Quelle: JuZe Kaufbeuren / Uwe Sedlacek

Große Projektabschlussparty im JuZe Kaufbeuren

Integrations-Projekt „Fremdheit wird Vertrautheit“ erfolgreich abgeschlossen.

Bildquelle: JuZe Kaufbeuren
Bildquelle: JuZe Kaufbeuren

Mit einer großen Abschlussparty feierte das JuZe Kaufbeuren das Ende des Integrations-Projektes „Fremdheit wird Vertrautheit“ gefördert durch die Aktion Mensch, die sich als stets hilfreicher und kooperativer Partner zeigte.
Das Projekt war angelegt für die Dauer von drei Jahren und hatte den Kontakt zwischen jungen Flüchtlingen und einheimischen Jugendlichen zum Ziel. Dazu wurde ein Projekttag im JuZe KF eingeführt, der immer montags von 15:00 – 20:00 Uhr stattfand und sich zunächst speziell an junge Flüchtlinge richtete. Am Anfang standen die Bekanntmachung des Projektes unter den Flüchtlingen und erste Kontakte zur Zielgruppe. Jugendliche aus Vereinen und P-Seminaren der Gymnasien machten punktuelle Angebote. Die beiden extra für das Projekt angestellten Mitarbeiter boten Anregung zur sinnvollen Freizeitgestaltung, vermittelten deutsche Kultur und Gepflogenheiten, organisierten Ausflüge und Veranstaltungen, machten Gruppenangebote und sorgten für Kontakte und ein angenehmes Klima der Wertschätzung und Anerkennung.
Zunächst blieben die jungen Flüchtlinge weitgehend unter sich bis, über einige Kinder der Ehrenamtlichen des AK-Asyl, Kontakte in der Schule und zum JuZe, immer mehr einheimische Jugendliche dazukamen. Heute ist das Projektziel erreicht, das Miteinander funktioniert. Man hat sich aneinander gewöhnt, voneinander erfahren, gelernt sich auch mal auszuhalten, sich zu akzeptieren und daraus sind Freundschaften entstanden. „ Die jungen Flüchtlinge kommen heute ganz selbstverständlich ins JuZe, genauso wie die Besucher des JuZe auch am Projektmontag auftauchen“, berichtet Uwe Sedlacek, Leiter der Offenen Jugendarbeit beim SJR.
Das Grußwort sprach Oberbürgermeister Stefan Bosse, der sich genauso wie Uwe Sedlacek darüber freute, das es gelungen ist, das Projekt mit einem Volumen von 50.000 € von der Aktion Mensch nach Kaufbeuren zu holen. Herr Sedlacek bedankte sich ganz besonders beim AK-Asyl, der sich über die Jahre zu einem sehr wichtigen und wertvollen Kooperationspartner für das Projekt entwickelt hat.
Herr Sedlacek erklärte zum Schluss: „Integration ist im JuZe nichts neues. Schon als er als Jugendlicher das JuZe besuchte, kamen die „Italiener“ ins Haus, später folgten die „Türken“, dann die „Russlanddeutschen“ und heute sind es die „Flüchtlinge“.“ Weiter stellt er klar: „ Integrationsarbeit ist keine Arbeit von einigen idealistischen Gutmenschen, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil der gesellschaftlichen Aufgabe, für ein friedvolles Zusammenleben zum Wohle aller Sorge zu tragen. Dafür darf uns kein Geld zu schade sein.“
Am 31.01.2020 kam von der Aktion Mensch die erfreuliche Zusage das Projekt, mit gleicher finanzieller Ausstattung wie zuvor, um weitere 2 Jahre zu verlängern. Dabei wird die Zielsetzung um die Bereiche „Übergang in die Berufswelt“ und „junge Flüchtlingsfrauen“ erweitert. „Was für eine großartige Bestätigung unserer Arbeit und Motivation an der wichtigen Aufgabe der Integration junger Menschen mit Fluchterfahrung dranzubleiben.“ freuen sich Sedlacek und sein Team.

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