Quelle: Bündnis "Gemeinsam gegen Rechts"

Gemeinsam gegen Rechts in Zeiten von Corona

Die geplanten Bündnistreffen und Mahnwachen können derzeit aufgrund der Infektionsschutzgesetze nicht stattfinden, die Arbeit des Aktionsnetzwerks „Gemeinsam gegen Rechts“ in Kaufbeuren geht aber weiter

Im März hatte das Bündnis beschlossen, bis zum Osterfest jeden Samstag am Obstmarkt in Kaufbeuren mit Mahnwachen gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. Nun konnten lediglich zwei dieser Veranstaltungen wie geplant stattfinden. Menschenansammlungen sind derzeit verboten, um die Verbreitung der Coronaviren zu kontrollieren.

Mit den Ausgangsbeschränkungen an sich, aber auch Infektionsrisiken bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und der Tatsache, dass aufgrund der Beschränkungen ohnehin wenig Laufpublikum vor Ort zu erwarten ist, begründet das Bündnis die Aussetzung der wöchentlichen Aktion. Auch will das Bündnis die Behörden in dieser Zeit nicht unnötig mit der Frage beschäftigen, ob und wie eine solche Veranstaltung mit den Infektionsschutzgesetzen zu vereinbaren wäre.

Eine digitale Sprachkonferenz wurde anstatt der regulären Bündnistreffen abgehalten. Dabei wurde diskutiert, dass die Krisensituation besondere Wachsamkeit erfordert, insbesondere wo rassistische Haltungen und Strukturen verstärkt auftreten. Momentan kann die politische Rechte kaum von der Verunsicherung profitieren, obwohl die Debatten über die Maßnahmen stark polarisieren und etwa Verschwörungstheorien mit sich bringen. In der komplexen Situation werden täglich neue Erkenntnisse verschiedener Forschungsbereiche in politische Bewertungen der Lage übersetzt. Dabei ist Vertrauen in die Regierenden ebenso wichtig wie gründliche Oppositionsarbeit und selbstverständlich auch verfassungsrechtliche Überprüfungen aller Maßnahmen.

Das Bündnis „Gemeinsam gegen Rechts“ gründete sich im Spätsommer 2019 in Kaufbeuren und setzt sich für eine klare kompromisslose Haltung gegen rechte Hetze und rechtsextreme Stimmungsmache ein. Nach den rechtsextremen Terrorattentaten in Halle im Oktober 2019 und in Hanau im Februar 2020 hielt das Bündnis Mahnwachen in Kaufbeuren ab. Treffen finden einmal im Monat (jeweils am ersten Montag um 19:00 Uhr) statt. Kontakt: kaufbeurengegenrechts@gmail.com oder 01719423099 (whatsapp/Telegram)

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