahre Bürgerbüro Kaufbeuren

Weniger Amt, mehr Service

Seit 10 Jahren im Dienst der Kundinnen und Kunden: das Bürgerbüro der Stadt Kaufbeuren. Foto: Stadt Kaufbeuren

Am 1. November 2015 wird das Bürgerbüro Kaufbeuren zehn Jahre alt. Vor genau zehn Jahren nahm das heute nicht mehr wegzudenkende Serviceangebot der Stadtverwaltung seinen Anfang - in der damaligen Organisationsstruktur als Sachgebiet der Abteilung Bürgerservice neben der Zulassungsstelle, dem Standes- und Gewerbeamt. Der räumliche und organisatorische Zusammenschluss des Bürgerbüros und der Zulassungsstelle im Erdgeschoss des Rathaus-Neubaus als Abteilung „Bürgerservice“ erfolgte dann im Oktober 2006.

Mit der Eröffnung des Bürgerbüros wurden neben dem Hauptaufgabengebiet Pass-/Meldewesen das Zulassungswesen, die Sachbearbeitungen für die Hundesteuer, Schwerbehindertenangelegenheiten, Fundwesen, Sonderparkrechte für Bewohner und Schwerbehinderte, Erteilung von Besuchervisen sowie die Telefonvermittlung samt Information angesiedelt.

Das Ziel war es, den Bürgerinnen und Bürgern bei Angelegenheiten mit der Verwaltung der Stadt den Umgang so einfach und unkompliziert wie möglich zu gestalten. Im Wandel der Zeiten wurden diese immer mehr verbessert und ausgeweitet. Die Begriffe „Amt“ und „Bürger“ wichen den Begrifflichkeiten „Bürgerservice“ und „Kunde“. Die kundenorientierte und bürgerfreundliche Verwaltung prägt heute das Verwaltungshandeln der 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zwischen 42.000 und 44.000 Kunden werden jährlich in der Abteilung Bürgerservice bedient – also quasi einmal die komplette Stadt Kaufbeuren. Somit besuchen jeden Arbeitstag zwischen 90 und 320 Menschen das Bürgerbüro. Die durchschnittliche Wartezeit reicht meistens nicht mehr für die Lektüre der ausgelegten Zeitungen: Sie beträgt in der Regel zwischen zwei bis zehn Minuten.

Meilensteine und Highlights der letzten zehn Jahre

In den letzten zehn Jahren hat die elektronische Verwaltung auch im Bürgerbüro ihre Spuren hinterlassen. So wurde beispielsweise der komplette Datenaustausch im Meldewesen Stück für Stück auf elektronische Datenübermittlung umgestellt. Getreu dem Motto „Die Daten sollen laufen – nicht der Bürger“. Die gute alte Lohnsteuerkarte in Papierformat wich ebenso dem elektronischen Einzugsverfahren „ELStAM“. Pässe und Ausweise erhielten ein neues Layout mit zusätzlichen Funktionen für Sicherheit und Online-Service.

Eine besondere Herausforderung für das ganze Team waren die beiden Wahljahre 2013 und 2014 in denen die Europa-, Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen sowie Volks- und Bürgerentscheide neben dem regulären Parteiverkehr bewältigt werden mussten. In diesem Zusammenhang lässt sich feststellen, dass die Anzahl der Briefwähler stetig steigt. Ein Trend, den das Bürgerbüro deutlich zu spüren bekommt, denn je nach Wahl forderten zuletzt zwischen 5.000 und 7.000 Antragsteller ihre Wahlunterlagen im Vorfeld der Wahlen an - bei einer Gesamtzahl der Wahlberechtigten von knapp über 30.000.

Zum Jubiläum: Einschneidende Veränderung im Bundesmeldegesetz

Zum zehnjährigen Bestehen steht die nächste einschneidende gesetzliche Veränderung bevor – das Inkrafttreten des Bundesmeldegesetzes zum 01.11.2015. Die gravierendsten Änderungen, welche den Einzelnen bei jedem Umzug betreffen werden, sind die verpflichtende Vorlage der „Wohnungsgeberbestätigung“ und die Verlängerung der Meldefristen auf zwei Wochen. Zusätzlich wurden weitere Regelungen für einen erhöhten Datenschutz in das neue Gesetz mit eingepflegt.

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